Mai 03, 2013

Klebeetiketten waren gestern

Tafellack ist heute

Wie wir ja nun auch schon in Form einiger Posts festgestellt haben, hat der Frühling auch bei uns im Allgäu Einzug gehalten. Jeder grüne Daumen bestückt seinen Garten mit Blumen, holt die Palmen und großen Pflanzkübel aus dem Keller und plant die diesjährige Anordnung der außergewöhnlichsten Obst- und Gemüsesorten im Gemüsegarten. An den Straßenrändern erscheinen plötzlich wieder die kleinen Holzhäuschen, die Erdbeeren, Himbeeren und Spargel verkaufen und der Gelierzucker steht in den Supermärkten an den bestfrequentierten Plätzen.

Also einen grünen Daumen hab ich nicht aber ich stehe ab und zu (wenn ich nicht gerade blogge) ganz gern in der Küche und koche Marmelade, backe Kuchen (z.B. für den Spendenlauf in Sonthofen) oder zaubere sonstige Köstlichkeiten. Wenn ich also das Obst und Gemüse sehe, das -zwar jetzt noch sehr klein und zart- vor sich hinwächst, kribbelts in den Fingern. Es gibt ja auch nix besseres als frische, selbstgekochte Erdbeermarmelade - vielleicht noch mit Rhabarber oder ein frühlingshaftes Bärlauchpesto.
Da man auch noch gern von außen sehen möchte, was man im nächsten Moment "auf das Brot geschmiert bekommt", ist eine Beschriftungsmöglichkeit natürlich wichtig. Das meistverbreitete sind wohl ganz normale Klebeetiketten. Es gibt sie zu kaufen - fertig bedruckt oder zum selber beschriften. Auch im Internet findet man ganz anständige Objekte, hier zum Beispiel.

Ich habe mir für dieses Jahr mal was anderes ausgedacht (auch wenn die Idee vielleicht schon im Netz vorhanden ist versichere ich, dass ich sie aus meinem eigenen Hirn gezaubert hab). Beim kruschteln im Keller hab ich nämlich einen Rest Tafellack gefunden. Ich finde Tafeln super! Wir haben als Kinder schon immer bei Oma auf den alten Schiefertafeln rumgemalt, das hat sich wohl in meinem tiefsten Inneren verankert. Also kommt bei mir in dieser Einmachsaison kein Papier aufs Glas (obwohl, in Form von Masking Tape dann doch irgendwie.....) sondern quasi kleine Täfelchen


Damit die Ränder der Etiketten schön gerade werden, hab ich sie vorher abgeklebt - wie beim Wände streichen. Auf der Tafelfarbe steht, man soll sie in mehreren Schichten auftragen und das ist wirklich besser für´s spätere beschriften. Allerdings wird sie ja hart und wenn man die Klebestreifen entfernt kann es passieren, dass die "Tafel" sich ein bisschen mit ablöst. Für Tipps wie es noch besser gehen könnte bin ich immer dankbar!
Dann noch ein bisschen Masking Tape oder Dekoschnickschnack ran und schon sind die Gläser und Flaschen auch ohne die Füllung schon ein Blickfang.


Sobald die Gläser befüllt werden, erscheinen hier natürlich Fotos. Frohes einmachen!

herzallgäuerliebste Grüße
Carmen

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