Juli 26, 2013

Ringel, Ringelbluuuuuuuume

Für die einen ist es Unkraut, für die anderen eine der wichtigsten Heilpflanzen überhaupt. Ich finde Ringelblumen hauptsächlich schön. Orange ist sowieso eine meiner Lieblingsfarben und wenn die Sonne draufscheint leuchtet die Farbe so satt, dass ich jedesmal schier in Verzückung gerate.



Wie gesagt, als Heilpflanze hat sie unter Kräuterkundlern auch einen ganz hohen Stellenwert. Ich möchte mich allerdings davon distanzieren hier irgendwelche Versprechungen von Heilung abzugeben. Das Einzige was ich Euch mit auf den Weg geben möchte ist, dass Frau Calendula eine ganz eifrige Krankenschwester ist. Sie möchte immer helfen und heilen, sucht sich die Stelle, die es am nötigsten brauch (selbst wenn man es gar nicht weiß). Wunder bewirkt sie mit Sicherheit nicht aber warum nicht per Natur vorbeugen, was der Arzt vielleicht später mit Chemiekeulen behandeln muss.



Mein ältester Sohn hat sein Interesse auch sehr der Natur verschrieben und sobald er irgendwo Informationen über Kräuter, Heilkräuter oder sonstige "abendteuerliche" Planzen entdeckt, ist er sofort Feuer und Flamme. So auch bei einem Aufenthalt im Schullandheim, wo die Kinder eine "Kräuterhexe" besucht haben. Da flossen natürlich die Infos und das Hirn meines Sohnes arbeitete. Der Höhepunkt war das selbstgemachte Ringelblumengebäck. Da konnte Filius nicht anders und musste das Rezept schnell schnell mitschreiben. Wie das so ist in der 4. Klasse, wird auf die Rechtschreibung nicht so viel Wert gelegt, wenn´s halt mal schnell gehen muss. Aber deswegen liebe ich diesen zerknitterten, fleckigen Rezeptzettel so sehr.



Das hab ich dann auch gemacht



Sieht schon hübsch aus, wenn in dieser süßen Köstlichkeit die verheißungsvollen Farbtupfer hervorblitzen.





Die Natur gibt uns so viel Gutes. Traut Euch und nehmt es an!
Viel Spaß beim Nachbacken und
herzallgäuerliebste Grüße
von

Carmen

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