Mai 27, 2013

Ja ja so blau blau blau....


...blüht der Enzian!


Hat sich die Enzian-Blüte vor ein paar Tagen der Sonne noch verschlossen enthalten, so strahlte sie uns jetzt mit ihrer royalblauen Blüte geradewegs an und ich musste wieder an diesen Spruch denken:

"Jedes Aufblühen einer neuen Blüte macht glücklich".

Dieser Enzian ist ein Ableger meiner lieben Nachbarin, den sie mir mal "über den Zaun gereicht" hat und ich mich sehr darüber gefreut habe und siehe da: Ihr scheint der sonnige Platz an unserer Terrasse zu gefallen!


Der blaue Enzian ist eine von vielen Arten, die der Enzian zu bieten hat. Vor allem wegen seiner schönen blauen Blütenfarbe ist er der beliebteste unter den Enziansorten und findet sich in vielen Gärten wieder. Dieser Enzian, der auch Stängelloser Enzian (Gentiana acaulis) oder Echter Enzian genannt wird, besticht vor allem wegen seiner Blüten, die im Vergleich zum Rest der Pflanze sehr groß sind.

Pflege, Standort & Besonderheiten des Blauen Enzians

Da der Blaue Enzian vorwiegend in Gebirgsregionen oberhalb von 800m bis 3000m vorkommt, ist er besonders gut für die Anpflanzung in Steingärten geeignet. Die gesamte Pflanze kann bis 10cm groß werden, wobei die Hälfte dieser Größe bereits auf die Blüte entfällt. Bei der Blütezeit kommt es auf die Art des Enzians an. Der Blaue Enzian blüht im Frühjahr; andere Sorten, ebenfalls
mit blauer Farbe, können auch im Sommer oder Herbst blühen. Allerdings kann, bei entsprechender Bodenbeschaffenheit und Pflege, der Blaue Enzian im Herbst eine zweite, sehr üppige Blütenpracht hervorbringen. Der Blaue Enzian ist mehrjährig und sogar winterhart.

Mehr Informationen rund um Tipps & Pflege erfahrt Ihr hier bei hausgarten.net.

Einen wundervollen Tag Euch allen!
Herzallgäuerliebste Grüße

Saskia
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Mai 25, 2013

Siedelalpe ... kurzer Weg mit grandioser Aussicht!

Leichte Tour mit lohnendem Ziel!


Es gibt Tage, da ist man - was die Tagesplanung betrifft - sehr kurzentschlossen. Vor allem dann, wenn einem der Wetterbericht schon morgens ins Ohr "säuselt", dass heute noch starke Regenschauer niedergehen sollen, der Himmel bedeckt ist und sogar Gewitter möglich sind.
Die meisten wissen, dass nirgendwo anders, als in den Bergen, das Wetter urplötzlich umschlagen kann.. wenn man dann bei einem Gewitter mitten im Wald steht, ist guter Rat teuer und man sollte sich schleunigst einen geeigneten Unterschlupf suchen.

Also haben wir eine Weile lang den Himmel "Richtung Berge" beobachtet und gemerkt: "Des duat nix" - also Rucksack packen und auf geht´s!


Unser Weg führt uns zum Parkplatz "Schlettermoos" direkt zwischen Immenstadt und Missen an der Hauptstraße gelegen. Die Tagesgebühr beträgt 2 €.








Dann geht´s los: Auf einem angelegten Weg mitten durch den Wald kommt man bald auf einer Lichtung an, wo man auf einer Bank eine kleine Rast einlegen kann (wer möchte, denn lange gelaufen sind wir noch nicht! :-) ).
Dann biegt man rechts ab und läuft direkt am Wald entlang über Wege und Wiesen bis zur letzten Geraden, wo auch schon Töchterchen ruft: "Ich bin Alpkönig, ich habe die Alpe zuerst gesehen!"

Tja, das hat sich bei uns so eingebürgert, dass wir familienintern immer einen Alpkönig küren, denn das spornt die Kids zum "weiterwandern" an und letztendlich sind sie dann auch ganz happy, wenn das Ziel endlich vor Augen ist.

Dieser leichte Spaziergang (der über einen befestigten Weg auch mit Kinderwagen begehbar ist) dauert ca. 25 - 30 Minuten und dann hat man auch schon einen wunderbaren Ausblick auf die Allgäuer Berge, Immenstadt, Grünten, Mittag und zwar von der Siedelalpe aus gesehen.



Dort stärken wir uns mit Getränken und wer möchte, kann sich auch die feinen Brotzeiten schmecken lassen. Das freundliche Team der Siedelalpe ist auf Zack und so bekommt man rasch die verdiente Stärkung.
Auch Mountainbiker sind auf dieser Strecke anzutreffen, denn die Siedelalpe ist auch eine Zwischenstation zwischen Immenstadt und Missen.



Frisch gestärkt steigen wir noch auf zum Gipfelkreuz und genießen nochmals eine fantastische Aussicht, der diesesmal auch den Alpsee in Immenstadt/Bühl freigibt. Die Wolken schieben sich am weißblauen (bayerischen) Himmel an uns vorbei und wir lassen uns die Sonne auf die Nase scheinen - herrlich!










Wenn man sich nun vom Alpsee abwendet, sieht man direkt vor sich die "Juget-Alpe", die vor ein paar Jahren abgebrannt war und wieder neu aufgebaut wurde. Aber diese werden wir vermutlich ein andermal von einer anderen Seite aus "bewandern".


Die Kids hüpfen derweil einem Frosch hinterher und versuchen ihn, auf die Hand zu bekommen. Das einzige, was unsere Tochter auf die Hand bekommt, ist eine riesige, schleimige Schnecke und streckt mir diese entgegen *bäh*.. naja, Kinder denken sich einfach nix dabei und sie ist ganz fasziniert, als die Schnecke plötzlich aus ihrem Haus gekrochen kommt und die Fühler ausstreckt. Wie gut, dass wir "Sagrotan" in der Tasche haben.. :-).



Natürlich darf nun auch der Eintrag ins Gipfelbuch nicht fehlen. Über Gedichte, Verse, Gedanken, gemalten Bildern ist so manch lustige Anekdote darin zu finden.
Nach einem kurzen "Obst-Keks-Imbiss" geht's wieder hinab und wir wandern den befestigten Weg hinab zum Parkplatz. Schee war´s.



Wenn auch Ihr eine leichte Tour bevorzugt, aber trotzdem eine tolle Aussicht genießen und auf einer urigen Hütte einkehren wollt, dann ist dieser Ausflug genau das Richtige für Euch!




Viel Spass beim Wandern wünscht Euch
mit herzallgäuerliebsten Grüßen

Eure Saskia

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Mai 23, 2013

Heit Mittag geit´s an Schmarra....



.... aber einen "kaiserlichen" quasi: Kaiserschmarrn!


















Auch süße Hauptgerichte finden bei meiner Familie ab und zu Anklang und so gehört neben Grießschnitten und Pfannkuchen der Kaiserschmarrn zu den Lieblingsgerichten meiner Liebsten.

Wenn man bedenkt, wie der "kaiserliche Schmarr´n" zu seinem Namen gekommen ist, muss man schon etwas schmunzeln, denn hätte Kaiser Franz Josef I. von Österreich

(„Geben Sie mir diesen Schmarrn, den unser Leopold wieder zusammengekocht hat.“) 

das Gericht, das die figurbewusste Sissi so verschmähte nicht als "Schmarr´n" bezeichnet, hätten wir heute weiß Gott was auf unserem Teller...




Hier also das köstliche Rezept für Euch:

80 g Zucker
6 Eiweiß
1 Prise Salz
370 g Milch
6 Eigelb
180 Mehl
50 g Rosinen
Butter für die Pfanne

40 g Zucker zu Puderzucker pulverisieren (ansonsten fertigen Puderzucker verwenden).
Dann das Eiweiß mit der Prise Salz steifschlagen und beiseite stellen.
Milch, Eigelb, 40 g Zucker und Mehl miteinander schaumig rühren. Dann den Eischnee dazugeben und vorsichtig unterheben.

Etwas Butter in der Pfanne erhitzen, etwa 1 cm dick den Teig hineingeben und mit einem Teil der Rosinen bestreuen. Wenn der Teig stockt, wenden, mit zwei Gabeln zerkleinern und fertigbacken.
Den übrigen Teil genauso verarbeiten und jeweils im Backofen warmstellen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Dazu essen wir feines Apfelmus oder wer möchte, kann hierzu auch Pflaumenkompott reichen.

"An guata"
herzallgäuerliebst *Saskia*



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Mai 22, 2013

Spaziergang zur Brotzeitstub´n

Ja, nicht nur Familie Kiefert wandert, auch die Settmachers gehen ab und zu mal ein paar Meter zu Fuß. Man kann es gar nicht oft genug betonen, was für wunderschöne Fleckchen bei uns im Allgäu liegen. Was ich Euch heute zeige ist zwar nicht gerade ein Geheimtipp aber allein der Blick auf den Eschacher Weiher weckt in mir immer so das Gefühl des verwunschenen, märchenhaften. Wie er da so doflackt, am Waldrand in einer Mulde zwischen den Hügeln (eigentlich ist zwischen Hügeln immer eine Mulde, oder? :-S )
Obwohl er ja nicht auf natürliche Weise - etwa durch einen Gletscherausläufer oder so entstanden ist. Der Eschacher Weiher, der 1677 (teils auch auf 1693 datiert) angelegt wurde, diente dem Kemptener Fürstabt Rupert von Bodman anfangs insbesondere als Mühl- und Löschwasserteich, aber auch als Fischweiher für die Hofküche. Er wurde 1982 unter Landschaftsschutz gestellt, so dass Wassersport verboten, Baden aber in bestimmten Strandbereichen erlaubt ist. Es existiert sogar ein Bade-Bereich für die Anhänger der Freikörperkultur (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Eschacher_Weiher)

Vom Startpunkt Parkplatz Eschacher Weiher läuft man in Richtung diesem und schon hat man den ersten Wegweiser vor sich. Das motiviert nicht nur die Kinder ;-)












Der Weg führt entlang des Gewässers und beim Blick nach links und rechts  kann man schon die eine oder andere Schönheit entdecken






















Wenn ich jetzt geschrieben hätte: das ist in Schweden - wer hätte es geglaubt???














Und schon befinden wir uns am nächsten Wegweiser. Dabei könnte sich ein Blick auf den Boden als hilfreich erweisen.......








und 5 Minuten später dürfen wir uns auch schon mit Gulaschsuppe, Brotzeitbrett und hausgemachen Kuchen belohnen. Wie gesagt: es ist nicht gerade ein Geheimtipp, deswegen ist auf der Sonnenterrasse dementsprechend viel los aber wir finden alles was wir lieben: Ländlichkeit, Berge, Gastlichkeit und a g´scheits Weißbier (natürlich alkoholfrei).



Na dann viel Spaß beim wandern.

herzallgäuerliebste Grüße
Carmen







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Mai 20, 2013

Rhabarber-Kuchen alla Mama.... mmmmhh!

 

für alle, die es "süß-sauer" mögen

Wie ich Euch schon bei meinem Post "Neues aus dem Garten" mitgeteilt habe, habe ich meinen 1. Rhabarber-Kuchen bereits gebacken (natürlich mit Rhabarber aus meinem eigenen Garten) und möchte Euch hier das köstliche Rezept vorstellen. Meine Mama hat es mir in mein Rezeptbuch geschrieben und deshalb nenne ich diesen Rhabarber-Kuchen "alla Mama".
Zutaten:
Für den Teig:
100 g Margarine
3 Eier
150 g Zucker
1 Päckchen Vanilinzucker
250 g Mehl
3 gestr. TL Backpulver
1/8 l Milch
1 Kg Rhabarber
Eischnee: 3 Eiweiß steif schlagen und 100 g Zucker zum Schluss unterrühren
So wird´s gemacht:
Die Margarine schaumig rühren, nach und nach 150 g Zucker und 3 Eigelb dazugeben. Das mit Backpulver vermischte Mehl abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren.
Eine Springform gut einfetten und mit Semmelbröseln bestreuen. Den Teig in die Springform geben und den in Stücken geschnitten (und zuvor geschälten) Rhabarber darauf verteilen.
Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad ca. 35 Minuten backen.
Das Eiweiß (kurz vor Ende der 1. Backzeit) steif schlagen und 100 g Zucker dazugeben. Nach 35 Minuten den Kuchen aus dem Ofen nehmen und mit Eischnee bestreichen und nochmals ca. 15 Minuten backen!
Gutes Gelingen wünscht Euch "meine Mama" und 

Eure Saskia
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Mai 17, 2013

Schönes (langes) Wochenende....

.... Sommer wo bisch, wo bleibsch?


Wir haben uns doch erst kürzlich auf den Frühling gefreut (bei uns bald schon die kürzeste Zeit des Jahres), und jetzt wartet man bereits schon sehnsüchtig auf den Sommer. Die Eisheiligen haben wir (gespürt und) überstanden und so manchen Regenguss der Natur (die es ja immer irgendwie nötig hat) zugestanden.

Tja und es ist wirklich wahr: Heute soll bei uns das FREIBAD eröffnen... ähm hallo? Bei 14 Grad, Wolken und ständigen Niederschlägen? Der Mai hat das wohl noch nicht ganz begriffen, dass er NICHT der April ist ;-). Aber was soll´s, ändern kann man das Wetter so oder so nicht, ABER man kann sich die Wartezeit auf "schönes, heisses Sommerwetter" selbst etwas verkürzen.

Darum mein Tipp ab Sonntag (denn da soll´s wieder kalt und wiascht werden):




.. sich in eine warme, weiche Decke kuscheln (wer will, wer mag auch zu zweit, zu dritt zu viert, zu....), ein Kerzlein anzünden, sich eine schöne Tasse "Sonnenschein-Tee" aufgießen (der bei knapp über 10 Grad sicherlich nicht verkehrt ist) und eine CD mit "Summer-Feeling" einlegen, zurücklehnen, Füße hochlegen und.................

vom Sommer träumen! :-)


Wir wünschen Euch ein schönes, langes Wochenende und: Durchhalten! - Der Sommer kommt ganz bestimmt... irgendwann.. :-)

herzallgäuerliebste Grüße

Saskia
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Mai 16, 2013

Mädchenkram



So heißt das Thema diese Woche des Fotoprojekts bei Frau Pimpi. Natürlich ist in unserem Haushalt auf jeden Fall Mädchenkram vorhanden - nicht nur von mir sondern auch von meinem Töchterchen. Meiner ist eher unspektakulär, deswegen bin ich mit Foto bewaffnet in weibischen Gemächern auf Pirsch gegangen. Wenn ich jetzt auflisten würde, was mir da alles vor die Linse kam wäre das ein Werbestream über diverse Kosmetika, der bestimmt abendfüllend wäre. Ja gut, so schlimm nun auch wieder nicht aber das ist nunmal Mädchenkram wie ihn jeder zu Hause hat und bestimmt keiner auf einen Blog sehen will. 

Wenn ich also an die Zeit zurückdenke, was ich in meiner "Mädchenzeit" so an typischen Dingen hatte, dann sind das auf jeden Fall solche, die ich nie im Leben meiner Mutter gezeigt hätte und deswegen unter Verschluss standen. Das brachte mich auf DIE Idee. Wenn es etwas gibt, das Mädchen brauchen, dann ist es etwas, das von außen zwar eindeutig zeigt was hier Sache ist aber doch nicht wirklich einsehbar ist. Klarer Fall von:



Genau, Tagebuch. Mein Mädchenkram für "beauty is where you find it". Vielleicht habt Ihr am Wochenende ja auch mal wieder Zeit und Lust gewisse Vorfälle, Stimmungen, Gedanken niederzuschreiben.

herzallgäuerliebste Grüße
Carmen
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Mai 15, 2013

DIY | Möbel aufpolieren Teil 1

Aus alt mach neu | was aus unserer Kommode wurde...



Endlich war es soweit: Komplette Family ab ins Bauhaus und Farbe + Zubehör kaufen für mein neues Projekt: "Kommode ummodeln"! 












Bevor es ans Farbe auftragen geht, muss das Holz erst einmal gründlich abgeschliffen werden. Ich habe hierfür ein Schleifpapier Stärke 120 verwendet. Allerdings bekam ich dann noch "Handwerker-Hilfe": Einen Band- und Winkelschleifer (wahrscheinlich konnte es mein Mann nicht länger mit ansehen wie ich mich mit dem Schleifpapier "abgerackert" habe! :) sodann machte ich mich also ans Werk und ich benötigte dafür ca. 1 Stunde "puh" (ja, ja, das habe ich ganz allein gemacht - von wegen Frauen können das nicht!)


Ich war schon gespannt, ob mir die dunklen Wolken am Himmel nicht doch einen Strich durch die Rechnung machen würden. Doch Petrus war mir wohlgesonnen und so ging es sogleich an die Farbe. Hier habe ich eine wasserlösliche Holzlasur in kalkweiss gewählt. So bleibt die Maserung des (Voll-) Holzes schön sichtbar und man hat dadurch gleichzeitig einen tollen Effekt, der das Möbelstück nicht so eintönig wirken lässt. Aufgetragen wird das Ganze mit einer Rolle.

















Lediglich an den schwer zugänglichen Stellen habe ich zeitweise einen Pinsel verwendet.


Je öfter man die Lasur aufträgt,  umso mehr verstärkt sich der Farbeffekt. Insgesamt bin ich 3 x über alle Flächen drüber gegangen.  

Das Trocknen dauert ca. 1 Stunde, ein Neuanstrich kann nach 12 Stunden erfolgen. 


So, fertig! Teil 1 wäre geschafft. Jetzt muss das Ganze erst einmal trocknen. Solange habe ich Zeit, noch das i-Tüpfelchen für mein "Juwel" zu suchen... eines kann ich bereits verraten: Es wird "goldig"! ;)

Habt Ihr nicht auch irgendwo ein altes Möbelstück rumstehen, das einen "Neuanstrich" vertragen könnte? Auch ich habe mich etwas davor gescheut, aber es macht total viel Spass, wenn man denn einmal angefangen hat! ... Mal sehen, was am Ende daraus wird!

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia


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Mai 14, 2013

Historischer Boden

Wenn man durch Kempten im Allgäu läuft, bewegt man sich ja ständig auf historischem Boden. Auch wenn´s man´s grad gar nicht so weiß. Das ergibt auch immer wieder Probleme bei diversen Bauarbeiten. Kurz ein Loch gegraben, ups, schon wieder irgendeine römische Scherbe - Bau erst mal eingestellt und die Archäologen herbestellt. Kennen wir ja z.B. von meinem Wochenmarktpost.

Letztes Wochenende haben wir uns aber mal bewusst mitten in die Geschichte Kemptens begeben.

Originalfußboden in der St. Mang Kirche
 Die Stadt Kempten führt nämlich jeden zweiten Samstag eines Monats eine Kinderstadtführung durch. Tolle Sache, an dieser Stelle schon mal danke für diesen tollen Service (die Führung ist kostenlos).

Wir sind am Tourist Service Point gestartet und erst mal Richtung Rathausplatz/Rathaus/Brunnen geschlendert.


Nach einer kurzen Vorstellung der Stadtführerin und einem kurzen Blick auf das Rathaus durften wir das momentane Highlight Kemptens besuchen: die Erasmuskapelle auf dem Platz vor der St. Mang Kirche.


Das kuriose an der Kapelle ist, dass sie jetzt nicht wie man erwarten würde auf dem Platz da so rumsteht, sondern sich unterirdisch befindet. Sie ist auch erst vor ca. 10 Jahren entdeckt worden - auch wieder ganz zufällig als man den St.-Mang-Platz neu gestaltet hat. Der wahnsinnig gut erhaltene Raum wurde so zu einem Schauraum "präpariert. Allerdings kann man diesen nur per Führung betreten aber ich muss sagen, das lohnt sich echt. Man bekommt dort einen kurzen Film gezeigt, wobei das Wort "Film" leicht untertrieben ist aber ich möchte jetzt nicht zu viel verraten. Wir haben ihn schon zweimal gesehen und sind immer wieder fasziniert.









 




Beim Wiedereintritt ins Tageslich habe ich persönlich den Brunnen auf dem St.-Mang-Platz das erste Mal so richtig betrachtet. Ich wusste z.B. nicht, dass er die vier Elemente darstellt. Sieht aber auch ohne dieses Wissen ganz nett aus.



So, genug frische Luft geschnappt - weiter gings in die evangelische St. Mang Kirche.








Das für eine evangelische Kirche ungewöhnliche ist, dass es eine Ecke/Nische gibt, in der man Kerzen anzünden kann und ein bisschen die Ruhe genießen, Beten, Meditieren - was man im Moment grad so braucht. Das Herzstück dieser kleinen Ruheinsel ist ein Brunnen, der die Verbindung zum Himmel darstellen soll. Sehr anrührend.

















So, genug Ruhe, jetzt ist wieder Zeit für Frischluft und damit´s den Kindern nicht zu lang wird (ist ja schließlich eine Kinderstadtführung) kommt die letzte wichtige Station Kemptens und das ist natürlich die Burghalde. Die einst von den Kelten errichtete Burg, noch bevor die Römer zu "uns" kamen. Der Weg dahin verläuft bergauf über viele Stufen und an einigen schönen alten Bäumen vorbei. Im Sommer findet hier das Freilichtkino statt - sehr romantisch!


Nach knappen 2 Stunden und vielen tollen und vor allem kindgerechten Infos hatten wir natürlich ein riesen Loch im Bauch aber nicht vom fragen sondern wegen Nahrungsmangel. Wir ließen´s uns beim Inder gut gehen und nach einigen Besorgungen war unser kultureller Stadtbesuch beendet.

Ich muss sagen, wir leben ja schon von Geburt an im Allgäu und ich merke immer wieder, dass ich doch bei weitem noch nicht alles weiß darüber und deswegen kann ich diese Stadtführung vor allem für Familien wirklich empfehlen.

Weitere Stadtführungen und Infos dazu findet Ihr hier.
Viel Spaß auf den Spuren der Kelten und Römer!

herzallgäuerliebste Grüße
Carmen
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Mai 13, 2013

Herzall(gäu)erliebstes für die beste Mama der Welt!

Einfach mal "DANKE" sagen...

 

.. und das nicht nur am Muttertag! Ich habe wirklich die "beste Mama der Welt" - aber die hat ja bekanntlich jeder ;-).
Aber mal ganz ehrlich, ohne meine Mum ginge einfach gar nichts. Sie ist immer für mich da, hat stets ein offenes Ohr, man kann endlos mit ihr shoppen gehen, sie nach ihrer Meinung fragen und als Babysitter einspannen (auch mal ganz kurzfristig :-) ), Koch- und Backrezepte tauschen, zum Nordic Walking gehen, ne Radeltour machen, ihre Dusche in Anspruch nehmen, wenn mal wieder die Heizung fürs Warmwasser ausgefallen ist, mit ihr lachen und tanzen, ein gutes Glas Wein trinken oder einen netten Plausch am Nachmittag bei einer feinen Latte Macchiato mit ihr haben... und natürlich vieles vieles mehr, kurzum sie ist für mich wie eine
 
 

"BESTE FREUNDIN"!

 

Ich bin soooo froh, dass es sie gibt und das hoffentlich noch gaaanz lange!
Nachdem auch meine Mama selbstgemachtes liebt und schätzt und genauso "Allgäu-fanatisch" ist wie ich, habe ich mir überlegt, was ich ihr wohl dieses Jahr zum Muttertag schenken kann!?
Und da fiel mir etwas ein, was sie sich schon länger von mir wünscht:
Ein schönes Kissen mit einem flauschigen Herzerl vorne drauf für ihre Couch.
Gesagt - Getan! So habe ich mich "an´s Werk" gemacht und zum Allerersten Mal eine Kissenhülle OHNE Reissverschluss sondern mit den Kam Snaps von Snaply Nähkram gemacht und bin sehr begeistert!

Hier eine kleine Anleitung zur Kissenhülle:












Zuerst habe ich den Stoff ("Allgäuer Vichy-Karo" in weiß/rot) passend für ein Kissen (50x50cm) zugeschnitten + ca. 1 cm Nahtzugabe.
Anschließend habe ich das Herz auf die Rückseite des weißen Felles vorgezeichnet und ausgeschnitten aber ACHTUNG: Nicht das Fell abschneiden sondern ganz vorsichtig an der Oberfläche des Stoffes (=Fellrückseite!) entlang schneiden.

Dann habe ich das Herz mit Snaply Stecknadeln fixiert und festgenäht. Bitte achtet darauf, dass das Fellherz mittig auf dem Stoff aufliegt.
Anschließend habe ich alle Seiten kurz mit einem geraden Stich versäubert und nun beide Teile rechts auf rechts an den Seiten zusammengenäht (ich habe den Stoff so zurecht geschnitten, dass ich die Unterseite bereits zu ist und nur noch die Seiten genäht werden müssen).



Ich hatte leider die Länge des Stoffes nicht parat, darum habe ich an der Oberseite einfach das Rückenteil mit einem geraden Stich (wieder rechts auf rechts) angestückelt (was aber nicht weiter stört).






Abschließend ging´s "an die Zange". Ein Loch in den Stoff vorstechen (ist im Set enthalten) und dann die Kam Snaps anbringen. Kissen einstecken, Druckknöpfe schließen - FERTIG!


Jetzt hat es einen Platz auf Ihrem Sofa gefunden und nun kann sie es sich darauf ganz gemütlich machen! :-)

Schön, wenn man seinen Liebsten eine Freude bereiten kann.. oder was meint Ihr? 
Bei Annette von blick7 gibt´s noch mehr Herzblutprojekte zum Thema Muttertag.

Mit herzallgäuerliebsten Grüßen
Saskia

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Mai 12, 2013

12 von 12 im Mai

ich habe heute die Ehre das erste Mal bei 12 von 12 von Frau Kännchen mitzumachen. Und lustigerweise ist heute auch schon eine ganze Menge vorgefallen.
Und hier sind sie auch schon, meine 12 Fotos am heutigen Muttertag:

Die erste Freude des Tages: frische Semmeln für´s Muttertagsfrühstück

Die (teilweise) selbstgebastelten Muttertagsgeschenke der Kinder mit Freuden entgegengenommen.


Den Smoker für den mittäglichen Rehbraten angeheizt.
Mama angerufen und zum Muttertagskaffee eingeladen.
Dem süßen dreijährigen erklärt, dass Fußballspielen im Wohnzimmer nicht gestattet ist.
Zwei Minuten später erkannt, dass das Verbot nicht im Hirn ankam.

Den wunderbar blühenden Apfelbaum auf´m Feld bewundert. Muss natürlich gleich fotografiert werden, denn nächstes Jahr stehen da wahrscheinlich schon Bagger und Kran um unsere tolle Aussicht zunichte zu machen.

Trotz Muttertag ´ne Waschmaschine angestellt. Hilft halt nix - nach dem Shoppingmarathon gestern muss das Zeug ja weg.....

Dem Ruf meiner Laufschuhe nachgegeben und für den Benefizlauf trainiert.


Bei meiner Rückkehr festgestellt, dass der Rehbraten aufgrund sintflutartiger Regenfälle (die mir übrigens auch beim laufen zum Verhängnis wurden) in den häuslichen Backofen verlegt wurde.

Meinen überreifen Obstvorräten und mir selbst was gutes getan und einen Smoothie gemixt.

Die neuen Haustiere meines Sohnes gefüttert, bevor sie in den Teich entlassen wurden.












Das war´s von mir für heute. Jetzt mal schaun was die lieben Bloggerkolleginnen heut alles so gewurschtelt haben.

herzallgäuerliebste Grüße

Carmen
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