Juni 29, 2013

Stramme Waden | Volle Kraft zurück!


Der Kampf um den Titel im "Tauziehen"













Manchmal genügt 1 Anruf (in diesem Fall einer ganz lieben Freundin, die ich leider nicht allzu oft sehe - "Du wohnst einfach zuuu weit weg, liebe M.!" :) und der ganze Tagesplan ändert sich schlagartig!

Aber da nicht immer alles bis ins letzte Detail durchgeplant sein muss, machten wir uns sogleich auf den Weg nach "Zell", wo am vergangenen Wochenende das "Tauzieh-Fest" beim Veranstalter "Allgäu-Power" stattfand.



Es gab mehrere Klassen: Hobby-, Landes- und Bundesliga, sowie eine Damenklasse.

Also es war wirklich einmal interessant, beim Tauziehen zuzusehen:




Nach der Begrüßung in der "Tauzieh-Arena", folgten die Mannschaftsvorstellung und die Mitteilung der Regeln (ja, es gibt tatsächlich einiges dabei zu beachten!).

Auf zwei "Bahnen" lagen also dann Taue bereit und es traten jeweils 2 Mannschaften á 8 Mann, gegeneinander an.

"PULL" hieß es und die Männer zogen mit aller Kraft an, die Stiefel tief im Grasboden verankert, so lange, bis die weiße Markierung über eine bestimmte Linie gezogen wurde und der Sieger feststand.
Manchmal riss es dann auch die eine oder andere Mannschaft zu Boden, und so mancher brauchte ein paar Momente, bis er wieder aufstand. Ja, so ca. 1,5 - 2 Minuten machen sich schon bemerkbar! ;)



Umrahmt wurde dieses Spektakel von der Musikkapelle in einem Festzelt und natürlich wurden die Zuschauer und Besucher ausreichend verköstigt.

Da kann ein Dorf noch so klein sein, aber was da so auf die Beine gestellt wird, ist einfach klasse! Alles perfekt organisiert, bei Sonnenschein und vielen Zuschauern eine gelungene Veranstaltung!



Wer gerne noch weitere Infos zum "Tauziehen" haben möchte, schaut doch einfach direkt HIER beim Veranstalter nach. Vielleicht entdeckt ja der/die ein oder andere auch seine/ihre Vorliebe für diesen Kraftsport? :)

Herzallgäuerliebste Grüße


Eure Saskia
 


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Juni 28, 2013

Photo-Walk Allgäu im Juni 2013

Wieder einmal unterwegs im schönen Allgäu

 
 
Der Sommer machte heute eine Pause und da wir weder zum Radeln noch in die Berge zum wandern konnten, es uns aber trotzdem nach draußen zog, machten wir uns dieses Mal auf den Weg ins Ostallgäu, um ein paar Fotos zu machen und gute Motive "vor die Linse" zu bekommen.
 
 


In diesem Ort fand heute das "Gautrachtenfest" statt und es wurden schöne Trachten, imposante Wägen vor Pferdegespannen präsentiert, die teilweise mit Musikkapellen begleitet wurden. Auch eine Heukönigin war mit dabei und lächelte vom Heuwagen auf die vielen Besucher herab.
 
Aber seht selbst:





Blau-Weiß... in Bayern zuhaus´! - Eine Bank: mal ganz anders.. - Die Pfarrkirche















Auch die Musik ist beim Gautrachtenfest mit dabei, so kann jeder im Takt den "Gleichschritt" halten - zur Sicherheit mit dabei: der Regenschirm! - Die Pferde sind für´s Fest geschmückt.




Im Gleichschritt - Marsch! Die Damen gehen immer rechts, die Herren links....





Hand in Hand
 
 












 
















Mein Lieblingsbild: Dieser 3Käse-hoch folgt seinem
 Papa auf Schritt und Tritt.
Der Papa hat g´moint: "Ganz voina laufa will´er it".
Also hat er sich einfach ganz hinten angeschlossen und ist fleißig mitgelaufen.
Süß oder?
 
 
Habt Ihr den Ort erkannt? Mal sehen, wo es uns nächsten Monat, im Juli, hinverschlägt!
 
Ein schönes Wochenende Euch allen
 
wünscht Euch mit herzallgäuerliebsten Grüßen
 
 
Saskia

  

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Juni 27, 2013

Beauty is where you find it - Fernweh | türkische Riviera Teil 3 | Apollo Tempel


auf den Spuren des Apollo

Hui.. na da sind wir doch gerne mit dabei, wenn es bei Frau Pimpinella in dieser Woche um das Thema "Fernweh" in ihrer Foto-Challenge "Beauty is where you find it" geht.

Aus aktuellem "Anlass" können wir zu diesem Thema mit unserem letzten Urlaub in der Türkei aufwarten.

Hier seht Ihr quasi einen der kulturellen Highlights aus unserer letzten Familien-Reise:
"Apollo-Tempel" in SIDE.



Um zu den Überresten des Tempels zu gelangen, geht man direkt von der Dolmus-Station aus Richtung Hafen, vorbei am großen Theater:


Es ist einiges los auf den Straßen und wir gehen weiter an angeordneten Bauteilen, Steinen, Steinmauern, Ruinen (-felder), der Säulenstraße, durch das "Große Tor" und gelangen in die Hafenstraße, in der viele Geschäftsleute vor ihren Geschäften um Kundschaft Ausschau halten und uns freundlich einladen, doch einen Apfeltee zu nehmen.




Wir lassen uns treiben und gelangen nach ein paar "Schwätzchen" mit Einheimischen, vorbei an einigen Restaurants, zum Apollo-Tempel. Direkt nebenan wird fleißig restauriert, um die antiken Schätze zu erhalten und zu bewahren.
Und so sieht er aus:


Die Sonne strahlt vom Himmel und bringt den Tempel zum leuchten. Das Blau des Himmels bildet die perfekte Kulisse und lässt einen fast meinen, dass wir uns in Griechenland befinden.
Wir bestaunen das Gebilde und die vielen Säulen und werden selbst zu Statuen der "Antike" :-) :




Es wird Zeit, dass wir uns eine Pause gönnen. Also gehen wir zurück in ein Restaurant, das direkt am Meer liegt und uns eine fantastische Aussicht über das weite Meer freigibt. Zurücklehnen und genießen....


Was ist es, was in uns das "Fernweh" weckt? ... wahrscheinlich das, was wir zuhause sonst einfach nie haben oder wenn uns einfach so manches über den Kopf wächst und wir eine Pause benötigen.
Wir sehnen uns nach Abwechslung, kultureller Weiterbildung, Erholung, anderen Ländern, nach Meer, kulinarischen Highlights, einer Auszeit, Neuem und nach dem, was uns vielleicht andere "Reisende" vorgeschwärmt haben.

Aber am Ende zieht es uns dann doch wieder zurück in "heimatliche Gefilde" - das man dann ja wiederum "Heimweh" nennt! Gut zu wissen, wo man zu Hause ist...

Es gibt so viele schöne "Fleckerl" auf der Erde..... respektieren und erhalten wir sie!

herzallgäuerliebste Grüße
Eure Saskia


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Juni 26, 2013

Was Kinder stolz & glücklich macht...

 

Eddie - unser "Gartenzwerg"

Egal, in welchen Farben, Formen, Gesten, Kuriositäten - er lebt in vielen Gärten, allein oder auch im "Rudel" - der "Gartenzwerg"!
Wenn man in manche Gärten so hineinsieht, kommt man aus dem staunen gar nicht mehr heraus: Da werden ganze Gartenzwerg-Häuschen samt Windmühlen im Miniformat, Tier- und Zwergensammlungen gehortet, liebevoll angeordnet und gepflegt.
Also ganz "unter uns": Das ist jetzt nicht so mein Ding, aber beim spazieren gehen, nett & witzig anzusehen.
Vor ein paar Wochen bereits verkündete uns unser Sohn, dass er etwas gaaaanz tolles gerade in der Schule macht, aber er darf es uns noch nicht verraten - gesagt, getan! Gestern war dann der große Tag:
Mit leuchtenden Augen klingelte er an unserer Tür und streckte mir gleich sein neues "Kunstwerk" entgegen:




"Hi Mum, das ist Eddie!" - putziges Kerlchen oder? Und einen Namen hat er auch schon!
Herzlich willkommen!

Nun hat also auch unser Garten Zuwachs von einem kleinen "Zwerg" bekommen und lacht uns fröhlich an.

Kinder genießen es, ihre Kunstwerke zu präsentieren und ein Lob und Bewunderung dafür "einzuheimsen". Sie sind stolz, etwas geschafft zu haben, was man dann auch richtig "anfassen" kann. Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, erfüllt sie mit Glück und natürlich freuen sie sich, damit auch anderen eine Freude zu machen! Schön, dass es unseren Kindern ermöglicht wird, sich kreativ und künstlerisch zu entfalten.

Es tut Kindern gut, wenn sie gelobt werden und ihre Leistung anerkannt wird. Wer fährt nicht gerne Lob für etwas ein, auf was er selbst stolz ist?
Also lasst uns mit Lob und Anerkennung nicht geizig sein - es tut unseren Kindern und auch uns richtig gut! :)

Herzallgäuerliebst


Saskia

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Juni 25, 2013

Leben im Allgäu... Lesestoff vom Feinsten!


Magazin "Leben im Allgäu"

 - saisonales Allgäu in Bild & Text verfasst

 

Zeitschriften? Gibt es jede Menge und jeder einzelne von uns hat da wohl so seinen eigenen Favoriten. Was mich betrifft, bin ich zwar offen für Neues, aber Klatsch & Tratschblätter meide ich und widme mich lieber den Magazinen, die einfach "näher dran" sind, in diesem Falle "nah am Allgäu & der Umgebung".
Schließlich leben wir hier und selbst wenn man schon vieles unternommen hat, so gibt das Allgäu immer wieder "Fleckerl" frei, die man noch gar nicht kennt.

 

Darf ich vorstellen:


"Leben im Allgäu" - gesund & vital - meine neue Lieblingszeitschrift!




Wie hab ich mich gefreut, als ich sie aus meinem Briefkasten geholt habe! :)
Und natürlich gönnten wir (mein Mann + ich) uns eine kleine Pause, setzten uns auf die Terrasse bei einem feinen Tässchen Espresso und fingen gleich mal an zu stöbern .

Schlägt man die 1. Seite auf, wird man gleich einmal von Johanna Strodl, Chefredakteurin mit einem lächeln begrüßt und darauf vorbereitet, was einen in dieser Zeitschrift so alles erwartet.
Eine Seite weiter bekommt man dann einen Überblick über den Inhalt, gespickt mit vielen, sehr ansprechenden Fotos, die einfach neugierig machen.

Wie lebt es sich auf einer Alm? Wie sieht dort der Alltag aus? Und was kommt dort auf den Tisch? In dieser Ausgabe wird darüber ausführlich von der "Schneetalalm" im Tannheimer Tal berichtet - also ganz ehrlich: DIE werden wir diesen "Alp"-Sommer ganz sicher auch noch besuchen!

Die "Hüttenküche" stellt leckere Allgäuer Schmankerl vor und das Rezept gibt´s gleich mit dazu. Und kaum zu glauben aber wahr: Mein Mann war vom Rezept der "Bergpizza" so angetan, dass er sie gleich (2 Tage später) nachgemacht hat. So bekommt man wohl auch mal Männer "an den Herd" :). Sie hat uns allen fantastisch geschmeckt und wird es wohl nun ab und zu mal bei uns geben!
Auch die Beiträge "Drei Männer und ein Grill" und die Motorrad-Tour haben ihm gut gefallen!

Die Bilder/Fotos in der "Leben im Allgäu" finde ich faszinierend, wunderschön und anregend zugleich. Bei den Rezepten läuft einem das Wasser fast schon beim umblättern im Munde zusammen und Beiträge über diverse Handwerkskünste lassen einen staunen. Es gibt vieles zu entdecken, man muss einfach nur mal "hinter die Türe" blicken... wirklich sehr interessant!

Etwas schmunzeln musste ich über den Bericht der "Allgäuer Kuh" mit dem "Käse-Gen".. wenn ihr Euch erinnert: Auch ich habe darüber schon berichtet, nicht so ausführlich wie es das Magazin macht, aber es scheint ein Thema zu sein, dass wir Allgäuer einfach immer wieder gerne aufgreifen.

Ihr braucht Ideen zum Verschenken? Bei "Geschenke aus der Natur" werdet Ihr vielleicht fündig!

Was soll ich sagen? Ich könnte jetzt noch lange über diese Zeitschrift schwärmen und schreiben, am besten wird es jedoch wohl sein, dass Ihr einfach selbst mal reinschaut:

HIER erfahrt Ihr mehr darüber und im gut sortierten Zeitschriften-Handel ist sie natürlich auch erhältlich! Wer möchte, kann sie auch im Abonnement nach Hause geliefert bekommen.

Ob Handwerk, Kunst, (Sommer- und Grill)Rezepte, Ausflugstipps, Freizeit- und Modeadressen, Garten, Geschenkideen, Kräuter und Pflanzen, Kreatives und Dekoratives, Urlaub auf dem Bauernhof und diverse Gewinnspiele - diese Zeitschrift hat einfach alles was das ("Allgäuer") Herz begehrt!

Bleibt nur noch zu sagen:
Macht weiter so!

herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia





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Juni 24, 2013

Donnerwetter | Da braut sich was zusammen!

  

Blitz & Donner

 

Ein gigantisches Naturschauspiel ereignete sich vergangene Woche Dienstag Abend bei uns im Allgäu.
Als man nach einem herrlich, sonnigen und heißen Badewetter-Tag zum Himmel Richtung Berge blickte, sah man schon die schwarzen, dunklen Wolken langsam auf uns zukommen und wusste: "Da braut sich was zusammen!".
 
 
Das geht oft ganz schnell.. entweder halten es die Berge ab und es regnet bzw. gewittert nur am Alpenrand, oder es kommt mit einer immensen Geschwindigkeit aus den Alpen heraus. Nun war es so, dass die Gewitter sich gleich in mehrere Richtungen auszubreiten schienen: Nordwesten und Nordosten... es blitzte einfach überall, der Himmel war gelb und man hätte vermuten können, dass es noch hageln wird (hat es aber Gott sei Dank nicht!).
 
 


Ich habe mir sodann meine Kamera geschnappt und versucht, ein paar zuckende Blitze am Himmel einzufangen und es ist mir tatsächlich gelungen:

 

Der Moment, indem man auf den Auslöser drückt, ist meist ein "Schreck-Moment" (zumindest bei mir). Da können die Blitze noch so groß/lang sein, es bleibt doch einfach nur Zufall ihn zu erwischen oder nicht!
 
 
Hier habe ich abgedrückt, als der Blitz mitten durch einen Platzregen fegte. Die meisten von ihnen schienen fast den Boden zu berühren.....
 
 
 
 
 
 
 
 







Unglaublich, welche Energien
hier freigesetzt werden. Der dunkle Nachthimmel wird durch ein "gleißendes Licht" durchbrochen und alles ist taghell.
Wirklich faszinierend - wenn auch gefährlich und für viele schon zum Verhängnis geworden, so zieht es uns doch manchmal in seinen Bann.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sommergewitter sind heftig und in dieser Ausführung (3 Stunden!) einfach unberechenbar!
Wir haben uns dann aber recht bald wieder nach drinnen verzogen, denn so ganz geheuer waren uns die Blitze dann doch nicht!

Wenn nach einem heißen Sommertag die Natur ein wenig Regen abbekommt, schadet das sicher nicht, aber am nächsten Tag dann bitte wieder mit Sonne satt! :)

Herzallgäuerliebste Grüße


Eure Saskia
 

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Juni 22, 2013

herzallgaeuerliebste Rezeptwelt

 

Heute: italienischer Nudelsalat

Ja auch wir im Allgäu lieben die Abwechslung und Vielfalt internationaler Küche und dazu gehören nun mal auch Salatvariationen außerhalb unseres geliebten Allgäus.
Immerhin leben wir nördlich der Alpen und es ist auch nur einen "Katzensprung" bis nach Bella Italia. Kein Wunder, dass sich da so manch köstliches Rezept auch bis zu uns "verirrt".
Ich allerdings habe mein Rezept für den italienischen Nudelsalat von einer lieben Freundin, den ich sowas von lecker finde, dass ich ihn Euch nicht vorenthalten möchte.
Den klassischen Nudelsalat kennen wir ja inzwischen alle und daher darf´s ruhig "amol was anders sei".


Drum nehme man hierzu:
500 g Hörnchen-Nudeln (oder auch Spaghetti),1 große rote Paprika-Schote, 1 rote Chilischote, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 1 Bund frisches Basilikum, 2-3 Knoblauchzehen, ein paar Cocktailtomaten, 1 Zitrone, 1 - 2 TL Honig, 9 EL Öl (Sonnen- und Olivenöl), 4 - 5 EL Balsamicodressing (gerne auch weiß, wenn man halt da hat), Salz und Pfeffer. Nach Belieben und Geschmack kann man noch Mini-Mozzarella-kugeln und schwarze Oliven hinzugeben. Wer möchte,  kann auch etwas Ingwer hineinreiben.  


Die Nudeln werden al dente gekocht. In einer großen Schüssel aus Balsamicoessig und Öl eine Vinaigrette aufschlagen und mit Honig, dem Saft einer halben Zitrone, Salz und frischem Pfeffer sowie dem ausgepressten Knoblauch abschmecken. Die Nudeln in einen Sieb abschütten und heiß in die Marinade geben. Gut durchrühren und mind. 1 Stunde ziehen lassen, bis die Nudeln kalt sind.
Paprika- und Chilischote putzen und in kleine Würfel geschnitten zu den Nudeln geben. Die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden und mit dem Grün zu den Nudeln hinzugeben. Basilikum fein wiegen (= klein schneiden) und untermischen. Nochmals kräftig abschmecken - mit Essig vor allem, da die Nudeln anfangs den Essig ziehen).
Und fertig ist der Nudelsalat für die nächste Grillparty!
Buon Appetito!

Welches ist Eure liebste Nudelsalat-Variation? Es gibt ja mittlerweile soo viele Rezepte und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, solange sie schmecken!
Viel Spass beim nächsten Grillabend

herzallgäuerliebste Grüße


Eure Saskia


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Juni 21, 2013

Beauty is where you find it # 69

So, diese Woche hab ich mir eine kleine Blog-Auszeit genommen - aus mehreren Gründen. Manchmal schlägt einem das Schicksal ein Schnippchen und man ist genötigt, sein Leben etwas umzukrempeln. Aber ich bin immer noch hier und liebe diesen Blog nach wie vor. Saskia hat mich ja auch würdig vertreten, manchmal wundere ich mich, wo sie immer wieder die Ideen hernimmt..... ;-)
Aber diesmal konnte ich nicht anders - ich wollte Euch aufgrund des dieswöchigen Fotoprojekts bei Frau Pimpi diesen Blick aus meinem Küchenfenster nicht vorenthalten. 


Sieht schon gespenstisch aus, oder? Aber diese Stimmung ist einmalig und ich finde, ein bisschen konnte ich sie "einfangen". Bei dieser ganzen Schönheit muss man nur aufpassen, dass das Spülwasser nicht kalt wird ;-)

Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende
herzallgäuerliebste Grüße

Carmen
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Juni 20, 2013

türkische Riviera Teil 2 | auf dem Bauernmarkt

 

bei allen beliebt: die türkischen Märkte


Immer "nur" am Strand liegen, das ist nichts für uns (obwohl wir es natürlich sehr genießen!). Darum zieht es uns alle 2 - 3 Tage in die nähere Umgebung, um auch die kulturelle Seite des Landes kennen zu lernen.

An diesem Tag fuhren wir mit dem Dolmus (das sind weiße "Mini-Busse", die regelmäßig ihr Ziel anfahren und man für kleines Geld von A nach B kommt, aber ACHTUNG: Es kann eng werden ;-)) auf den Bauernmarkt.
Dort angekommen, folgten wir einfach dem "Besucher-Strom" Richtung Markt - ein "sich verlaufen" ist quasi unmöglich.
Und schon bald hört man die zahlreichen Markthändler, die ihre Waren anpreisen oder mit Kundschaft um den Preis feilschen. Also nichts wie ins Getümmel und sich treiben lassen.



Auf dem Bauernmarkt sind frische Früchte, Obst und Gemüse, Gewürze sowie - bei den Touristen sehr beliebt - Textilwaren, Taschen, Uhren, Schmuck, Spielwaren und allerlei Souvenirs zu finden.



Auf dem "Frischemarkt" kaufen die Einheimischen Ihre Lebensmittel, auf dem Warenmarkt trifft man auf die Touristen, die auf Schnäppchenjagd gehen.



Die Stimmung auf dem Markt ist, trotz vieler Menschen, sehr entspannt und ruhig. Eine ältere türkische Frau steckt meinen Kindern einen Anhänger mit dem "türkischen Auge" (das blaue Auge der Fatma: Unter der türkischen Bevölkerung ist das Auge ein beliebtes Geschenk, das vor Krankheit und Unglück beschützen soll) an und strahlte, als sie merkte, den Kids damit eine Freude gemacht zu haben.

Aber auch wir benötigen mal eine Pause, die wir in einem angrenzenden Café/Restaurant machen und mit erfrischenden Getränken und feinem "Dürüm" versorgt werden - lecker!



















Mit ein paar Kleinigkeiten, die wir auf dem Markt erstanden haben, machen wir uns gegen Mittag (es wird langsam heiß!) wieder auf in Richtung "Dolmus-Station" und es dauert auch nicht lange, bis wir einsteigen und wieder zurück zu unserem Hotel fahren.

Wer seinen Urlaub an der türkischen Riviera verbringt, sollte unbedingt auch einmal einen Markt dort besuchen.

Herzallgäuerliebst

Eure Saskia
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Juni 19, 2013

Feine Kräuter | Schnittlauch, Thymian, Rosmarin & Co.

 
 

Ich liebe den "Garten-Sommer"

 

Auch wenn wir derzeit mit heißen Temperaturen um Erfrischung ringen (Stop: Ich will mich jetzt nicht über das Wetter beschweren ;) ), so muss auch der Garten stets gut versorgt sein.
Am liebsten natürlich mit frischem Wasser und bevorzugterweise am Abend, wenn es nicht mehr ganz so heiß ist. Tja, da kann es dann schon sein, dass ich so ne schlappe halbe Stunde nur am Gartenschlauch hänge, und Kanne um Kanne fülle, damit auch ja kein "Grünzeug" zu kurz kommt.
Aber da ich den "Garten-Sommer" liebe, betrachte ich jegliche Arbeit rund um den Garten als Entspannung.
 
Unsere Regenwasser-Tonne haben wir jetzt erstmal auf dem Dachboden in der Garage verstaut - der Kinder wegen.
Aber bald ist es wieder Zeit, Grundwasser zu sparen und auf Regenwasser zurückzugreifen.
 
Mittlerweile hat sich auch bei uns ein kleiner "Pflanzenstamm" angesammelt und seit heute kommen noch feine Kräuter, Tomatenpflänzchen, Zucchini und Zuckererbsen hinzu.
 
 
 
Wenn ich an Zuckererbsen denke, denke ich gerne an meine Kindheit zurück:
 
Meine Freundin und ich liebten es, barfuß über den Feldweg in einen nahegelegenen Schrebergarten zu spazieren, uns dort unter die Sträucher zu legen und zu naschen... Stachelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und auch Zuckererbsen waren eine leckere Knabberei für zwischendurch. An heißen Tagen gönnten wir uns sodann eine kühle (im wahrsten Sinne des Wortes!) Erfrischung im Wassertrog, dann noch ein leckeres Eis, ne Runde Rollschuh´ laufen und der Sommertag war perfekt!
Nun möchte ich auch unseren Kids eine Knabberei für zwischendurch wachsen lassen - es ist so einfach!
 
 
 
 
 
 
Was wächst bei Euch so im Garten? - und was weckt bei Euch die Erinnerung an Eure Kindheit? Lasst es uns wissen - wir freuen uns drauf! :)
 
Einen wundervollen "Garten-Sommer" wünscht
Euch mit herzallgäuerliebsten Grüßen
 
 
Saskia

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Juni 18, 2013

Was aus "Hermann" wurde...


... ein lecker Kuchen!

Am 10. Tag war "Hermanns" großer Tag: Backzeit!
Da es meine Kids an Zutaten lieber einfach mögen, haben wir den Teig (den wir jeden Tag ein paar Mal gerührt und ab und an "gefüttert" haben) mit 2 kleinen geriebenen Äpfeln, gemahlenen Mandeln, Zimt und etwas Zitronensaft vollendet und nach Rezept gebacken.
 
 
 


Einen Tag zuvor jedoch haben wir den Teig in 5 gleich große Anteile geteilt, in Gläser gefüllt und weiter auf die Reise geschickt - "Viel Spass und gutes Gelingen" an dieser Stelle an alle neuen "Hermann-Besitzer" :-).
Nachdem mir allerdings meine Waage ein "Schnippchen" geschlagen hat, wurde Hermann ein "großer Kuchen", der mit einer stolzen Höhe wieder aus dem Ofen hüpfte. Aber was soll´s, geschmeckt hat´s allen und wer weiß? - vielleicht wird Hermann eines Tages wieder den Weg zu uns nach Hause finden....

 
herzallgaeuerliebste Grüße
Saskia

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Juni 17, 2013

DIY | Nadelkissen für das "Nähzimmer"

Blumen für den Sommer

Schon öfter mal gesehen, noch nicht vorhanden, warum nicht Selbermachen?
 
Stecknadeln "schwirren" eigentlich nur in faden, langweiligen, durchsichtigen oder anderen Plastikbehältnissen umher und warten dort auf ihren Einsatz.
 
Die "herzigen" Stecknadeln von Snaply Nähkram verdienen es jedoch meiner Meinung nach, ganz offen in einem schönen Nadelkissen zu stecken und auch gesehen zu werden :).
 
Daher habe ich mich nun an´s Werk gemacht und das ist dabei herausgekommen:
 
 
 
Dazu benötigt man (neben Nähmaschine und passenden Faden)
 
3erlei Stoffe (ich habe hier Stoffe aus einem der tollen Quiltpakete von Buttinette     
                     ausgewählt)
Wolle
2 Knöpfe
Schere
 
 
 
 
 
Als Vorlage mit dem Zirkel einen Kreis mit 12 cm Durchmesser aufzeichnen und ausschneiden. Die Ecken (8 an der Zahl) entsprechend zuschneiden (Seitenlänge 6 cm).
 
Anschließend werden alle Ecken, abwechselnd mit 2erlei Stoffen rechts auf rechts zu einem Kreis zusammengenäht.
 
 
 
 
Sind die alle Ecken fertig, werden sie glatt gebügelt und mit der Rückseite - ebenfalls rechts auf rechts zusammengenäht, dabei (WICHTIG) eine kleine Öffnung zum befüllen offen lassen!
 
Bevor der Stoff nun gewendet wird, ringsherum mit kleinen Schnitten einschneiden (Achtung, nicht die Naht durchtrennen!). Dann den Stoff wenden und mit Füllwatte (oder Fließresten o.ä.) ausstopfen, anschließend die offene Naht sauber verschließen.
 
Als Letztes nun die Blumen mit dem Wollfaden bilden, d. h. in der Mitte (von hinten) einstechen und nach außen über die Ecknaht legen und wieder zur Rückseite führen, wieder nach vorne einstechen, zur nächsten Ecknaht übergehen, wieder nach hinten führen usw. bis alle Ecknähte ein oder zwei Wollfaden aufliegen haben. Der Wollfaden darf ruhig etwas fester angezogen werden, dadurch werden die Blüten schön geformt.
 
Ich habe noch einen mit Stoff bezogenen Faden auf Vorder- und Rückseite angebracht - FERTIG!
 
Es ist wirklich einfach und schnell gemacht - probiert es aus! Viel Spass dabei...
 
herzallgäuerliebste Grüße
 
Eure Saskia
 
 
 

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Juni 15, 2013

Die Höfle Alp am Grünten

 

.... lohnendes Ausflugsziel für Groß und Klein!

 
 
Auch wenn der Wetterbericht einem manchmal die Entscheidung zur Tagesplanung nicht ganz einfach macht, so haben wir uns am vergangenen Sonntag dazu entschlossen, trotz Gewitter- und Regenprognosen, eine kleine Wanderung zur "Höfle Alp" am Grünten zu machen.
 
Das Auto in Kranzegg geparkt (P1), ging es für uns bei Sonnenschein über den "lustigen Wanderweg" los Richtung Alpe.
Wir laufen die Mautstraße hinauf (für alle, die mit dem Auto hinauf fahren wollen, steht auf der rechten Seite der Mautkasten - Mautticket lösen nicht vergessen! ;-) ) bis zum Berghof "Riesen".
Dann biegen wir links ab und laufen einen durchaus angenehmeren Weg als die Teerstraße durch den Wald, der von herrlicher Natur, Wasserfällen und vielen Stufen, die nach oben führen, gesäumt ist.
 
 
 
In (mehr oder weniger) regelmäßigen Abständen stößt man sodann auf Tafeln, auf denen Witze und Karikaturen zu sehen sind - eine nette Gelegenheit, kurz durchzuschnaufen.
 
 
 
Auch Bänke mit herrlicher Aussicht stehen dem Wanderer zur Verfügung. Etliche Wasserläufe kreuzen unseren Weg und große Ameisenhaufen laden zum Beobachten ein.
 
 

 
 
 
 
 
 
Nach ca. 1 Stunde (ohne Kids dauerts ca. 45 Minuten) kommt man dann auf der "Höfle Alp" an und wird gleich herzlich empfangen.
Die Kinder nehmen gleich den vorhandenen Spielplatz mit Schaukel, Rutsche und Wippe in Anspruch und der Brunnen sorgt für Erfrischung.
 
 
 
 
Auch der AlpWirt Robert Jörg lässt es sich nicht nehmen und hockt sich auf a Schwätzla zu uns her.... und wia sich des in der Berg g´hört: Über 1000m sind alle per -DU! :) - Natürlich gerne!
 
Wir gönnen uns ein paar erfrischende Getränke und leckeren hausgemachten Kuchen von Konditormeisterin Vreni *mmmmhhhh, das schmeckt*!
 
 
Der Blick von der Terrasse gibt den Blick zum Grünten, dem "Wächter des Allgäus" und den Skilift frei.
 
 
 
Die Höfle Alp bietet neben einem Cafe- und Kuchensortiment auch feine Brotzeiten, Höfle-Wraps, warme Seelen und viele weitere Allgäuer Spezialitäten an.
Zünftige Hüttenabende (Käseabend) mit Allgäuer Musikanten laden zum "Alltag vergessen" und fröhlich-sein ein.
 
 
 
Weitere Hinweise zu Veranstaltungen (Oktoberfest, Weißwurstfrühstück, Rosenmontagsball, etc.) auf der Höfle Alp findet Ihr hier.
 
Nachdem wir frisch gestärkt sind und bereits dunkle Wolken über den Grünten hinweg ziehen, machen wir uns wieder auf den Rückweg und sagen DANKE für diesen schönen Mittag auf der Höfle Alp - wir kommen ganz bestimmt wieder!
 
herzallgäuerliebste Grüße
 
 
Eure Saskia

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Juni 14, 2013

herzallgäuerliebst & HANDMADEKultur


Da hüpft gleich das "Herzerl" vor lauter Freud´

 










Oh ja, solche Post bekommt man doch gerne:
Die Frühjahrs-Ausgabe von HANDMADEKultur, pünktlich geliefert zum Wochenende *freu*!



Es gibt Menschen, die sind künstlerisch und kreativ einfach (oder evtl. leider) nicht so begabt, aber alle diejenigen, die gerne selbst nähen, basteln, stricken, sticken usw. sind eigentlich immer "auf der Suche" - auf der Suche nach Neuem, Kreativen, Witzigem, Verrücktem, Unglaublichem, Simplem, Hervorstechendem, Praktischem, Seltsamen und einfach ganz normalen Dingen, die man dann am liebsten gleich "nachmachen" würde.

Es ist faszinierend, welchen Boom die "hand- and selfmade Things" im Moment erleben und wenn man dann noch das Glück hat, ein Händchen dafür zu haben, es auch umzusetzen bzw. selbst zu machen, dann macht das einfach RIESIG viel Spass. Man freut sich doch nach stundenlangem Basteln, Werkeln, Nähen usw. einfach so sehr, es selbst in den Händen zu halten und sich vorzusagen: DAS hast DU ganz ALLEINE geschafft- Gut gemacht! Gerade in der heuigen Zeit, die vom Konsum beherrscht wird ist es denke ich ganz wichtig solche Erfahrungen zu machen.

Das SCHÖNE an "HANDMADE-KULTUR" ist einfach, dass alles sehr übersichtlich ist und den Leser schon automatisch beim durchblättern für sein "neues Projekt" (das er dann sogleich "schmiedet" und es selbst erst gar nicht bemerkt) animiert - Wahnsinn!
Da rattert das süße Köpfchen gleich: Das könnte man vielleicht auch so machen, mit diesen Farben wäre das der Hammer, oder: ach das probier doch auch mal aus!

Der Bericht über die Stecknadeln z. B.: Wir benutzen sie so oft und wissen eigentlich gar nicht, wo die kleinen "Pikser" überhaupt herkommen, dank HANDMADEKultur wissen wir nun Bescheid und auch wie sie gemacht werden. Ohne sie wäre es manchmal sehr schwierig, was vernünftiges zu zaubern oder?

Toll finde ich auch die Schnittmuster-Beilage für manches "Bastel-Werk" wie z.B. die Kuckucksuhr, die Gürteltasche (wie praktisch!) oder die Trittplatten aus Beton in Puzzleform für den Garten (sieht witzig aus).

In einem Satz formuliert: diese Zeitschrift vereinbart Information, Kultur und Kreativität in einem handlichen und äußerlich ansprechenden "Stapel Papier". 
Und wer die neue Ausgabe (es gibt 4 pro Jahr) nicht erwarten kann und neue Anregungen sucht, der wird bestimmt hier fündig. Vielleicht sogar mal mit einem Artikel von herzallgäuerliebst ;-)

Viel Spaß beim Stöbern!
herzallgäuerliebste Grüße

Saskia und Carmen

 
 
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Juni 13, 2013

Beauty is where you find it - Schlafmütze

Das ist MEIN THEMA!!!! Für mich ist der Schlaf ja soooooooo wichtig!!!! Ich bin auch absolut kein Frühaufsteher, im Gegenteil. Frühes Aufstehen bereitet mir quasi körperliche Schmerzen. Meinen Mann hat das zu Beginn unserer Beziehung ja fast in den Wahnsinn getrieben aber mittlerweile hat er gelernt, darüber zu lachen - DANKE an dieser Stelle! 

Schlafende Menschen sehen aber nicht wirklich attraktiv aus - schlafende Tiere allerdings schon und somit kann ich Euch gleich noch eins unserer Familienmitglieder vorstellen: Unser Hund Hexe.
Und was ich an ihr wirklich beneide ist: sie schläft fast den ganzen Tag, legt sich hierhin und dorthin - wo´s ihr grad sonnig oder schattig oder weich oder hart genug ist. Kennt Ihr das Lied von Reinhard Mey: Es gibt Tage, da wünscht´ ich, ich wär´ mein Hund.......
Das könnte glatt von mir sein.

Da das Thema bei Frau Pimpinella diese Woche "Schlafmütze" ist, hab ich hier nun das passende Foto:


Schlaft schön!

herzallgäuerliebste Grüße
Carmen
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Juni 11, 2013

Ein neues Outfit für Pius

Darf ich vorstellen: das ist Pius

Pius war heute shoppen und zwar hier



Das ist die Wohngemeinschaft der verwitweten Socken, deren Partner in die unergründlichen Tiefen der Waschmaschine verschwunden sind. Alle träumen von einem neuen Leben, einfach mal was ganz anderes machen. Zwei von ihnen haben heute die Chance dazu bekommen. Wie das ging, zeig ich Euch jetzt:


Für die Hose habe ich das Bündchen des Sockens abgeschnitten (hat ihm nicht besonders weh getan - die Vorfreude auf was neues war einfach größer) und von der oberen Kante her für die Hosenbeine eingeschnitten. Vor dem Nähen am besten einmal Maß nehmen und dann die inneren Nähte der Hosenbeine rechts auf rechts knappkantig zusammennähen. Wenden - fertig!
Tipp: wenn der obere Hosenbund zu weit oder zu labrig ist, einfach einen Abnäher reinmachen, also keilförmig abnähen, damit es nach oben hin enger wird.



Für den Pulli die Socke einmal am Fußteil oberhalb der Ferse abschneiden (Ferse sieht dann aus wie eine Kapuze) und einmal das Bündchen ca. in der Mitte abschneiden und dann noch mittig durchschneiden - das werden die Ärmel (am besten nimmt man einen Kniestrumpf). Am "Körperteil" auf jeder Seite ein Loch für die Arme rausschneiden. Jetzt die Ärmel an der Innenkante rechts auf rechts zusammennähen und wenden. Das Körperteil auf links drehen und einen Ärmel in den Körperteil schieben, so dass die noch zu nähende Kante an die vorher rausgeschnittene Ärmelöffnung anstößt. Jetzt von Hand zusammennähen. Auf der anderen Seite dasselbe wiederholen. Pulli wenden - fertig!

Es ist eigentlich nicht so kompliziert wie sich´s anhört und ich finde, Pius sieht richtig glücklich aus (und die Socken auch).




Dieses Sockenprojekt ist heute mein Beitrag zum Upcycling Dienstag, sowie dem Creadienstag. Wer mehr über Pius und seine Klamotten erfahren will: schaut doch mal in das Buch "Die Waldorfpuppe" von Karin Neuschütz.

herzallgäuerliebste Grüße
Carmen
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