Oktober 31, 2013

BIWYFI #83 by Luzia Pimpinella | Heute "Braun"


Heute ist Halloween...


Trotzdem habe ich mich heute dazu entschlossen (weil mir Halloween jetzt nicht soo wichtig ist,) bei Frau Pimpi´s Fotoprojekt #BIWYFI# (Beauty is where you find it) zum Thema: "BRAUN" mitzumachen. Auch bei "Color me happy" wird im Oktober alles gesammelt, was "braun" ist.

So habe ich mit meinen Kids auf die Suche nach dem "Braun" gemacht (übrigens ein perfektes Ferienprogramm gegen Langeweile ;-) ), was wir dabei alles entdeckt haben, könnt Ihr nun hier sehen:



Meine Kinder hatten richtig viel Spaß, alles, was braun ist zu entdecken! Und ehrlich gesagt, dachte ich mir anfangs... hmmm Braun... und musste darüber nachdenken, was sonst noch so alles braun im Herbst ist, außer die vielen Blätter, die sich bereits von ihren Bäumen verabschiedet haben und beim stürmischen Herbstwind durch die Straßen fliegen oder auch Kastanien, die jedoch schon längst von den Bäumen heruntergeholt wurden (wenn sie nicht von selbst gefallen sind). 
Aber wenn man seine Augen öffnet und ganz bewusst durch die Natur spaziert, so gibt es weitaus mehr zu entdecken, was man sich vorstellen konnte.
Einen netten "Nebeneffekt" hatte die ganze Foto-Aktion außerdem noch: Ich habe eine liebe Klassenkameradin von mir getroffen - und das nach knapp 10 Jahren! Gleich wieder erkannt haben wir ein bisschen geplaudert und dabei festgestellt, dass man nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein muss, damit man sich über den Weg läuft.. dort, wo ich die Aufnahmen nämlich gemacht habe, war ich noch nie zuvor gewesen (ja es gibt noch so einige Fleckerl zu besuchen hier im Allgäu) :-). Vielen Dank für den netten "Ratsch" liebe D. und ich hoffe, dass Du nun öfter hier bei uns im Blog vorbeischaust :-).

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Tag, und allen "Halloween-Begeisterten" einen schaurig, schönen Abend und sende Euch mit diesem "Herbst-Foto"




herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia



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Oktober 30, 2013

Herbstliche Tischdekoration | Apfelzeit

Tischkärtchen mal anders....




Sobald ein Fest ansteht, zu dem man liebe Gäste und Freunde erwartet, macht man sich immer ganz besonders viele Gedanken, wie man denn der Feier durch eine schöne Tischdekoration den richtigen Rahmen verleiht.

Sehr beliebt sind ja auch die sogenannten "Give aways", z. B. Bratkartoffel-Gewürz, Teespezialitäten, Bergkräuter-Salz, Marmelade, Pralinen usw.
Wer es lieber schlicht aber trotzdem raffiniert halten möchte, dem kann ich heute eine kleine Idee mit auf den Weg geben:




Und gleichzeitig ist diese fruchtige Tischdekoration ein leckeres "Give-away" und kann anschließend gegessen werden (so kommt man gleich zu seiner Portion Vitamin C), und sie wird somit nicht verschwendet.

Man benötigt hierzu Tonpapier in orange + grün, rotbackige Äpfel, Zahnstocher, Klebestift und etwas Paketschnur.

Auf dem orange-farbigen Tonpapier werden die Namen in gewünschter Schriftart ausgedruckt, ausgeschnitten und anschließend an den Zahnstocher geklebt. Durch einschneiden des Fähnchens wirkt dieses noch authentischer.
Aus dem grünen Tonpapier werden die "Blätter" ausgeschnitten und mit dem Zahnstocher in den Apfel gestochen. Dann noch mit Paketschnur ein kleines Schleifchen dran - FERTIG!

Ganz schlicht und trotzdem effektvoll - vielleicht auch für Eure nächste Tisch-Deko?

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia
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Oktober 29, 2013

Endlich fertig

Es gibt Projekte, die einen packen, fesseln und klar machen: "Du musst mich sofort anfangen". Das macht man dann auch, besorgt am gleichen Tag noch alle "Zutaten", rotzt die Produktion schnell mal so hin und es ist einfach nur toll.

Ab und zu gibt´s bei mir sowas auch - bis auf ein Projekt: Socken stricken. Jedes Jahr wenn der Herbst beginnt, packt mich das Strickfieber. Dann wird Wolle für die ganze Familie eingekauft mit dem festen Vorsatz: heuer bekommt jeder ein neues Paar Socken gestrickt. Letztes Jahr habe ich auch glatt 2 Paar geschafft. Vom dritten Paar blieb dann der erste Socken angefangen in meinem Stofftäschchen liegen. Irgendwann tat er mir dann Leid und jetzt - ein Jahr später - hab ich es gepackt und ihn fertiggestellt. Und den zweiten gleich noch dazu. 


 

Mein Sohn ist jetzt überglücklich und ich auch, denn den Punkt kann ich von meiner To-Do-Liste streichen. Außerdem hab ich somit gleich einen neuen Beitrag für den Creadienstag.

 

herzallgäuerliebste Grüße

Carmen
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Oktober 28, 2013

Radsport extrem | Klaus Bermanseder im Interview

An die eigenen Grenzen gehen...



Ja, das macht Klaus Bermanseder, Extrem-Sportler aus Dietmannsried mit Sicherheit!
Schon viele Erfolge konnte er in letzter Zeit auf seinem Rennrad verbuchen, was natürlich mitunter auch daran liegt, dass er sich voll und ganz seinem Training hingibt und dabei auch an seine eigenen, körperlichen Grenzen geht.

2012 wurde er für seine sportliche Leistung durch die Gemeinde im Rahmen einer Sportlerehrung geehrt (nach dem Interview wisst Ihr auch, warum!).

Ich habe mich mit Klaus getroffen und ihm ein paar Fragen gestellt, wie er zu seinem jetzigen Hobby kam, was es für ihn bedeutet und was er erreichen möchte:








Klaus, Du bist mittlerweile ein sehr bekannter und erfolgreicher Radsportler geworden. Zahlreiche Interviews und Artikel über Dich konnten wir schon in der Presse lesen. Was hat Dich dazu bewegt, Dich voll und ganz dem Radsport zu widmen?

2002 brachte mich mein bester Freund Hans-Peter Klinger (HP7), der leider am 30.09.2011 verstorben ist, zum Radsport und natürlich unsere gewaltige Natur und Landschaft vor unserer Haustüre.


Das RATA ("Race across the Alps") dürfte dabei wohl eine große Rolle, neben einigen weiteren Rad-Kriterien, spielen. Um was geht es dort und was macht es zu einem so besonderen Radrennen?

Beim RATA geht es darum eine Stecke von 535 km und 14.500 Höhenmeter unter 32 Std. zu finishen. Das Besondere beim RATA oder einem anderen Ultra-Langstreckenrennen, bei dem man mindestens 24 Std. und mehr auf dem Rennrad sitzt, ist das durchfahren der Nacht, die Morgendämmerung und der Sonnenaufgang, meist in einer grandiosen Landschaft, der Kampf gegen den Schlafentzug, die Wettkampfsituation, mein Team usw. es gibt noch so viele unzählig Erlebnisse und Eindrücke die einen antreiben um seine Grenzen immer wieder zu verschieben.



Klaus Du hast die RATA 2013 nicht nur "gefinished", sondern mit 27h38min den fantastischen 24. Platz erreicht!!!! Glückwunsch natürlich  auch von uns hier an dieser Stelle! War es die Platzierung, die Du Dir erhofft hast oder lag sie über/unter Deinen Erwartungen?

Ich war zunächst schon etwas überrascht und happy über diese tolle Zeit. Wenn man aber tage später, das Rennen analysiert, ärgert man sich doch, über Teilabschnitte oder die eine oder andere zu lange Pinkelpause, an denen man Zeit verloren hat. Aber unterm Strich, wie man so schön sagt, bin ich zufrieden!








Gab es schon einmal eine Situation, die Dich beinahe gezwungen hätte, aufzugeben?

Bei jedem RATA gab´s bisher mal einen Moment des Aufgebens, einen so genannten DNF (did not finish). Aber dann kommt wieder DAS TEAM ins Spiel das mich wieder nach vorne oder besser gesagt nach oben treibt.



Wie bereitest Du Dich auf Deine Rennen vor? Gibt es gewisse Regeln, die man beachten sollte, z. B. Einhalten der "richtigen" Ernährung oder zusätzliches Sportprogramm?

Vor allem im Winter abwechslungsreiches Training bei der Physiowelt Daryn Talker und KuboFit. Grundlagentraining auf Rennrad, MTB oder Skitouren. Für mich sehr wichtig mentales Training und natürlich gesunde Ernährung, was aber für jeden einzelnen (besonders für Menschen die keinen Sport machen) ein sehr wichtiges Thema sein sollte.



Wieviele Stunden & Kilometer zählst Du zu Deinem "Wochentraining"?


In den Trainingsmonaten Februar und März ca. 15 -20 Std./ca. 400 km
und im April, Mai bis 10. Juni können bis 36 Std. und ca. 900 km
in der Woche zusammenkommen.




Wow - einfach unglaublich! Wer unterstützt Dich bei den Rennen und welche Rolle spielt Dein Team dabei? Welche Aufgabe haben sie?


(auf dem Bild fehlen: Stefan Schenk, Daryn Talker, Eric Schneider und Markus Wiedemann)


Mein Team setzt sich wie folgt zusammen: Markus Wiedemann, Eric Schneider, Daryn Talker (Physio- und Sporttherapeut), Stefan Schenk, seit 2013 Uli Breitfeld, Alfred Karasek und Tommy Weigand und ab sofort bzw. 2014 möchte ich nochmals ein neues Team aufbauen. Ohne ein perfektes Team kann man kein Ultra-Langstreckenrennen überstehen!!! Die Aufgabe von meinem Team: Mich ständig mit Essen und vor allem Trinken zu versorgen, ich sollte bei einem Rennen wie das RATA mindestens 20 bis ca. 30Liter (!) Flüssigkeit zu mir nehmen! Da denkst du natürlich nicht ständig daran/Teamaufgabe. Trikotwechsel, Radwechsel, Beleuchtung anbringen und navigieren, motivieren ... es ist auch eine Extrembelastung für das Team.

























Fährst Du Dein Rennen stets mit dem gleichen Rad oder wechselt Du sie zwischendurch? Gibt es hier evtl. Regeln?

Beim RATA ist ein Radwechsel erlaubt. Auf den steilen Mortirolo fahr ich meistens mit dem Ersatzrad (Bergritzel).


Ist Doping ein Thema für Dich oder wurdest Du damit schon einmal konfrontiert? Schließlich hört man das von so einigen großen Radrennen, wie der "Tour de France", wenn auch erst Jahre später.

Doping ist natürlich ein hochsensibles Thema, diese Thematik wird aber von den Medien gnadenlos ausgenützt und daher wird vieles in Frage gestellt. Andererseits bin ich mir aber ziemlich sicher, dass im Amateur und Breitensport viele Athleten unerlaubte Substanzen zu sich nehmen! Ich kann hier nur für mich sprechen und bin der Meinung, wer unerlaubte Hilfsmittel zu sich nimmt, der ist ein Betrüger, er betrügt SICH ,Veranstalter, alle anderen Sportler und schädigt erheblich seine eigene Gesundheit und für die Jugend kann dies in keinster Weise ein vorbildliches Verhalten sein!


Da stimm ich Dir voll und ganz zu! Jetzt ist erstmal eine Pause angesagt (oder?). Welche Ziele hast Du Dir für´s kommende Jahr, für die nächste Rad-Saison gesteckt?

In den nächsten 4 Wochen treffe ich mich mit dem RATA Team und wir besprechen die Saison 2014. Ich plane 3 Langstrecken, kann aber noch nicht genau sagen um welche Rennen es sich handelt ( relativ fix im Juli 24 Stunden in Kelheim).


Vielen Dank für das interessante und sehr informative Interview, Klaus! Ich muss echt sagen, ich bin nochmal um ein vielfaches beeindruckter als vor dem Interview. Wenn man sich da so manche Deiner "Zahlen" mal durch den Kopf gehen lässt, kann man in Etwa erahnen, welche Höchstleistungen Du hierbei erbringst!

Wichtig ist natürlich auch, dass man ein "passendes" Fahrrad fährt, dass genau auf die Bedürfnisse abgestimmt ist, denn wie sich während des Interviews herausgestellt hat, fahren doch viele mit dem "falschen" Rad und tun sich dann natürlich unnötig schwer. Für Deine Fahrräder ist Bernd von la Strega Custom Bike zuständig und sorgt dafür, dass Du optimale Bedingungen für Deine Rennen bekommst.

















Auf Klaus Bermanseders Homepage kann man das 27Stunden(+)-Rennen (RATA 2012) auszugsweise in Etappen mitverfolgen, spannend und unfassbar zugleich, welche Strapazen er sich dabei auf sich nahm. Ebenso gibt er nähere Infos über sich unter seinem Steckbrief. Wer Klaus unterstützen möchte, kann sich ebenfalls auf der Homepage diesbezüglich informieren und mit ihm in Kontakt treten.

Mit Bewunderung und größtem Respekt vor dieser Leistung drücken wir Klaus weiterhin alle Daumen und wünschen ihm für seine Ziele und seine weitere sportliche
Karriere viel Erfolg und ganz viel Glück!
Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia



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Oktober 26, 2013

Herzallgäuerliebst expandiert

Manche Dinge wären so einfach aber es dauert dann doch seine Zeit, bis sie verwirklicht werden. So auch unser neuestes "Baby". Wir haben lange gehadert, ob es überhaupt nötig ist die täglichen Posts auch auf Facebook zu veröffentlichen. Schnell haben wir festgestellt: ja, es ist nötig. Um die Wirkung zu testen, haben wir zuerst eine Gruppe aufgemacht. Diese Gruppe ist schnell gewachsen, mittlerweile haben wir über 200 Mitglieder


Aus diesem Anlass sind wir dodaaaaal stolz Euch mitteilen zu dürfen, dass wir nun eine eigene Herzallgäuerliebst-Facebookseite haben.


Wenn Ihr also immer über die neuesten Posts informiert sein möchtet, dann besucht uns doch einfach hier und klickt "Gefällt mir".

Und damit entlassen wir Euch endgültig ins Wochenende ;-)
mit herzallgäuerliebsten Grüßen

Carmen & Saskia

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Oktober 25, 2013

Das schöne Ostallgäu | Unsere Gastbloggerin Birgit Wild

A mol numluaga ins Oschtallgäu

(Einmal hinüberseh´n ins Ostallgäu)





Birgit Wild - Gastbloggerin aus dem schönen Ostallgäu


Dürfen wir vorstellen: Birgit Wild, hochkreative, allgäuliebende, gern fotografierende Mama von 2 Kindern, die im Ostallgäu zusammen mit ihrer Familie lebt und das Leben dort in vollen Zügen genießt.

Birgit ist eine ganz liebe Freundin von mir, die Euch ab und zu einmal ein paar Eindrücke aus dem Ostallgäu, ihrer Heimat, auf ihre liebe Art & Weise vermitteln möchte.
Sie malt sehr gerne (und verdammt gut!) und hat auch bereits ihre eigenen "Barfüßer" entworfen, die sie in vielen (Lebens-)lagen schon zu Tage und damit viele zum schmunzeln und staunen gebracht hat.



Sie strahlt eine Natürlichkeit aus, wie nur eine "echte Allgaier Föhl" sie haben kann und wir freuen uns daher ganz besonders, dass sie unseren Blog mit Ihren Erlebnissen und fotografischen Highlights bereichern möchte. Vielen Dank liebe Birgit.

Den Anfang macht sie heute mit herbstlichen Eindrücken, die Ihr auf dem Breitenberg begegnet sind, viel Spass dabei!





Dem Nebel entschwinden und dann von oben in eine Wattelandschaft hüpfen.....




Nur ein paar Höhenmeter rauf auf den Breitenberg und man konnte diese besondere Landschaft genießen!
 
 
 
 
Darunter verborgen liegt unsere schöne Heimat, das Allgäu.
 
 
 
 
So kann man doch noch ein paar schöne Tage im Herbst "einfangen", man muss sich nur in die Gondel setzen und noch ca. eine halbe Stunde bis zur Ostlerhütte rauf laufen - und wird dann mit einem atemberaubenden Panorama belohnt.
 
 
 
Witzig fand ich auch, dass man oben an der Bergstation jetzt auch Kinderkraxen ausleihen kann (f. 3,00 € am Tag), was ich echt eine gute Idee finde - Insidertipp für die Mamis und Papis unter uns.


Vielen Dank liebe Birgit für Deinen Beitrag und die wunderschönen Fotos. Manchmal muss man sich einfach nur "nach oben wagen" und wird dann mit Sonne und wunderschöner Landschaft mit grandioser Aussicht über den Wolken belohnt. Vielleicht ist es auch das, was den Herbst in den Bergen so reizvoll macht?

Wir freuen uns schon auf Deinen nächsten Beitrag und schicken Dir und all unseren Leser/innen

herzallgäuerliebste Grüße und wünschen ein sonniges, herrliches Herbst-Wochenende!


Eure
Saskia & Carmen

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Oktober 24, 2013

Ein feines Dessert für einen türkischen Abend | BIWYFI *Red* by luzia pimpinella

 

Griechischer Joghurt mit Granatapfel & Honig



HA! - werdet Ihr Euch jetzt vielleicht denken! Der Post-Titel nennt sich "....türkischer Abend" und in der Überschrift steht "Griechischer Joghurt"..... nein, nein, keine Angst - ich will Euch nicht auf den Arm nehmen ;-).
Es ist viel mehr so, dass sich der griechische Joghurt (vom Fettgehalt her, nämlich 10%) und der türkische Joghurt nicht unterscheiden. Und da im Moment nur dieser "aufzutreiben" war, habe ich mich nun für diesen entschieden!




Wie berichtet, wurden wir von lieben Freunden zu einer "türkischer-Abend-Urlaubs-Revival-"Party eingeladen.
Und da man dort nicht mit "Tiramisu" oder "Mousse au Chocolat" auftauchen kann, habe ich mich für ein türkisches Dessert mit Granatäpfel entschieden, da wir BAKLAVA bereits auf dem Nachspeise-Buffet vorhanden hatten.
Ich habe das Dessert selbst gemacht und nach meinen Vorstellungen noch verfeinert.
Zudem sollte man vielleicht auch noch wissen, dass der Granatapfel eine absolute "Powerfrucht", was den Vitamin-Gehalt angeht, ist. Grade jetzt in dieser Jahreszeit sind Vitamine unverzichtbar, um gesund durchzukommen. Warum nicht in Form eines Desserts? :-) Also auf geht´s, ist ganz leicht und schnell gemacht:

Man benötigt hierzu:

2 Granatäpfel
400 g griechischen Joghurt
1 EL Honig
etwas Zimt
ein paar kleine Kekse (ich habe Canestrini aus Italien genommen)

Die Granatapfel-Kerne werden zunächst vorsichtig aus der Schale entfernt, anschließend mit dem Joghurt und 1 EL Honig vermischt (ein paar Granatapfel-Kerne beiseite stellen!).
Dann habe ich die Masse mit etwas Zimt verfeinert und anschließend in Dessertgläser verteilt.
Der Keks wird nun zerkrümelt und oben auf dem Joghurt verteilt, ganz zum Schluss mit den letzten Granatapfel-Kernen dekoriert.

Und FERTIG ist ein feines, sehr erfrischendes Dessert für einen "türkischen Abend" oder auch für andere Anlässe, wenn man mal etwas anderes probieren möchte!


Ich wünsche Euch "Gutes Gelingen" und viel Spass beim zubereiten!

Und da bei Frau Pimpi heute ROT angesagt ist, passt die kleine "Powerfrucht"
wunderbar in das BIWYFI-Projekt :).
*Lasst´s Eich schmecka*

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia
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Oktober 23, 2013

Nochmal was für die Seele

Momentan koste ich den Herbst so richtig aus. Ich liebe diese sich verfärbenden Blätter. Wie es raschelt, wenn man durch´s Laub "schlorpt". Der Nebel, der morgens am Boden rumkriecht, während man weiter oben schon die ersten Sonnenstrahlen erahnen kann. Das alles find ich toll. Wenn man merkt, wie die Natur sich so langsam zurückzieht fängt man selber auch an, sich für die kalte Jahreszeit zu wabnen. Denn ich möchte diese "kuschelige" Zeit von außen UND innen genießen. Dazu gehört bei mir die Wolldecke und das Feuer im Schwedenofen von außen und für innen hab ich vor ca. einem Jahr eine Geheimwaffe entdeckt. Und zwar ein absolut tolles Chai-Rezept bei Frau Pimpinella.



Bei mir beginnt da schon bei der Zubereitung die absolute Entspannung. Die Gewürze und der Tee verbreiten ein Aroma in der Küche, das ist einfach nur herrlich!



Ich freu mich jetzt schon auf die vielen kleinen "10 Minuten", die ich mir an einem stressigen Mama-Taxi-Lernhilfe-Nachmittag rausnehmen werde um mit einem Glas Chai-Latte einfach nur durchzuatmen. Ich glaub, da haben dann auch meine Kinder was davon - nämlich eine "glückselige" Mama.

In diesem Sinne: schöne Kuschelzeit
herzallgäuerliebste Grüße

Carmen
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Oktober 22, 2013

(M)eine kleine Sammlung.... zum Creadienstag #96

 

...an Kosmetik-Täschchen

Wie ich Euch kürzlich beim "Creadienstag" schon eine meiner "Susie´s" von pattydoo gezeigt habe, möchte ich heute meine kleine "Sammlung" an Kosmetik-Täschchen, die ich bisher genäht habe, vorstellen.
 
Auch durften sich schon ein paar meiner lieben Freundinnen über eine SUSIE zum Geburtstag freuen oder ich fertigte sie auch gerne auf Wunsch an.
Ich liebe es, kleine Kosmetik-Täschchen anzufertigen und jede für sich ist ein kleines Unikat. Wenn ich es für jemanden anderen nähe, ist es mir wichtig, dass es farblich auch zur neuen Besitzerin passt und sie es gerne bei sich hat!
 
Aber genug geredet, darf ich vorstellen:
 
 
 
Dieses war mein Allererstes Kosmetik-Täschchen, das ich überhaupt genäht habe. Ich habe es für meine Mama letztes Jahr zum Muttertag genäht und sie trägt es immer noch stets bei sich in ihrer Handtasche.
 
 
 
 
Das linke Täschchen liebe ich deshalb, weil ich Vichy-Karo-Stoffe einfach herrlich schön finde. Wenn man sodann in der gleichen Farb-Kategorie bleibt, lässt es sich herrlich mit anderen Stoffmustern kombinieren. Und Ihr werdet es nicht glauben: Es liegt bei mir zuhaus´ in der Vitrine, ich konnte mich einfach noch nicht dazu hinreißen lassen, es auch zu benutzen - seltsam oder? ;-)
Das rechte Täschlein habe ich für meine Tochter genäht, daraufhin folgten noch 2 weitere!
 
 
 
 
Wie Ihr sehen könnt, lege ich mich farblich nicht besonders fest. Natürlich habe auch ich meine Lieblingsfarben, aber wie schon erwähnt, ist es mir wichtig, dass die Farben zur Besitzerin passen und sie es so auch gerne mit sich trägt.
 
 
 
Tja und wie das manchmal so ist, kommt man erst hinterher drauf, dass man gewisse "Accessoires" besser mit Stylefix hätte fixieren sollen, damit es nicht schief gerät... aber wie sagt man so schön: "Man darf auch sehen, dass es *handmade* ist!" :)
 
 
 
 
Tja, und diese war meine "Lieblings-SUSIE" im Sommer. "War" deshalb, weil ich sie einer lieben Freundin zu ihrem Geburtstag geschenkt habe.
Aber: "Der nächste Sommer kommt bestimmt" ;-).
 
 
Und jetzt zeige ich Euch mein "neuestes Werk" - meine "Herbst-SUSIE":
 
 
 
 
Die Farben habe ich dezent in rosé und taupe gehalten.
Sie ist mein heutiger Beitrag zum CREADIENSTAG - hoffe, sie gefällt! :)
 
 
Herzallgäuerliebste Grüße
 
 

Eure Saskia
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Oktober 18, 2013

Produkt aus der Gemüsekiste #1

Wow, diesmal habe ich tatsächlich lange hin- und herüberlegt. Wenn in der Kiste Blumenkohl liegt schreien eigentlich alle "Hurra", weil´s den dann frittiert gibt und da stehen meine "Leut" voll drauf. Diesmal wollte ich aber mal was anderes machen. Wie sich herausstellen sollte nicht weniger fett aber....anders halt. Die Entscheidung fiel auf.....Trommelwirbel.......Gemüsestrudel. Leider hatte ich aufgrund einiger Termine am Vormittag keine Zeit einen richtigen Strudelteig zu machen. Deswegen nahm ich die faule Variante "Blätterteig". Ich würde sagen, das schlechte Gewissen in Bezug auf "zu fett" hebt sich mit dem Gedanken "dafür ist Bio-Gemüse drin" wieder auf.

Den Blumenkohl und die Karotte habe ich vorgegart. Das geht entweder in Form von Dämpfen oder eben im kochenden Wasser blanchieren. So lange, bis das Gemüse bissfest ist. Abgießen und auskühlen lassen. Die Zucchini hab ich nicht gekocht, da sie ja sehr schnell durch ist und die Hitze im Strudel genügt. Aber klein geschnitten hab ich sie und zusammen mit dem zerkleinerten Blumenkohl, der Karotte und gewürfeltem Schinken vermengt. Damit das Ganze eine "Bindung" bekommt hab ich noch etwas geriebenen Käse, Schmand (ist nicht ganz so fett wie Sahne) und einen Schuss Milch untergemengt. Gewürzt wurde mit Salz, Pfeffer, frisch geriebenem Muskat und frischen Basilikumblättern (hat man danach nicht wirklich rausgeschmeckt aber ich musste mein Stöckchen dezimieren).
Die Masse nun einfach noch auf den ausgerollten Blätterteig klatschen, einrollen, mit Eigelb bestreichen und ab in den vorgeheizten Backofen. Bei 200 °C Ober- und Unterhitze für ca. 25 Min. brutzeln lassen.

Dazu gab´s den Feldsalat mit einem Senfdressing aus Salz, Pfeffer, Zucker, einem kleinen Schuss Sahne, Olivenöl, weißem Balsamicoessig und einer TK-Kräutermischung (musste auch weg).
Durch den Feldsalat entfällt die nächste Kieselerdekur, denn trotz ausgiebigem Waschen hat´s ganz schön geknirscht zwischen den Zähnen.





Die Kinder waren mehr oder weniger Begeistert. Gegessen haben´s aber alle und das Kind von dem ich es am wenigsten erwartet hätte, hat 2 mal nachgeschöpft. Den Kürbis habe ich nicht verwendet aber der kann auch noch liegen bleiben. Muss sowieso noch "unsere" Kürbissuppe ausprobieren.

Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, ich hoffe Ihr seid es auch. Heute in 2 Wochen gibt´s ja dann wieder ein Rezept vom "Chefkoch".
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende mit einem Traum-Wetter!

herzallgäuerliebste Grüße

Carmen
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Gemüsekiste #1

5 Portionen Obst und Gemüse am Tag? Wer soll das denn schaffen? Also ich weiß nicht wer sich das ausgedacht hat aber so viel Zeit hab ich ja gar nicht...........allerdings gibt´s bei uns seit Kurzem wieder einmal in der Woche eine tolle Kiste. Und zwar düst freundlicherweise immer Freitags der fahrende Wochenmarkt an meine Haustür und bietet mir zwei unterschiedliche Kistchen mit Bio-Gemüse an. Ist das nicht ein Service? Ich find´s klasse! 

Manchmal sind auch Sachen drin, die ich mir im Supermarkt wahrscheinlich gar nicht kaufen würde. Gerade deswegen find ich´s auch so toll, man muss sich mal wieder mit anderen Lebensmitteln auseinandersetzen. Das fällt manchmal leicht - manchmal schwer. 

Vielleicht haben ja einige von Euch auch so einen Service und das ist auch der Grund dieses Posts. Ich zeige Euch jeden Freitag, was der "Gmias-Michl" mir gebracht hat und am Abend, was daraus geworden ist.

Auf geht´s in die erste Runde, diesmal gab´s:


Feldsalat, Kürbis, Blumenkohl, Karotte und Zucchini.

Wer neugierig geworden ist, schaut einfach später nochmal rein. 
Bis dahin

herzallgäuerliebste Grüße
Carmen
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Oktober 17, 2013

Panoramahotel Oberjoch | Allgäu Deluxe

Alpin Spa in den Allgäuer Alpen

Genauer gesagt: In Oberjoch! Dort wurde im vergangenen Jahr im Oktober das neue ****Haus "Panoramahotel Oberjoch" offiziell eröffnet.



Bereits im Dezember durften wir in den Genuss dieses 4*-Hotels kommen und waren restlos begeistert.
Angefangen von den modern und sehr geschmackvoll eingerichteten Zimmern, die mit viel Holz und Liebe zum (Allgäuer)Detail ausgestattet sind, über die Restaurants, in denen man ausgezeichnet speisen kann, weiter zur großzügigen Hotel-Lobby mit gemütlicher Bar und Kamin-Lounge bis hin zum wundervollen Spa-Bereich - ein Aufenthalt im Panoramahotel ist ein ganz besonderes Erlebnis und sorgt für entspannte und wenn man möchte - erlebnisreiche - Tage!



Im Dezember letzten Jahres genossen wir unsere Tage im dick eingeschneiten Hotel, hatten von dort aus die Möglichkeit, den einzigartigen und zauberhaften Weihnachtsmarkt in Bad Hindelang zu besuchen und eine Schneeschuhwanderung auf dem Iseler zur Gundalpe zu machen - was für ein Erlebnis!
Abends speisten wir hervorragend beim Gala-Dinner und die Küche zeichnet sich durch ausgewogene und geschmackvolle Zubereitung aus. Ein Gaumenschmaus, für den man sich lange Zeit lassen sollte - zum genießen!
In diesem Jahr überraschte ich meine liebe Mum zum Geburtstag mit einem Tages-Aufenthalt im Panorama-Hotel in Oberjoch, der mit einem Frühstücks-Buffet und Geburtstags-Sekt begann.
Die Mitarbeiter sehr aufmerksam, dekorierten den Geburtstagstisch dezent und liebevoll und gratulierten mit einem "Gruß des Hauses" (sehr lecker! Ich möchte es nicht verraten, lasst Euch einfach überraschen!).
Anschließend durften wir einen Blick in die Zimmer werfen und waren sehr angetan:
Von Doppelzimmern, denen es an Annehmlichkeiten wie großes Bad und Garderobe, gemütliche Sitzecke und Flat-TV, Balkon nicht fehlte bis hin zu den Suiten, in denen sich z. T. 2 Bäder befinden, und man im oberen Bereich entweder noch Schlafplätze oder sogar einen Sauna-Bereich mit Whirl-Wanne, Relax-Liegen und Flat-TV vorfindet - das ist Entspannung pur!
Vom Frühstück gestärkt gingen wir nun in den Wellness-Bereich des Hotels, wo wir gleich freundlich von einer sehr netten Dame begrüßt und betreut wurden.
JA, wir haben uns etwas gegönnt: Eine "Allgäuer Detox-Massage"...mmmmhhhh, das war schön!
Im Schwimmbad selbst stehen viele Relax-Liegen und Rattan-Muscheln zum entspannen bereit. Hier grenzt auch das Spa-Restaurant an, in dem man feine Snacks und Gerichte bekommt und ein Ruhe-Bereich mit urig moderner Ausstattung und Wellness-Liegen ist direkt nebenan.







Der Saunabereich ist ebenfalls sehr großzügig angelegt:
Die "Finn-Sauna" mit Blick zu den Allgäuer Alpen, Ruhe-Räume am Kamin, die Salounge (mit Salz), Kräuter- und Blocksauna, Bio-Sauna (in der wir noch feine Kräuter mit hinzugemischt bekamen), großem Duschbereich und natürlich Sitzgelegenheiten, Eisbrunnen und Wasser "gratis".







Wir haben einen wundervollen, sehr entspannten und auch sehr lustigen Tag im Panoramahotel verbracht und werden auf jeden Fall wiederkommen! Wer sich einen Tag lang etwas Gutes tun will oder auch einen längeren Aufenthalt hier bei uns im schönen Allgäu plant, der sollte dies unbedingt einmal im "Alpin Spa Panoramahotel" im Oberjoch tun! Ich bin mir sicher: Das wird nicht das Letzte Mal gewesen sein!

Jetzt ist Herbst und der Winter ist sicher auch nicht mehr weit... lasst uns etwas Gutes für uns tun.... Körper & Geist danken es!



 


herzallgäuerliebste Grüße
Eure Saskia 

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Oktober 16, 2013

Es war einmal....

....ein Ast. Der Ast lebt in Gemeinschaft mit einem sehr alten, knorrigen Baum. Da der Ast noch nie etwas anderes gesehen hatte und noch wie an einem anderen Ort lebte als bei dem alten Baum, fühlte er sich als großes Ganzes und dachte nie daran etwas einzigartiges zu sein. Ihm fehlte es an nichts, er hatte immer Gesellschaft, die Tiere ruhten sich gerne auf seinem Rücken aus, er hatte immer genug Nahrung wie Sonnenschein und Wasser – es gefiel ihm richtig gut und es hätte immer so weitergehen können.

Eines Tages sagte der alte, knorrige Baum: „Ast, meine Zeit ist gekommen. Ich werde immer älter und schwächer und kann nicht mehr alle Äste weiterhin in meinem Lebensraum mit mir tragen. Du bist nun schon groß und schwer und deswegen musst Du leider gehen. Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem Weg.“
Der Ast begriff nicht, was der Baum ihm damit sagen wollte. Doch noch bevor er sich die Worte durch den Kopf gehen ließ, merkte er, wie sich etwas in ihm löste und er sich mit einem schweren Schlag auf dem Boden im Gras wiederfand.
Als er sich von dem ersten Aufprall erholt hatte, wuchs plötzlich in ihm die Idee, selbst ein Baum werden zu können. Er malte sich die tollsten Geschichten aus, wie die Menschen unter ihm picknikten, sich mit ihm fotografierten, die Tiere sich an seinen Blättern und Knospen labten und ihn anschließend als Schlafplatz wählten – ach, es wäre einfach wunderbar.

Bald musste er jedoch feststellen, dass die Tage vergingen, die Wochen, die Monate und aus ihm immer noch kein Baum geworden war. Niemand beachtete ihn, im Gegenteil: manche Menschen traten auf ihn und brachen die kleinen Zweige an ihm ab. Er fühlte sich unendlich enttäuscht und einsam. Je mehr Tage vergingen, umso mehr verlor er die Hoffnung auf das eigene Leben, das er sich so sehnlichst gewünscht hatte.

Eines sonnigen Tages kam ein älterer Herr des Weges. Gemächlich, in Gedanken versunken, sich die Landschaft betrachtend. Sein Blick fiel auf diesen seltsamen Ast, der am Boden lag. Als ob etwas seinen Blick lenken würde – er konnte einfach nicht weitergehen. Der Ast hatte etwas wie eine Ausstrahlung und ein ganz besonderes Äußeres. Die geriffelte Rinde und der leichte Moosansatz darauf ließen den älteren Herren nicht mehr los und eine Idee wuchs in dessen Kopf. Noch ehe der Mann es selbst begriff, hatte er den Ast schon vom Boden aufgehoben und lief in nun doch etwas zügigerem Schritt nach Hause. Dort angekommen lief er schnurstracks in seine Werkstatt. Dort verbrachte er die nächsten Stunden mit dem Ast und als er wieder herauskam hatte er etwas geschaffen. Doch er hatte keine Ahnung, was er da geschaffen hatte. Für ihn waren es nette Stücke mit besonderem Charme. „Dekoartikel“ wie man heutzutage sagt. Etwas, was man verschenkt, vielleicht sogar verkaufen könnte.
Für den Ast allerdings hatte er ein neues Leben geschaffen. Etwas, was dieser nie zu träumen gewagt hätte. Er hatte eine neue Form und eine neue Bestimmung bekommen. Er bekam jetzt die Aufmerksamkeit, die er sich schon so lange gewünscht hatte.
Und noch etwas hatte dieser Künstler vollbracht. Nämlich die unbändige Freude der Beschenkten, der manchmal alles über den Kopf wächst und für die dank dieser kleinen Schätze der Tag zu etwas ganz Besonderem wurde.


Vielen Dank liebe A. Und Deinem Papa!

herzallgäuerliebste Grüße
Carmen
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