November 30, 2013

Allgäuer Kletzenbrot...

Was lange währt....


An meinem letzten "7SachenSonntag"-Post habe ich Euch ja schon bereits davon erzählt, dass mein Back-Projekt "Kletzenbrot" mal gründlich daneben ging. Und nach vielen lieben Kommentaren und Aufmunterungen habe ich mir gedacht: Das mach ich jetzt einfach nochmal und siehe da: Es hat funktioniert!

Allerdings habe ich das Rezept nun soweit abgeändert, so dass ich einfach ein besseres Gefühl hatte, das es wirklich etwas werden könnte! Und tadaaaaaa:





Aber was ist eigentlich ein "Kletzenbrot"?


Geschichte

Das Kletzenbrot ist eines der ältesten Weihnachtsgebäcke und wird vor allem im bayerischen und schwäbischen Raum gebacken. "Kletzen" sind mit der Schale getrocknete Birnen, die schon teigig, also braun, weich und süß geworden sind. Die Birnen und Zwetschgen wurden in der Nachhitze des Backofens gedörrt und für den Winter aufbewahrt. Früher wurde Kletzenbrot ohne Honig oder Zucker hergestellt. Seine Süße erhielt es nur durch die Kletzen oder Hutzeln. Im Gegensatz zu den Kletzen sind die "Hutzeln" feinere Dörrbirnen, die vor dem Trocknen geschält wurden. Die Bezeichnung "Hutzeln" leitet sich vom niederdeutschen "hotten" ab, was so viel wie schrumpfen bedeutet. Ursprünglich wurden als Trockenfrüchte nur Kletzen und Hutzeln verwendet, erst später nahm man mit der Einfuhr südländischer Früchte auch Feigen und Rosinen dazu. Mit dem Backen des Kletzenbrotes wurde um den Andreastag (30. November) begonnen. Hier beginnen auch die "Klöpfelnächte", in denen maskierte Burschen über die Felder sprangen und so Fruchtbarkeit bringen sollten. Mit Versen bettelten sie um Gaben, die in der Regel aus Kletzenbrot bestanden. Das Kletzenbrot ist also ein Fruchtbarkeitssymbol. Angeschnitten wurde das Kletzenbrot am Heiligen Abend oder am Stephanstag (26. Dezember) vom Hausvater, der es dann verteilte. Auch die Kinder, Knechte und Mägde bekamen ihren Anteil. Das Anschneiden des Früchtebrotes ist auch ein alter Verlobungsbrauch: Ein rauer Anschnitt des Brotes bedeutete eine Absage von Seiten des Mädchens. Bei einem glatten Anschnitt war sie mit der Bewerbung des Jungen einverstanden. Schließlich erhielten auch die Tiere ihre "Maulgabe" in Form von Kletzenbrot. Dies sollte Glück im Stall bringen
. (Quelle: www.brauchtumsseiten.de )


Heute gibt es das Kletzenbrot in den Bäckereien zu kaufen, haben aber auch ihren stolzen Preis (jetzt, da ich selbst eines gebacken habe, weiß ich auch warum :-) ).
Und natürlich ist mein Kletzenbrot auch nicht so ebenmäßig, wie eines, das vom Bäckermeister gebacken wurde - aber ganz ehrlich: Ich bin einfach nur stolz und glücklich, dass es mir nun gelungen ist.



Jetzt habe ich es in Frischhaltefolie gewickelt, da es eine Woche nicht angeschnitten werden darf. 
Pünktlich zum 1. Advent wird es dann soweit sein und darauf freuen wir uns schon heute ganz fest! Die 1. Kerze am Adventskranz wird entzündet, Lieder gesungen und mit Instrumenten begleitet, der Ofen bringt uns wohlige Wärme und wir trinken Tee dazu und genießen das 1. Stück Kletzenbrot mit Butter und Honig *mmmmhhh*.



Adventszeit - wohl eine der schönsten Jahreszeiten, die wir haben!

Euch allen ein wunderschönes, glanzvolles 1. Advents-Wochenende...

Herzallgäuerliebste Grüße


Eure Saskia





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November 29, 2013

Die Neumayr-Hütte am Breitenstein - immer einen Ausflug wert!

Alpe mit Herz


Unsere diesjährige Wander-Saison haben wir mit einer kleinen Tour zur Neumayr-Hütte am Breitenstein (Grünten) abgeschlossen. An einem wundervollen, sonnigen Herbst-Samstag haben wir uns auf den Weg gemacht, um die wunderschöne Aussicht, die man von der Neumayr-Hütte hat, zu genießen. 




Geparkt haben wir am großen Parkplatz, den man direkt auf der rechten Seite an der Straße zwischen Kranzegg und Wertach findet.
Der Weg führt durch zwei bis drei Bauernhöfe über einen Feldweg und Wiesen Richtung Hütte.





Es lohnt sich, sich immer wieder mal umzudrehen und innezuhalten:

Die Aussicht, die sich weit bis ins Ostallgäu und das nördliche Oberallgäu erstreckt, ist einfach fantastisch.







Hier und da fanden wir ein paar Pilze und die letzten Herbstfrüchte (die Hagebutte) hingen noch leuchtend rot an den Ästen. Ameisenhaufen im Wald, gleich mehrere.

Auch unsere Kids setzten emsig einen Fuß vor den anderen, so dass wir sie immer wieder mal zum halten rufen mussten (ich glaube, wenn die zwei in den Bergen sind, laufen ihre Beine schon automatisch). Sie lieben die Berge genauso wie mein Mann und ich und manchmal haben wir das Gefühl, dass die beiden dann in eine "andere Welt" abtauchen: Sie erfinden ihre eigene Umgebung, begeben sich auf "geheime Missionen", entdecken vieles, was wir auf dem Weg oft gar nicht sehen würden und haben stets das Ziel vor Augen: "Ich will Alpkönig werden!".




Schon nach ca. 45 Minuten erreichen wir die Neumayr-Hütte mit ihren freundlichen Wirtsleuten und werden von Andrea mit einem netten "Griaß´ z´Eich" empfangen.
Jetzt eine feine Stärkung von der Karte mit ausgewählten Gerichten (kalt & warm!) und Getränken und dann: genießen!



Die Hütte selbst liegt inmitten einer wunderschönen Natur, direkt an der Skipiste.
Sie ist rustikal und liebevoll eingerichtet und verfügt außerdem über mehrere Zimmer zur Übernachtung. Auch Hochzeiten und Feste werden gerne dort auf der Alpe gerne gefeiert und im Sommer Grillfeste mit div. Musikanten veranstaltet.







Auch im Winter waren wir bereits dort und haben mit unseren Kids an einem genialen Winter-Skitag dort einen Einkehrschwung gemacht und uns in den bereitgestellten Liegestühlen die Sonnenstrahlen auf die Nasenspitze scheinen lassen, während unsere Kids sich bei einer Schneeballschlacht vergnügten - was für ein schöner Tag das doch war!





Ehrlich gesagt, freuen wir uns schon wieder RIESIG, wenn bei uns endlich die Ski-Saison beginnt (am Breitenstein voraussichtlich nächstes Wochenende) und wir wieder mit unseren "Brettern" auf den Berg rauf und mit einem "Juchuuu" wieder hinuntersausen können...

Der nette Kontakt, die Offenheit und au a mol "Zeit für a kloines Schwätzle", die Gastfreundschaft, die Hütte selbst, die Lage - um nur ein paar Dinge zu nennen - sind es, die uns so begeistern. Wir werden uns sicher bald wiedersehn! 
Wir empfehlen diese Hütte mit Herz sehr gerne weiter und freuen uns schon auf den nächsten Einkehrschwung dort :).

Herzallgäuerliebste Grüße und ein wunderschönes 1. Advents-Wochenende wünscht Euch

Eure Saskia


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November 28, 2013

Frühstücken im Allgäu wie in "BELLA ITALIA"


Es sich einfach gut gehen lassen...

... und sich mit lieben Freundinnen zum Frühstück verabreden - längst überfällig!


Es ist Montag Morgen, der Tag beginnt, noch ganz wenig los und dann: Ein ausgiebiges leckeres Frühstück "Romeo & Julia" im Café/Restaurant "Bella Italia" im Forum Allgäu inmitten der Allgäu Metropole Kempten. 



Mit einem lächeln werden wir begrüßt und dann genießen wir ein Frühstück, dem es an nichts fehlt - darauf müssen wir anstoßen, mit einem Gläschen Sekt natürlich, das im Frühstück enthalten ist - SALUTE!






Ja, es gibt so Tage, an denen sollte man es sich einfach gutgehen und die Seele baumeln lassen. Ich habe das mit meiner lieben Freundin nach langem wieder einmal gemacht und es war einfach nur wunderschön (war längst mal wieder fällig liebe S. :) ). Wir haben gelacht, geplaudert und ein leckeres Frühstück in geschmackvoll eingerichtetem Ambiente genossen und ich bin nebenbei noch, so netten und freundlichen Menschen begegnet - einen schöneren Start in einen sonnigen Montag-Morgen kann es wohl kaum geben. 















Das Bella Italia in Kempten ist ein beliebter Treffpunkt für Jung & Alt. Inmitten von Geschäften im Forum Allgäu kann man sich dort mit kulinarischen Highlights verwöhnen lassen oder nach langen Shopping-Touren eine Pause mit feinen Kaffee-Spezialitäten und hausgemachten Kuchen einlegen.

Das Personal sehr höflich, zuvorkommend und stets mit einem lächeln auf den Lippen schafft eine harmonische "Wohlfühl-Atmosphäre", die das "Bella Italia" neben seiner Frühstücks- und Speisekarte ausmachen. 




Ob Frühstück, Mittagessen mit feinen italienischen Spezialitäten (Pizza, Flammkuchen, Antipasti, Salate, uvm.), ausgewählte Kaffee-Kompositionen oder etwas vom leckeren Nachspeisen-Buffett - hier findet garantiert jeder etwas!




Es gibt auch Gutscheine, die als Geschenk für Genießer immer gut ankommen. Wenn Ihr mal des Weges seid, dann schaut doch einfach mal im "Bella Italia" im Kemptener Forum Allgäu (obersteres OG.) vorbei. Das gesamte Team freut sich auf Euer Kommen!





Und für alle, die nicht im Allgäu wohnen: Es gibt sicher auch bei Euch ein kleines, feines Genießer-Café, in dem ihr Euch mal wieder mit lieben Freunden, die Ihr - so wie ich schon länger nicht mehr gesehen habt - treffen könnt! Ich wünsche Euch ganz viel Spaß dabei!

Wer noch nähere Informationen zum Bella Italia haben möchte, klickt sich doch einfach mal HIER rein :-). 

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia






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November 27, 2013

Wir haben ein neues Haus!

Jetzt haben wir insgesamt sogar zwei! Total schön, idyllisch gelegen mit großer Terrasse. Darin haben wir immer viel Besuch - wir müssen nur immer drauf achten, dass genug zu Essen da ist. Weil es so toll ist und so schnell geht, kommt vielleicht auch nochmal eines dazu.


 

Was? Ach so! Nein, kein Haus für Dich und mich, sondern natürlich eines im Garten - für die Vögel! Mein Mann hat am Wochenende noch alte Bretter im Dachboden gefunden und wohl einen Kreativschub bekommen.







Für das i-Tüpfelchen und damit die Vögel sich "wie zu Hause" fühlen hat er sogar noch das Hubertusgesteck recycelt. Das steht schon seit einer Woche vor der Terrassentüre, in der Hoffnung dass es von selbst zum Kompost läuft. Gut dass ich so nachlässig bin, denn nun sind die Zweige doch noch für was gut. Durch die Kälte, die ja mittlerweile herrscht werden sie auch nicht weiter abnadeln.


Ich freue mich schon auf Sperling, Meise und Co. Vielleicht ist ja mein Finger mal schnell genug, dann werde ich Euch natürlich unsere Besucher mal vorstellen.

Herzallgäuerliebste Grüße

Carmen
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November 26, 2013

Wandkissen selbst gemacht...

Das wurde jetzt aber auch echt Zeit!



Kennt Ihr das? Man kauft sich seinen Lieblingsstoff mit einer genauen Vorstellung ein, was daraus einmal werden soll und dann........... bleibt er   w o c h e n l a n g   liegen!
Denn ständig kommt etwas dazwischen oder gibt es einfach "wichtigeres" als sich stundenlang an die Nähmaschine zu setzen und was neues, kreatives zu schaffen.

Doch nachdem der 1. Advent nun in rasanter Geschwindigkeit näher rückt, habe ich mir nun ein Herz gefasst und mich an´s Werk gemacht. Entstanden sind dabei zwei praktische Wandkissen, die ich für unsere neue Ess-Ecke in unserer Küche genäht habe. 


In der Küche herrschen bei mir vorrangig Holz und Aqua-Farbtöne, also blau, grün und mint.. so auch mein neu erstandenes Wandtattoo und nun auch die Wandkissen, die ich farblich unbedingt darauf abstimmen wollte. 



Und so wird´s gemacht:


















Ihr benötigt für 2 Wandkissen:

2 Schaumstoffplatten, ca. 3 - 4 cm dick und in Eurer gewünschten Größe (erhältlich im Baumarkt und gar nicht teuer!)
Euren Lieblingsstoff in der passenden Größe zu den Schaumstoffplatten (+ Nahtzugabe!) und Stoff für die Aufhänge-Schlaufen
Kam Snaps in den passenden Farben
Nähzubehör (Schere, Rollschneider, Kam Snap-Zange...)


Zuerst hab ich die Aufhäng-Schlaufen genäht. Diese sind 22 cm lang und 6 cm breit.
Diese werden rechts auf rechts aufeinandergelegt und zusammengenäht, anschließend gewendet und gebügelt.



Anschließend habe ich den Wandkissen-Bezug mit ein paar Stecknadeln (rechts auf rechts) sowie die Aufhänge-Schlaufen nach innen abgesteckt und anschließend festgenäht. Da 1 Seite ja bereits geschlossen ist (ich habe diese Stelle nach unten genommen), müssen nur noch 1 Seite und oben (dort die Schlaufen anbringen) festgenäht werden. Anschließend habe ich den Bezug nochmals gebügelt.




Für die nun noch offene Seite habe ich Kam Snaps zum öffnen und schließen verwendet, damit der Bezug auch einmal gewaschen werden kann. Hierzu werden die Kanten versäubert, nach innnen umgeschlagen und dann die Kam Snaps angebracht.





FERTIG!




Nun braucht Ihr nur noch eine passende (Gardinen-)Stange und die Wandkissen können sodann an der Wand befestigt werden. 

Somit habe ich noch das i-Tüpfelchen für unseren gemütlichen "Familien-Treffpunkt" gesetzt und irgendwie freut es mich, dass ich das noch vor dem 1. Advent geschafft habe :).
Und weil sie mir einfach gut gefallen (meiner Familie übrigens auch ;-) ), wandern sie heute zum CREADIENSTAG.


Herzallgäuerliebste Grüße


Eure Saskia



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November 25, 2013

COLOR ME HAPPY {WINTER GREEN}


Jolijou´s Foto-Challenge für November




Also wenn ich bei "winter green" versuche, an die Natur zu denken, fällt es mir ehrlich gesagt gar nicht so leicht, dort etwas passendes zu finden - denn, außer der grünen Wiese, die uns nur noch ein kleines Weilchen erhalten bleibt, bevor sie unter einem weißen Kleid für eine ganze Zeit lang verschwindet und die Tannen im Walde, die ihr "Nadel-Kleid" im Winter zwar behalten, aber jetzt fototechnisch nicht allzu viel hergeben, fiel mir nur sonst nur sehr wenig ein.

Aber für ein Accessoire, das uns durch den Winter begleitet, fiel mir sehr wohl etwas ein:

Der neue LOOP meines Sohnes! 

Vergangene Woche habe ich euch alle meiner neuen Loops vorgestellt (denn auch Mama und Töchterchen finden Loops klasse! :) ).

Nachdem seine Lieblingsfarben Blau und Grün sind, er aber bereits eine dunkelblaue Winterjacke hat, hat er sich für einen grünen Loop entschieden, den ich Euch gerne zeigen möchte:



Und nachdem Jungs in diesem Alter gerne "coole" Klamotten tragen, habe ich einen Stoff mit "coolem" Print gewählt. Nach einer Anleitung von Pattydoo war dieser auch fix genäht und ist im November mein Beitrag bei COLOR ME HAPPY!

Einen schönen Tag wünscht Euch allen

mit herzallgäuerliebsten Grüßen

Eure Saskia


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November 23, 2013

Alles Holz!


Ich liebe Holz.... 



Heute möchte ich Euch einfach nur ein paar Fotos zum Thema "HOLZ", das mir auf unseren vielen Ausflügen in diesem Jahr vor die Kamera-Linse gekommen ist, zeigen. 

Kein Ausflug vergeht, ohne dass wir einen "Holz-Beig", einen Baum(stumpf), eine Bank, ein Holzhaus usw. fotografieren. 

Ich liebe Holz, egal ob alt oder neu, verwittert oder lackiert - es bietet uns stets ein Wohlgefühl der Wärme und regt zur Kreativität an. Ob wir nun unser Zuhause mit Holz ausstatten oder nur Accessoires bzw. Dekorationen mit kleinen Ästen verschönern, einen Türkranz aus Weiden binden oder was auch uns sonst noch so alles dazu einfällt, Holz ist allgegenwärtig und ohne dieses wäre vieles um uns herum einfach "Kalt".







Ein einfacher Holzstapel sieht wie ein kleines Kunstwerk aus, das auch manchmal als Kunstdruck in Kalender oder auf Keilrahmen zu finden ist..


Im südlichen Oberallgäu, hier in Unterjoch, findet man auch heute noch viele Häuser, die mit Holzschindeln versehen sind.





Die Hoinzen waren besonders früher sehr wichtig und wurden zur Trocknung des frisch gemähten Grases auf den Feldern eingesetzt. Auch heute findet man hier und dort noch solche Hoinzen stehen. Viele Allgäuer(innen) nutzen sie auch gerne als Dekoration in ihrem Garten (so wie ich in meinem Vorgärtchen :) ).


Und wenn man manchmal seine Augen ganz besonders offen hält, entdeckt man auch seltsame "Waldgeister", die sicher schon viele Geschichten zu erzählen hätten....





Mit "offenen Türen" wird man auf den Alpen unseres schönen Allgäus empfangen und nach einer schönen Wanderung mit feinen Spezialitäten versorgt.



Ja und nicht nur die Holländer laufen in Holzschuhen herum, nein - auch wir Allgäuer lieben mittlerweile diese bequemen "Fell-Treter", die sich stetig steigernd einer 
gewissen Beliebtheit erfreuen..



Hier hatten die Baumfäller wohl noch etwas Zeit und verpassten diesem übriggebliebenen Stumpf noch ein kleines Muster :).




Eine kleine Verschnaufpause und einfach nur genießen, das gehört bei jedem Ausflug in den Bergen mit dazu!






(Fast) Ohne Worte! Ich finde das einfach nur schön und wird mit Sicherheit in meinen neuen Kalender für 2014 mit aufgenommen.... 

Ach, ich könnte Euch noch so viele (Holz-)Bilder zeigen, aber dann wäre dies wohl ein "Ewigkeits-Post" :). Ich hoffe, sie haben Euch gefallen und lassen Euer Herz beim Anblick ebenso aufgehen, wie mir.

Herzallgäuerliebste Grüße


Eure Saskia
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November 22, 2013

bio bio

Guuuuuuuuuten Morgen allerseits,
also eigentlich wäre ja heute mal wieder mein Biokistchen an der Reihe aber da ich heute gleich nach dem Mittagessen auf eine Beerdigung muss um diese musikalisch zu umrahmen, hat der Post über mein Biokistenprodukt im Tagesplan leider keinen Platz mehr. Ich kann ja nicht verantworten, dass Ihr bis abends auf Kohlen sitzt und nicht wisst, was Ihr mit dem wunderbaren Gemüse machen sollt.




Aaaaaaaaaber ich hab mir auf die Schnelle was anderes überlegt: auch bio aber kein Gemüse sondern Obst: Orangen. Die Idee dazu kam, weil ich gegenüber den bereits zubereiteten Lebensmitteln im Supermarkt zunehmend skeptischer werde. Mit bereits zubereitet meine ich sowohl Fertiggerichte als auch bereits gewürztes, gemischte Getränke, Eingelegtes und natürlich -obwohl nicht bereits zubereitet- abgepacktes Fleisch. Lebensmittelskandale gibt es doch ständig, auch wenn es nicht von der großen Presse breitgetreten wird. Auf Facebook häufen sich die Meldungen. Eigentlich weiß man nicht mehr wirklich, ob man das isst, was auf der Verpackung steht. Natürlich gibt es die gewissen "Codes", unter denen man die Herkunft im Internet recherchieren kann. Was ist aber mit Leuten, die viel arbeiten müssen, keine Zeit haben sich mit solchen Dingen auseinanderzusetzen und trotzdem gesund essen möchten, mit Lebensmitteln hinter denen der Gesichtspunkt Nachhaltigkeit steht?

Ja, darüber könnte ich jetzt stundenlang weiterphilosophieren aber ich möchte Euch ja was zeigen:
So langsam nähert sich der Advent und es gibt doch nichts gemütlicheres, als mit Glühwein, Punsch und Plätzchen zusammenzusitzen, Geschichten zu lesen, spielen, miteinander Musik machen - ja, ich liebe es! Was nehmen wir an Punsch? Der aus der Flasche? Schmeckt eigentlich ganz gut aber wie gesagt, in mir wächst die Skepsis.........
Wir haben uns kürzlich was ganz spontanes überlegt - die besonders aufregend aber die Kinder haben es geliebt! Wir haben nämlich nicht immer sämtliche Säfte und Gewürze für einen selbstgemachten Punsch zu Hause aber wie wir feststellen konnten, geht es auch einfacher:







2 - 3 Orangen auspressen, mit etwas heißem Wasser aufgießen und mit Honig und Zimt (evtl. auch Nelke oder Lebkuchengewürz - je nach Geschmack) süßen bzw. würzen.















Hab ich also soeben extra für Euch gemacht und genieße es während ich diesen Post schreibe. Da wird einem gleich ganz kuschelig.......
Ich hoffe, das ist ein kleiner Ersatz für meinen Gemüse-Post.
Habt ein kuscheliges Wochenende!

Herzallgäuerliebste Grüße

Carmen
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November 21, 2013

Das schöne Ostallgäu | Unsere Gastbloggerin Birgit Wild {November 2013}


Erinnerungen an den Herbst 


Auch im November hat unsere liebe Freundin und Gastbloggerin Birgit Wild wieder ein paar wunderschöne Fotos und Tipps für uns/Euch parat.






Seid gespannt, wo sie Euch heute mitnimmt ;-).






Vielleicht eine Anregung für den nächstjährigen - etwas anderen- Urlaub. Hier am Bannwaldsee zwischen Füssen und Buching könnte man den perfekten Campingurlaub machen.... 



Die Fotos entstanden am letzten schönen Herbsttag ganz in der Früh, kein Mensch unterwegs, nur ein Eichkätzchen und ein paar Enten leisteten mir Gesellschaft.





Ruhe tanken und unsere eindrucksvolle Landschaft geniessen!



Und jetzt verdrängen wir einfach ein paar Minuten das novemberliche Grau



Wünsche euch viel Freude mit meinen Bildern

Liebe Grüße 
Eure Birgit Wild


 Wer noch weitere schöne Bilder von Birgit sehen möchte, kann dies auch auf Facebook auf ihrer neuen Seite Ostallgäuer LebensArt - schaut mal vorbei - es lohnt sich!

Liebe Birgit, danke für Deine wundervollen Fotos zum Abschied nehmen vom Herbst - der Winter steht schon vor der Tür! Wir freuen uns schon auf´s nächste Mal, wenn Du uns (hoffentlich) dick eingeschneite Landschaftsbilder aus dem Ostallgäu in unserem Blog vorstellst!

Herzallgäuerliebste Grüße

Saskia & Carmen 
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November 20, 2013

Mystischer November im Allgäu

Der Übergang von Herbst zu Winter


Es ist November. Der Tag erwacht zäh und die nächtliche Stille weicht nur langsam dem Vogel-Gezwitscher deren Vögel, die nicht mit den anderen Richtung Süden, ins Warme, gezogen sind. Der Reif auf den Wiesen bleibt eine ganze Weile dort liegen, bis die ersten - noch warmen - Sonnenstrahlen diesen beiseite schieben, sowie den Nebel, der sich mit den sehr kalten Temperaturen der Nacht nur langsam zurückzieht.




Die Leichtigkeit des Sommers weicht einer gewissen Ernsthaftigkeit und Melancholie und man lässt so manches, was im vergangenen Jahr so geschehen ist, noch einmal Revue passieren.
Die Bäume verabschieden sich nun endgültig von ihren Blättern und warten darauf, ihren "Winterschlaf" halten zu können. 
Hier und da sieht man ein Eichhörnchen umherhüpfen und emsig Wintervorrat heranschaffen.
Die Igel gehen auf Wanderschaft und suchen sich ein sicheres und geschütztes Plätzchen und alles, sowohl Mensch, als auch Tier, bereitet sich auf die 4. Jahreszeit vor - den Winter! 
Die Gärten werden winterfest gemacht, der Rasen ein letztes Mal gemäht, die Hecke geschnitten. Empfindliche Sträucher zusammengebunden und mit Jute-Säcken eingepackt, Blumentöpfe und Gartengeräte gesäubert und im Gartenhaus verstaut. 
Das Letzte, was bei uns zuhause hereingeholt wird, ist unsere Bank, die vor dem Haus steht.




Im Herbst kommt man wieder mehr nach drinnen und genießt die wohlige Wärme.
Dazu gehören für mich Tee (z.B. von Sonnentor), Kuschel-Decken, ein paar stimmungsvolle Kerzen, Kuschel-Socken, Spielenachmittage, leider auch Aufräumaktionen (ja mit einem Schwimmreif kommt man im Winter nicht sehr weit), ein brennender Schweden-Ofen und meine Liebsten um mich herum - das ist schön!
So manches, was den Sommer über liegen geblieben ist, wird nun aufgearbeitet (z. B. die zahllosen gemachten Fotos sortiert), die Kinder widmen sich wieder (Brett-)Spielen und Puzzles und sind mit Eifer dabei, wenn wir etwas basteln.





Wenn wir November hören, so denken viele meist zuerst an das triste Wetter, das die Tage prägt, den Wetter-Umschwung, der uns dazu zwingt, wieder sämtliche "Handschuah´ - Kappa - und Schal´s" aus dem Keller zu holen und eigentlich bietet auch dieser Monat so manches schönes Naturschauspiel - die Phase der Umstellung, denn der Winter ist nicht mehr weit. Und wenn wir Allgäuer die Nase aus dem Fenster halten und sagen: "s´riacht nach Schnee", dann können wir davon ausgehen, dass es nicht mehr lange dauert, bis die romantische und stade (Weihnachts-)Zeit beginnt, die wir alle so lieben!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen noch ein paar wundervolle November-Tage, an denen der Winter hier im Allgäu Einzug erhält!

Herzallgäuerliebste Grüße


Eure Saskia
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