März 31, 2014

Wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht | herzallgäuerliebster Buchtipp


Ganz still liegt die Wiese im Sonnenlicht.
Es ist früh am Morgen, und nur wer seine Ohren weit aufsperrt, hört vielleicht das leise <Plop> und <Plip> und <Plup>, mit dem die ersten Frühlingsblüten aus ihren Knospen gehüpft kommen.


So beginnt ein ganz zauberhaftes Kinderbuch von Isabel Abedi mit Bildern von Andrea Hebrock.



Eine kleine, süße Maus namens Alberta erwacht aus dem Winterschlaf und macht sich auf den Weg, um die Liebe zu suchen, denn was das ist, weiß sie noch nicht.

Auf Ihrer Suche begegnet sie einem Mäuserich, der sich ebenfalls auf die Suche nach der Liebe gemacht hat. Gemeinsam machen sie sich nun auf den Weg und suchen hier und dort und erleben dort so einiges und machen sich auch so ihre Gedanken WO die Liebe denn nun sein könnte?

Ein ganzer Tag vergeht und abends.....       

finden sie nun die Liebe oder nicht? 

Wer dies erfahren möchte, dem kann ich dieses Kinderbuch sehr empfehlen, das außerdem das Prädikat "wertvoll" bekommen hat. Meine Tochter liebt dieses Buch und würde es auch nicht wieder hergeben. Die liebevoll gestalteten Bilder zum Text veranschaulichen die "Suche nach der Liebe" auf eine ganz reizende Art und Weise. 

Und da dieses Buch ganz hervorragend in die uns bevorstehende Jahreszeit hineinpasst, kam es mir bei einem Spaziergang, als ich die ersten Frühlingsboten entdeckt habe, wieder in den Sinn:




Dieses leise <Plop> und <Plip> und <Plup> an das ich nun immer denken muss, wenn sich die ersten Blümchen mit ihren Knospen durch die Bodendecke drücken. 
Der Frühling, jedes Jahr auf´s Neue, eine wundervolle Jahreszeit - in der die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht und die Welt Tag für Tag wieder bunter macht *wie schön*!


Beim Spaziergang habe ich auch ein paar Frühlingsblumen entdeckt und für Euch fotografisch eingefangen:







Wo die Liebe ist, willst du wissen?
Die Liebe brauchst du nicht zu suchen.
Sie findet DICH.
Und wenn sie da ist, sieht du sie mit dem Herzen.


Herzallgäuerliebste Grüße


Eure Saskia
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März 28, 2014

Zum Bloggergeburtstag kochen wir mit nix / Giveaway


Wow, ist das zu fassen? Wir feiern Geburtstag!!! Also nicht ich meinen oder Saskia ihren - nein: unser Blog! Vor ziemlich genau einem Jahr ging unser "Baby" online mit einem Post über das herannahende Osterfest und dem Schneefall, der mir damals nicht wirklich gefiel. Unser "Baby" ist seitdem ganz schön gewachsen. Dafür hatten wir aber auch tolle Hilfe: von Gastbloggern, von denen, die einem Blogbeitrag und der Verlinkung zugestimmt haben und natürlich nicht zuletzt von Euch, den öffentlichen und "heimlichen" Lesern. Es ist so schön, so viel positives Feedback zu bekommen! Vielen Dank dafür!

Natürlich bringt das Bloggen einen Zeitaufwand mit sich, der manchmal kaum zu bewältigen ist aber die netten und teilweise lustigen Erlebnisse machen das Ganze wirklich seeeeeeeeeehr erträglich. Wenn man zum Beispiel angesprochen oder angeschrieben wird mit einem Vorschlag für einen Post.

So ging es mir kürzlich, als ich ein Schreiben im Briefkasten fand mit der Möglichkeit ein Kochbuch zu testen:



Naja - klar, geht ja gar nicht. Wo nix ist, kann auch nix entstehen. Es gibt aber so Tage, an denen kommt man von der Arbeit und stellt gaaaaaaanz überraschend fest, dass man ja Hunger hat und dass man -um dieses unangenehme Gefühl loszuwerden- eventuell was kochen sollte (als ob das nicht jeden Tag so wäre.......)

Man öffnet den Kühlschrank und verzweifelt erneut, denn auf den ersten Blick ist nichts brauchbares zu finden.

Und genau dafür ist dieses Buch gemacht. Es ist kein Großfamilien-/Partykochbuch mit Rezepten für 10-12 Personen, bei denen die Zutatenliste länger ist als das eigentliche Rezept. Nein: es ist klein und fein. Mit Rezepten, die meistens für 2 Personen ausgelegt und Gerichten, die in 15 - 30 Minuten zubereitet sind und das jederzeit, solange man die Regeln über haltbare Lebensmittel im Vorratsschrank einhält.

Also wer hat neben Beruf, Haushalt, Sport und Bloggen keine Zeit sich gesund und lecker zu ernähren? Hier hätte ich zur Feier des Tages nämlich zwei Exemplare für Euch! Hinterlasst bis kommenden Donnerstag, den 03.04.2014 einen Kommentar unter diesem Post.

Dann wünsch ich Euch mal viel Glück!
Herzallgäuerliebste Grüße

Carmen


Teilnahmebedingungen:
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.
  • jeder kann nur EINMAL teilnehmen und ich behalte mir vor, doppelte Kommentare zu löschen.
  • für eine Teilnahme müsst Ihr mindestens 18 jahre alt sein und eine Postadrese in DEUTSCHLAND haben.
  • teilnehmen können ausschließlich Kommentare mir einer Kontaktmöglichkeit (e-mail-adresse, direkter blog-link mit e-mail-möglichkeit o.ä.)
  • sollte der/die Gewinner/in sich nach der Auslosung und der Kontaktaufnahme durch mich, sich nicht binnen einer Woche bei mir melden, wird der Preis erneut verlost. 
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März 27, 2014

Spielestunde auf Allgäuerisch

Der Winter hatte uns in den letzten Tagen wieder fest in der Hand - reichlich spät zwar aber das kennen wir ja schon. Also war erst mal nix los mit rausgehen. Es lag zwar nicht meterweise Schnee aber der Wind, der aus den "Schneebergen" zu uns rübergeweht kommt, ist so gemein und zwickt einem in Gesicht und Hände. Also Kinder "indoor" und trotzdem möglichst heimatnah beschäftigen.

Für solche Fälle gibt´s in unserer Wunderschönen "Hoimat" einen Verein, der sich mundART Allgäu e.V. nennt. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, uns das Allgäu und vor allem dessen Dialekt wieder näher zu bringen. Die Umsetzung erfolgt in Form von Büchern, Veranstaltungen, Kalendern und Spielen. In unserem Spieleschrank befindet sich das "Hoimat-Quartett Oberallgäu". Bei diesem nass-kalten Wetter kommt das dann gerne mal zwischen Hausaufgabe/Lernen, Hobby/Sport und Essensaufnahme zum Einsatz. Was soll ich sagen? Seit ich ein "Allgäu-Spieler" bin, kann ich mir endlich merken, wie viele Einwohner unser Ort hat. Herzlichen Glückwunsch, lieber Verein mundART Allgäu: Sie haben Ihr Ziel erreicht ;-)



herzallgäuerliebste Grüße

Carmen
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März 25, 2014

SINNblick 2014 | März

gesehen - gehört - gerochen - gedacht im März

[SINNblick2014]



Der SINNblick geht weiter.... wir haben März und ich habe mich wieder auf den Weg zur Iller gemacht und mich meinen "Sinnen" hingegeben. 

Annette von blick7 sammelt in ihrer neuen Fotoprojekt-Galerie alles, was jeden Monat so an "Sinnes-Erlebnissen" zusammenkommt - HIER, die Sinn-Erlebnisse für März.

Eine sehr schöne Idee, wie ich finde:

Einmal im Monat besucht man einen Ort seiner Wahl (nach Möglichkeit immer denselben), und betrachtet diesen mit "Sinnen":






Mein heutiger SINNblick stand leider unter keinem "guten Stern". Gut gemeint, fuhr ich los und dachte mir, dass die Iller ja auch noch viele andere schöne Plätze zum fotografieren bietet. Tja, man muss nur wissen WO!
Meine Sinne drehten sich ausschließlich nur um die Anstrengung nach einem geeigneten Foto und dem Gedanken im Hinterkopf, dass die Tankfüllung bald schon zuneige geht - die Möglichkeiten sind also stark begrenzt.
Dieses Mal war ich in Schwarzenbach (bei Krugzell) unterwegs, habe dabei aber vergessen, dass diese Seite der Iller, die "bewachsene" Seite ist - mit einem Grummeln stellte ich fest, dass der Spazierweg sich genau auf der anderen Seite befindet.... aber so ist das halt, wenn man immer auf der Suche nach dem "ganz Besonderen" ist. Dennoch konnte ich ein paar Fotos schießen und hoffe, sie gefallen Euch!



   gesehen: Eine Schwan-Familie, die sich gemächlich auf der Iller treiben ließ, sowie viele viele Bäume und Büsche, die es mir schier unmöglich machten, auch nur ein vernünftiges Bild vor die Linse zu bekommen. Ach ja: Nicht zu vergessen, die kleine süße Schnecke, die doch tatsächlich glaubte, nur weil sie die Fühler ins Häuschen zog, nicht von mir entdeckt zu werden *ätsch - war wohl nix* ;-). Was mich sehr freute: Grüne, zarte Knospen an den dünnen Ästen der Sträucher .... endlich wird die Natur wieder grün!





   gerochen: Naja, wie das halt im Allgäu so ist: "Bschütte", oder wie es der Rest der Welt kennt: "Jauche - Odel", wie auch immer. Und als ob das nicht schon genug wäre, bin ich durch so ein "Bschütt-Feld" auch noch hindurchgelaufen (ich habe es erst bemerkt, als ich schon mittendrin stand und zurücklaufen kam für mich nicht in Frage). Da habe ich mir heute einen so ungünstigen Platz für meine Fotos ausgesucht, wo nur Gebüsch und Bäume die Iller säumen.... und dann latscht man auch noch mitten durch so ne "Gülle-Wiese"....

...also manchmal kommt schon so einiges zusammen.



   gehört: Das Vogelgezwitscher im nahegelegenen Waldstück (ja, das liebe ich - und gehört zum perfekten Frühlings-Feeling einfach mit dazu) und das leise Rauschen der Iller, die wie ich finde, immer noch langsamer zu fließen scheint?

   gedacht:  


Hätte ich mir heute nur einen anderen Platz zum fotografieren ausgesucht! ;-)



Dennoch wünsch ich Euch allen heute einen schönen, erfolgreiche(re)n Tag - bis zum nächsten SINNblick!


Herzallgäuerliebste Grüße



Eure Saskia
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März 24, 2014

Flowers make me happy | März 2014

Das Stiefmütterchen



Für den Monat März stellt uns die Blumenfee Andrea von der floristischen Gestaltung in Altusried ein kleines, zartes Pflänzchen vor: Das Stiefmütterchen! Und wie es zu seinem Namen kam, erfahrt nun:

Die königliche Jungfrau, sie schritt weiter,
Tief in Gedanken, frei von Leidenschaft.
Doch merkt´ ich, wo im Westen Amors Pfeil fiel:
Auf eine kleine Blume, die zuvor
Milchweiß war, doch nun liebeswund verfärbt.
Und weil so stiefmütterlich Los sie traf,
Nennen die Mädchen sie Stiefmütterchen.-
Die hol mir her! Ich zeigte sie dir einst.
Ihr Saft auf eines Schläfers Augenlidern
Erweckt in Mann wie Weib die tollste Liebe
Zum ersten Wesen, das sie nachher sehn.
Bring mir das Kräutlein, und sei wieder da,
Eh der Leviathan eine Meile schwimmt.

OBERON zu PUCK    aus „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare

Wer hätt ´s  gedacht ?  Meister Shakespeare wusste noch welch wunderbare Zauberkraft  in dem Stiefmütterchen steckte. Allerdings Titania …………aber mehr wird nicht verraten, nehmt euch das gute Buch zur Hand………….
Es scheint jedes Frühjahr auf´ s Neue so zu sein, dass die Stiefmütterchen und ihre verwandten Hornveilchen immer noch etwas von ihrer Zauberkraft besitzen.  Sehen wir  nicht ein wundersames Gesicht in ihren Blüten, das man einfach lieben muss? Mit ihrem „Frühlingslächeln“ schmücken und verschönern sie nun unsere wintergeplagten Töpfe auf Balkons, an Fenstern   und Terrassen;  Beete,  Gärten und auch Gräber bekommen durch sie die buntesten fröhlichen Tupfer.  Ein wenig Schnee und Frost oder gar die Eisheiligen im Mai können ihrer Schönheit nichts anhaben, sie kennen die kühlen Temperaturen, benötigen sie doch die Kühle des Winters um ausgiebig blühen zu können. 

In vielen vielen Farben sind sie im Handel, ein schüchternes Hellblauweiß mit einem Hauch von lila oder ein tiefes glühendes Dunkelsamtrot, manchmal in mystischem fast schwarzen Kleid, oder in feuersprühendem leuchtenden Rotorange, im frechen Zitronengelb mit auslaufendem Weiß -  die Palette des „Stiefmütterchenmalers“  erfindet immer wieder Neues.
Im guten Fachgeschäft gekauft blühen die Stiefmütterchen in großer Hingabe oft bis in den Frühsommer hinein.



Wer nun Lust auf diese kleinen zarten Frühlingsfarbtupfen bekommen hat - auch Euer nächster Florist ist sicher nicht weit :-).

Herzlichen Dank liebe Andrea für diese poetische Präsentation des Stiefmütterchens. Wir sind schon gespannt, welche Blume uns den April versüßen wird.

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia

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März 20, 2014

Frühlingsanfang!

Endlich Frühling!


Und dieses Jahr sogar schon einen Tag früher - warum auch nicht?

Das Wetter dazu passt und alle sind im absoluten Frühlingsfieber, kaufen Blumen, genießen die Sonne, essen Eis, tragen T-Shirts, haben gute Laune und räumen die letzten "Überbleibsel" der Winterkleidung nun endgültig beiseite - wow!

Heute steht alles im Zeichen der neuen Jahreszeit Frühling



Daher möchte ich Euch heute einfach nur einen wunderschönen, sonnigen Frühlingstag wünschen! Genießt den Tag - mit allen Sinnen :).



Schmetterlinge im Bauch? - wie schön. Ein Gefühl, das sich wohlig in uns ausbreitet. Vielleicht ein Glücksgefühl über Etwas, das unser Herz erfreut und sei es nur ein lächeln, das wir verschenken und zurückbekommen.

Ich wünsche Euch allen einen zauberhaften Frühlingsanfang - 
lasst die Sonne rein!

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia


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März 19, 2014

Mittwochs mag ich ..... den Hopfensee im schönen Ostallgäu! mmi #48

Immer wieder Sonntags..... (Stop! Wir haben doch erst Mittwoch? ;-) )


.... genießen wir den freien Tag und wenn dazu die Sonne lacht, machen wir uns - wie immer - auf den Weg in Richtung "geliebte Allgäuer Berge". Die Sonne meint es derzeit einfach nur noch gut mit uns und lacht beinahe jeden Tag vom Himmel herab! (Ja ja, "mir Allgaier" sind scho a braves Völkle! :) ).




Und da das Wasser uns schon von Kind an in seinen Bann zu ziehen scheint, haben wir das einfach miteinander verbunden: Wasser und Berge - Hopfensee mit Bergblick! :-)




Die warmen Sonnenstrahlen erfreuen das Herz und man möchte hinaus in die Natur, ein leckeres Eis genießen und die Seele einfach baumeln lassen. Der Frühling steht vor der Tür....!


Der Hopfensee im schönen Ostallgäu liegt herrlich inmitten der Ostallgäuer Landschaft und gibt den Blick in die wundervolle Bergwelt frei. Ein wunderbar angelegter Rundweg lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang ein oder man genießt einfach nur den Ausblick und läuft ein wenig an der Ufer-Promenade entlang, an dem es auch ein paar nette Cafés, Eisdielen und Restaurants gibt. 

Für Kids gibt es sogar einen Mietservice für Kettcars und andere Fahrgerätschaften. Das macht irre viel Spaß, mit den Dingern um den See zu fahren. Und wenn man Glück hat, begegnet einem im Sommer sogar ein fahrender Eiswagen und man kann sich ein feines Eis zur Abkühlung gönnen - Perfekt! 


Spielplätze laden die Kleinen zum toben und Bänke mit Blick auf den See für die Erwachsenen zum Verweilen ein. Einfach nur herrlich!


Irgendwas fehlt hier doch?


Wir haben sogar schon Kids gesehen, die bereits ihre kleinen Füßchen in das Wasser gepitscht haben, aber da sind wir noch etwas vorsichtig, denn Ihr wisst ja: Monate mit Rrrrrrrrrrrr! :-)



Der Hopfensee ist gut über die A7 zu erreichen und außerdem auch Ausgangsort für die vielen weiteren Sehenswürdigkeiten, die das Ostallgäu für seine Gäste bietet.









Vielleicht eine Idee für Euren nächsten Sonntags-Ausflug oder den nächsten Kurz-Urlaub bei uns im Allgäu? 

Dieses wunderbare Ausflugsziel ist mein heutiges "mittwochs mag ich", denn das Wochenende ist nicht mehr weit und vielleicht ist uns auch dieses Wochenende Petrus wohlgesonnen und beschert uns ein perfektes Ausflugs-Wetter.

Herzallgäuerliebste Grüße


Eure Saskia

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März 18, 2014

Hilfe, ich habe ein Monster erschaffen!

Als ich Euch damals meinen guten Vorsatz berichtet habe und irgendwie vermutet habe, dass dieser sich ganz allmählich verselbständigt wusste ich noch nicht mal ansatzweise, wie Recht ich damit hatte! Klar, in der Anleitung stand, man benötigt 650 Rechtecke. Klar, hört sich viel an, deswegen habe ich bei 560 Stück aufgehört. Beim Zusammennähen schwante mir schon Böses. Das anschließende Positionieren der Streifen bedeckte dann schon meinen kompletten Küchenboden! 

 











Mein lieber "Vergiss-Mein-Nicht" erwachte buchstäblich zum Leben. Ich habe es ihm nichtsahnend eingehaucht. 


Naja, ganz so dramatisch ist es nicht, denn immerhin ist dieser wunderbare Farbtupfer in unserem Braunton dominierenden Wohnzimmer immer für uns da. 



Er wärmt uns, er hebt unsere Laune an tristen Tagen, er schafft es, dass wir wieder näher zusammenrücken denn mit seinen 2,5 m auf 2,5 m ist er groß genug, damit alle unter einer Decke stecken können.




Das war mein Mega-Projekt: Sunday-Morning-Quilt. Ich liebe ihn aber ich denke, das war vorerst mein letzter. Bevor ich das Thema Quilt allerdings abschließe, wandert dieser noch schnell als Beitrag zum Creadienstag
Jetzt ist wieder Platz (und hoffentlich auch Zeit) für neue Projekte bzw. um mit meinem Vorsatz fortzusetzen. Die neue Burda Style liegt zumindest schon da ;-)

herzallgäuerliebste Grüße

Carmen
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März 17, 2014

Blogger-Treffen im Allgäu | Frühstück

Hurra - endlich ein Blogger-Meeting im Allgäu!






Die liebe Miri von www.miri-d.blogspot.de hat es, zusammen mit Annika ins Leben gerufen und wir finden, dass dies eine echt tolle Sache ist - Perfekt, um sich mit anderen Bloggern auszutauschen.

Und deshalb wird es am 05. April 2014 um 10.30 Uhr ein Bloggerfrühstück geben. Und zwar im Coffee Friends in Dietmannsried. Das ist ganz einfach von der Autobahn (A 7 / Ulm-Kempten) aus zu erreichen und bietet echt leckeres Essen.

Ihr kommt gar nicht aus dem Allgäu? Egal! Miri und Annika dehnen das Allgäu sozusagen für euch aus. Dann seid ihr auch Allgäuer und wir sehen uns am 05. April. Ihr habt noch keinen Blog und wisst auch noch nicht so recht, ob bloggen überhaupt euer Ding ist? Prima! Dann ist das Treffen DIE Gelegenheit andere Blogger über ihr Hobby auszufragen.

Wer ist mit dabei? Meldet euch doch bitte bis zum 30. März bei Annika oder miri , damit genügend Plätze reserviert werden können.

Das Logo oben haben die beiden für dieses Event gebastelt. Das dürft ihr gern mitnehmen für euren Blog. 

Auch wir freuen uns schon auf ein Treffen mit euch! 


Herzallgäuerliebste Grüße

Saskia & Carmen
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März 16, 2014

Cook a mol im März 2014 | Gastblogger-Koch Michael Schlottmann

Kartoffel-Radicciomaultasche mit Feta und Walnuss

auf lauwarmem Frühlingssalat





Na? Läuft Euch schon das Wasser im Mund zusammen? Perfekt!

Denn dann seid Ihr heute genau richtig bei uns, denn Michael Schlottmann von der "Alte Säge" in Ermengerst hat sich auch für den März ein leckeres Schmankerl für Euch zum nachkochen einfallen lassen!

Und nachdem uns einige Vegetarier gebeten haben, auch einmal ein vegetarisches Gericht mit aufzunehmen, ist Michael diesem Wunsch prompt nachgekommen und wir wünschen allen VIEL SPASS BEIM NACHKOCHEN!



Für 4 Personen

500 g Nudelteig
250 g gekochte Kartoffel
100 g Baby Spinat
50 g gehackte Petersilie
2 Eier
30g Röstzwiebeln
1 Radiccio  in feine Streifen geschnitten und mit etwas Zucker und Olivenöl angebraten
50 G Walnußkerne
100 g Fetakäse

Aus allen Zutaten eine Füllung zubereiten und mit salz und Pfeffer würzig abschmecken.
Den Nudelteig ausrollen und mit der Masse füllen  und komplett verschließen. In siedendem Salzwasser circa 10-12 Minuten leicht köcheln.
Aus dem Wasser nehmen und auf einer Platte etwas abkühlen lassen.


Nur beste und frische Zutaten werden für die Zubereitung verwendet - lecker!


Zutaten für den Salat:
1 Bund Grünspargel, 1 Knoblauchzehe,3 Stengel Staudensellerie,  10 Kirschtomaten, 1 mittlere rote >Zwiebel, 1 Bund Frühlingslauch, 100 g Baby Spinat oder Ruccola, 2 Schalen Kresse, 100 g Zuckerschoten in feine Streifen geschnitten.
In der Zwischenzeit den Salat zubereiten. Dafür eine Pfanne erhitzen, etwas Olivenöl  in die Pfanne geben. 1 Eßl Zucker in das heiße Öl geben und nacheinander  den Knoblauch, rote Zwiebel, Grünspargel und den Sellerie in dem Zucker karamellisieren.
Vom Feuer nehmen und  Tomaten, Frühlingszwiebel, Baby spinat, Kresse und  Zuckerschoten zugeben und mit dem Rotweinessig ablöschen.
Kurz durchschwenken und wiederum mit Salz, Pfeffer abschmecken, evtl. noch etwas Olivenöl und Zitronensaft und ,- Abrieb zugeben. Sofort auf Tellern anrichten und die in Butter angeschwenkte Maultasche dazugeben. Mit Fetakäse garnieren .
Wer mag kann sich auf die noch heiße Maultasche einen würzigen Hartkäse reiben….. schmeckt aber auch ohne…..ein leckeres Frühlingsgericht …..mal gänzlich ohne Fleisch!!

Viel Spaß beim Nachkochen !!!

Euer Michael

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März 14, 2014

Familien-Ausflug | Hängebrücke Pfosen | Freutag

Warum in die Ferne schweifen?

Wenn das Gute liegt so nah.... wie wahr wie wahr!
Und weil das so ist, gehört der heutige Post zu meinem persönlichen Freutag!
Das Wochenende ist endlich da und der heutige Tag soll nochmal "Sonne satt" werden - also wenn DAS kein Grund zum freuen ist ;-).

Wenn unsere Meteorologen dermaßen gute Prognosen für das Wochenende liefern, ja dann richtet man automatisch und zielgerichtet sein Programm nach draußen, ins Freie, in die Natur, dort wo es doch meistens am schönsten ist.

Und oft setzt man sich ins Auto, sucht sich ein Ziel aus und los geht´s!
Aber: Manchmal muss man auch gar nicht so weit weg.... denn auch in der näheren Umgebung gibt es "kleine Schätze", die man manchmal fast vergisst oder einfach nicht mehr daran denkt.

Nachdem wir erstmal im Garten etwas die abgefallenen Herbstblätter zusammengerecht und die Terrasse für das 
"Grill-Opening" hergerichtet haben (ja warum denn nicht? Im Sommer haben wir manchmal auch nicht mehr als 20 Grad ;-) ), beschlossen wir kurzerhand, noch einen kleinen Spaziergang zu machen und zwar:




Zur Hängebrücke nach PFOSEN!




Die Hängebrücke verbindet die Gemeinde Dietmannsried und Altusried und ist einen Ausflug, egal ob zu Fuß oder mit dem Bike, auf jeden Fall wert. 
Das Einzige, was an diesem idyllischen Plätzchen noch fehlt, ist ein hübsches kleines Café und Liegestühlen mit Blick auf die Iller.... ich glaube, das wäre dort eine "Goldgrube" (hat das zufällig jemand gehört? :-) ).

In 20 Minuten - das Auto sollte vor dem Wald oder an der Straße abgestellt werden - erreicht man die Hängebrücke und erblickt die im Sonnenschein glitzernde Iller. 


Es ist still, ganz still. Lediglich eine Schar von Wildenten, die über uns hinweg fliegt, durchbricht mit ihrem lauten Geschnatter diese Stille. Die Iller fließt ganz langsam an uns vorüber und die Sonne strahlt nur so von oben herab.


Wir begegnen ein paar Spaziergängern, Bikern und Verliebten.... STOP! Apropos Verliebt.






Auch hier an dieser 2007 erbauten Brücke findet man bereits ein paar Schlösser mit eingravierten Namen und Daten, Versen... hach, wie schön! Ich denke, diese werden in den kommenden Jahren sicherlich noch mehr werden. 
















Ein kleiner geschichtlicher Rückblick:

Bevor diese Hängebrücke erbaut wurde, wurden dort tatsächlich von einem Fährmann die Besucher von einem zum anderen Ufer übergesetzt. Eigentlich fast schade, dass das heute nicht mehr so ist, doch wirtschaftlich gesehen, ist das nicht wirklich tragend bzw. lohnend, aber rein romantisch gesehen mit einem Hauch an "Spass-Faktor" doch eine sehr nette Vorstellung :-).
Und jetzt? Jetzt ist der Fährmann und sein Boot wohl "in Rente":




Nach einem kleinen Picknick haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht und freuen uns schon auf morgen, wenn wieder die Sonne vom Himmel lachen soll. 

Wir werden sicher im Sommer noch einmal zur Hängebrücke kommen, dann aber mit dem Bike und mit einem "Schloss für die Liebe" :-).


Herzallgäuerliebste Grüße


Eure Saskia



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März 13, 2014

Gastbloggerin Birgit Wild im März 2014| Forggensee

Der Forggensee im Ostallgäu - auch ohne Wasser sehr reizvoll!




Für mich haben Seen immer einen besonderen Reiz - ich halte mich wirklich gerne am Wasser auf.... aber dieses Mal "tauche ich für euch ab" und nehme euch an den Seegrund des Forggensees mit!


Habt ihr gewußt, dass der fünftgrößte bayerische See erst knapp über 50 Jahre alt ist? Das Gebiet wurde erst 1954 geflutet und damals haben über 250 Personen ihre Häuser für immer verlassen. Wenn man jetzt, wo er fast ganz ausgelaufen ist, über den Seegrund wandert, entdeckt man noch die Spuren der verlassenen Häuser und der alten Strasse "Via Claudia". 


Der Ausblick König Ludwigs vom Schloss Neuschwanstein war damals nicht auf den See, sondern auf satte grüne Wiesen und die Dörfer "Brunnen", "Forggen" und "Deutenhausen" - irgendwie kann man sich das gar nicht mehr vorstellen. 


Mit einem See vor der Haustüre wäre unser "Luggi" damals auch sehr glücklich gewesen :-).


Wünsche euch viel Freude mit meiner Fotostrecke "lost places" am Grund des Forggensees!



Einen wunderschönen Frühlingsstart - eure Birgit



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März 11, 2014

sewing project with embroidery # 1 | Mein 1. Stickprojekt


Ich habe Euch von meiner neuen Errungenschaft bereits berichtet und ich glaube, wenn ich nicht diesen "Auftrag" bekommen hätte, würde ich noch heute vor meiner "Sticki" sitzen, sie betrachten, bewundern und träumen.

Keine Ahnung, warum? Aber ich hatte echt Hemmungen, mich an die Stickerei heranzuwagen *auf die Lippen beiß*.
Klaro, auf so nem Probefetzen geht das vielleicht etwas entspannter, aber - wie oben bereits erwähnt - kam eine liebe Freundin auf mich zu und bat mich für Ihr Patenkind zur Taufe ein Kissen zu nähen.

Darauf sollte der Name, das Gewicht, die Größe und natürlich das Geburtsdatum stehen.


Puuuhhh.... okay, es hilft ja alles nichts. Jetzt ran an das "Ding"! Schließlich habe ich nur 2 Tage Zeit (in der ja auch noch andere Dinge zu erledigen sind).


Nachdem ich allerdings bei der Einweisung nur das Gröbste innerhalb nicht mal 1 Stunde zu hören bekam (die Zeit war einfach zu kurz), holte ich das, an was ich mich noch so erinnern konnte, aus meinem Hinterstübchen und machte mich an´s Werk.


Prompt: Fehlermeldung! Aaaaaarrrrggghhhhhh - das kann doch jetzt nicht wahr sein oder?

Total verzweifelt las ich nun doch die Bedienungsanleitung (ich hasse Anleitungen, es dauert ewig, sich einzulesen und ich mag es einfach, wenn man es mir direkt "verklickert") und versuchte herauszufinden, warum nun der Unterfaden auf meinem Stickbild zu sehen war?
Alles nochmals ausgefädelt, neu eingefädelt - Beeeep Beeep Beeep - Fehler! Ich werd´ verrückt!!

Nach stundenlangem Hin und Her hat es dann ENDLICH doch noch geklappt! *freu freu freu*.


Und so sieht nun das Ergebnis aus und irgendwie, ja irgendwie bin ich ein kleines bisschen stolz - auf mein 1. Stickwerk mit meiner neuen Stickmaschine *hurra*.





Und weil es mich so freut, werde ich es Euch heute beim CREADIENSTAG vorstellen und mal seh´n, was die anderen so gezaubert und gewerkelt haben.


Einen schönen Tag Euch allen!


Herzallgäuerliebste Grüße


Eure Saskia





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März 10, 2014

Was wollten wir nochmal vertreiben????

Also mit dem Brauchtum ist das ja so eine Sache - meine Kinder zum Beispiel hinterfragen das ein oder andere Ereignis mit dem Kommentar: "Braucht´s das eigentlich?" Klar, ich weiß schon - die fragen mich das nur, weil sie keinen Bock haben mitzugehen aber in solchen Momenten komm ich selbst zum Überlegen........bevor ich allerdings die Bedeutung traditioneller Festen und deren geschichtliche Hintergründe zu stark erörtere und zu melancholisch werde, schließe ich meine Gedanken mit dem Ergebnis: es gibt was zum Essen und Trinken, lustige Leute - super Fest - ja, liebes Kind, das braucht´s, aber sowas von!

Vorgestern hatten wir wieder so ein traditionelles Dorf-Happening: Funken. Naja, so ganz traditionell war es nun auch wieder nicht, es wurde nämlich von Sonntag auf Samstag vorverlegt. Einerseits gut, dann können alle hingehen, keiner muss am nächsten Tag arbeiten oder in die Schule - andererseits bin ich da eigen und finde: wenn´s schon einen FunkenSONNTAG gibt, dann bitteschön das Feuerchen auch an seinem extra gewidmeten Tag. ABER: es gab was zu Essen und Trinken, lustige Leute - super Fest.





Der Sinn dieses großen Lagerfeuers besteht darin, die Pole-tanzende Hexe (sie hängt an einer Stange) zu verbrennen und damit den Winter zu vertreiben. Ähm, ja, Winter? Wo warst Du eigentlich? Ich find´s ´ne gefährliche Sache! Nicht dass der Winter jetzt durch das Feuer gemerkt hat, dass er ja noch gar nicht da war und uns nun heimsucht. Wir werden sehen.












Bei aller Heiterkeit und der Wärme, die dieser glühende 6 m hohe Haufen von sich gibt muss ich allerdings schon kurz daran denken, dass der letzte Hexenprozess 1775 in Kempten stattfand. Ich habe ein Buch gelesen über die bemittleidenswerte Frau Anna Schwegelin. Schrecklich! Aber Stopp! Zu viel Melancholie! Wir haben was zum Essen und Trinken, lustige Leute, super Fest! Gehört halt zur Tradition. 





  



Manchmal glaube ich, dass es auch ein bisschen zur Tradition gehört, das Hirn auszuschalten.....

herzallgäuerliebste Grüße

Carmen
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