Juni 13, 2018

Ein Tag auf der Alpe Derb | Gunzesrieder Tal

Die Alpe Derb - Die Alpe mit Herz!



Die kleine aber feine Alpe an der Südseite des Mittagbergs lädt große und kleine Wanderfreunde zum Verweilen und Genießen ein. Mit herrlichem Ausblick von der Sonnenterrasse auf den “Wächter des Allgäus” und in die Allgäuer Bergwelt ist sie ein sehr beliebtes Ausflugsziel bei Jung und Alt.

Ein Tag auf der Alpe Derb


Die Sonne strahlt wolkenlos über das schöne Allgäu und bereits morgens früh um 4 Uhr beginnt für Frank (Lino) Möslang, der seit 2013 zusammen mit seiner Frau Martina die Alpe Derb, die oberhalb des Ortes Ettensberg liegt bewirtschaftet, der Tag. Ich durfte die beiden einen Tag lang auf der Alpe begleiten und ihnen bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter schauen.
Zunächst werden erst einmal die 14 Milchkühe, die auf der Alpe Derb ihren Alpsommer verbringen von der Weide in den Stall geholt und gemolken. Franks Vater Herbert hilft hierbei immer noch tatkräftig mit. Auch die beiden Söhne Hannes und Luis sind schon eifrig mit dabei.
Sodann werden die Kühe gemolken und Franks Vater Herbert bereitet in dieser Zeit die Sennküche zum Käsen vor. 




Die Alpe Derb stellt pro Alpsommer ca. 500 Laib Sennalp-Käse, sowie gelegentlich Bergkäse (ca. 30 Kilogramm) her, verkauft diese dann an seine Gäste oder macht daraus deftige Hütten-Brotzeiten. Der Sennalp-Käse hat pro Laib in etwa 6 - 8 Kilogramm. 



Das Käsen fordert mehrere Prozesse und wer zur richtigen Zeit auf der Alpe ist, kann Lino dabei gerne über die Schulter schauen. Auch gewährt er ab und an einen Einblick in den mit vielen Käslaiben bis unter die Decke vollgepackten Keller und gibt Interessierten eine kurze Einführung in die Kunst der Käseherstellung.



Tischlein deck dich!


Während Lino immer noch mit käsen beschäftigt ist, beginnt der Tag für seine Frau Martina damit, die ersten Kuchen in den Ofen zu schieben, die Kinder zu versorgen und in die Schule zu bringen um dann die sonnenverwöhnte Terrasse für die schon bald eintreffenden Gäste herzurichten. 



Erst werden die Tische abgewischt und mit hübschen Wiesenblumen, die rund um die Alpe wachsen, dekoriert. Dann geht es weiter ans Kuchen backen und so wie es sich für eine richtige Alpe gehört, sind diese natürlich “hausgemacht”. Im Sommer, wenn die Wandersaison Hochkonjunktur hat, bäckt Martina manchmal 6 bis 8 Kuchen pro Tag. 





Tina bäckt leckeren Kuchen für die bald eintreffenden ersten Gäste


Mmmmhh.. Mandarinen-Schmand-Kuchen -lecker!

Aber damit noch nicht genug, denn auch die Zutaten für die köstlichen Brotzeitplatten müssen kleingeschnitten und aufgefüllt werden.  


Brotzeitbrettle für die feinen Brotzeiten auf der Alpe Derb

Seit letztem Jahr gibt es bei Familie Möslang neben dem Sennalp-Käse auch feinen Chili- und Bärlauchkäse im Angebot, sehr zur Freude aller Käsefeinschmecker, die auf die Alpe zu Besuch kommen. Neben den hausgemachten und leckeren Kuchen sowie deftigen Hütten-Brotzeiten gibt es für alle Käseliebhaber außerdem noch einen “Feinschmecker-Tipp”: den “Kässalat”, den man unbedingt probiert haben sollte. 
Die Alpe Derb ist auch Partner-Alpe des „Allgäuer Alpgenuss“ und verwendet ausschließlich regionale Produkte.


Da läuft einem das Wasser im Munde zusammen oder?


Wanderparadies inmitten der Allgäuer Alpen

Die Sennalpe Derb liegt am Reuteweg oberhalb vom Ort Ettensberg bei Blaichach am Fuße des Mittags auf 910 m. Gerade für Familien und Freunde von leichten Wanderungen bietet sich eine Wanderung durch den Haldertobel entlang der Gunzesrieder Ach bestens an. Hier findet man die perfekte Auszeit, genießt Natur pur, schäumende Wasserfälle, rauschende Bäche, tiefe Gumpen und kann eine Auszeit vom Alltag genießen.  Im Sommer ist es eine Wohltat, sich im kalten Wasser etwas zu erfrischen und auch Kindern gefällt es, dort zu plantschen oder die viel gesehenen “Steinmandl” oder Dämme zu bauen. Nach ca. 45 Minuten (ohne Pausen) erreicht man sodann die Alpe und darf sich über eine traumhaft schöne Aussicht in die Allgäuer Bergwelt inmitten einer herrlichen Idylle, umgeben von Kühen und dem unverwechselbaren Kuhglocken-Geläut, freuen. Wer übrigens eine „größere Herausforderung” sucht, kann auch von der Alpe Derb aus zum Mittag zur Nagelfluhkette hinauf wandern, sollte dann aber bereits früher starten. 




Ein Schwätzchen in Ehren

Während sich Martina weiter um ihre Gäste kümmert, buttert Lino in der Käsküche derweil Süßrahmbutter. Erst danach wendet er bereits zum zweiten Mal den Käse, den er morgens in die runden Formen gegeben hat. Sehr zu meiner Freude bekomme ich sodann auch gleich eine Geschmacks-Probe und ich muss sagen, so ein 
„Butterbrot isch oifach was guat´s“.


Feinschmecker-Tipp: Der leckere Kässalat für echte Käse-Fans

Mittags wird dann - nebenher - für die Familie gekocht. Das Tagesgeschäft aber läuft natürlich weiter. Daher hat Martina auch fleißige Unterstützer auf der Alpe, da dieses alleine nicht zu bewältigen wäre. 
Viele Gäste kommen immer wieder gerne zur Alpe Derb. Dort fühlt man sich wohl und willkommen und wenn mal ein bisschen Zeit bleibt oder es in Richtung Feierabend geht, setzen sich Lino und Martina gerne auf ein Schwätzchen zu ihren Gästen mit dazu. Es wird viel gelacht und der Frohsinn steht oben an.

Der wohl kleinste Viehscheid im Allgäu


Im September heißt es dann “Abschied nehmen” und die 14 Milchkühe werden von Familie Möslang und ihren Helfern wieder im kleinen familiären Kreis hinunter ins Tal getrieben und den Besitzern übergeben. 



Auch die beiden Buben Luis und Hannes helfen fleißig mit und wie man auf dem Bild sehen kann, macht es ihnen richtig viel Spaß!


Martina und Frank mit den beiden Söhnen Luis und Hannes
Mit selbstgemachtem Kopfschmuck für die Kühe und feschen Dirndl und Lederhosen der Älpler, geht es sowohl mit einem lachenden als auch weinenden Auge wieder hinunter ins Tal. Bis zum nächsten Jahr, wenn es dann wieder heißt: Alpfahrt zur Alpe Derb!

Es war ein wunderschöner Tag bei Familie Möslang auf der Alpe Derb und ich weiß ganz genau: Hier werden wir noch ganz oft herkommen, Aussicht genießen, Freundschaft pflegen und einen Hauch "Älpler-Luft" und leckeren Bergkäs´ mit nach Hause nehmen!

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia

P.S.: Diesen Artikel könnt Ihr auch in der aktuellen Ausgabe von "Die Allgäuerin" des AVA-Verlags nachlesen *KLICK* und ich bin wirklich "stolz wie Bolle", dass dies nun mein 1. veröffentlichter Artikel in meiner absoluten Lieblings-Zeitschrift ist. Und so viel sei verraten: Es wird nicht mein letzter Artikel gewesen sein, die nächsten stehen schon bereit *zwinker*.


"Nur wenn du an deinen Traum glaubst,
kann er wahr werden"



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Juni 11, 2018

Oh Allgäu mein.....

... wie schön bist Du!


In all meinen Blogposts könnte ich es gar nicht oft genug schreiben: Wie schön es doch bei uns im Allgäu ist. Aber ich denke, diese "Message" dürfte wohl mittlerweile weit verbreitet angekommen sein. Nicht zuletzt merkt man es auch daran, dass viele ihren Urlaub bei uns im Allgäu verbringen, ein langes Wochenende für einen Kurz-Trip hierher nutzen oder sich sogar überlegen ins Allgäu zu ziehen.

Was ich persönlich an meiner schönen Heimat schätze ist, dass sich hier das "Zeitrad" etwas langsamer zu drehen scheint, als z. B. in der Großstadt. Nur wenige Minuten entfernt kann man sich mit einer herrlichen Wanderung den Kopf FREILaufen, neue Energie und Kraft für den Alltag schöpfen und sich dabei so wunderbar entschleunigen. Ich denke, das ist auch etwas, das Gäste am Allgäu schätzen. 

In meinem Urlaub habe ich ein paar schöne Touren durch das Allgäu gemacht, mal zu zweit, mal mit Freunden und Familie - es ist einfach immer schön und so herrlich erholsam, auch wenn so mancher Aufstieg einem gehörig den Schweiß auf die Stirn treibt *lach*. 

Heute nehm ich Euch mit auf´s "Höllritzer Eck" und das "Bleicherhorn". Wer also "angeben" möchte, um zu sagen: Ich habe heute 2 Gipfel erklommen, der kann das bei dieser Tour innerhalb weniger Minuten schaffen ... also: Auf geht's!



Ausgangspunkt der Tour ist der Parkplatz direkt neben der Alpe Höllritz, den man gut über eine Teerstraße nach Maut-Lösung erreichen kann. Von hier aus hat man sodann mehrere Möglichkeiten zu wandern. Für uns ging die Tour heute Richtung Höllritzer Gipfel und das Bleicherhorn. 



Auf einem schmalen Wanderpfad gehts dann ein ganzes Stück weiter, bevor es an den Aufstieg geht und ich kann jeden nur empfehlen, ab und zu mal stehen zu bleiben und den traumhaft schönen Ausblick in die Allgäuer Bergwelt zu genießen. 



Hinten schön im Bild zu sehen: Der Wächter des Allgäus, der Grünten! Genau das macht unsere Allgäuer Landschaft aus: Wälder, Wiesen und Gebirge, so schön...



Oft vergesse ich sie: Meine LEKI-Wanderstöcke, doch *Schulterklopf" - in letzter Zeit denk ich wieder öfter dran und manchmal bin ich um sie auch echt froh. Gerade beim Bergab-Laufen kann man so die Kniegelenke etwas schonen. Auch wenn es anstrengend ist, so mag ich das Bergauf-Laufen trotzdem lieber.



Hier kann man den schmalen, aber gut befestigten Wanderweg im Bild sehr schön sehen... daher ist gerade diese leichte Tour für Familien besonders gut geeignet.



Und dann, nach nicht mal einer Stunde sind wir dann oben am Gipfel angekommen. Nun sollte man eine Pause machen und die Allgäuer Natur um sich herum genießen, Gipfel erkennen und natürlich ins "Gipfelbuch" hineinschreiben :). 



Gruppenfoto muss natürlich sein, dieses Mal "etwas anders" *zwinker*. Familienausflug mit lieben Freunden ist einfach immer toll und da ziehen auch die Kids gerne noch mit... *nochmalzwinker*.



In den Bergen lässt sich die Natur auch etwas mehr Zeit.. und so sahen wir sogar noch gelben Löwenzahn und der blaue Gebirgsenzian sticht einem durch die knallblauen Tupfen auf der Wiese regelrecht ins Auge... einfach herrlich!




Friendship isn't a big thing - it´s a million little things



Bei strahlendem Sonnenschein sind wir gestartet... und plötzlich zogen dicke Wolkenfelder auf und Nebel aus Richtung Balderschwang. Man kann es gar nicht oft genug sagen: Das Wetter in den Bergen ist manchmal etwas launisch und man sollt daher stets die Wettervorhersagen checken und entsprechende Ausrüstung bei sich haben! Dazu gehören in erster Linie feste Schuhe, passende Kleidung und Regen- oder Sonnenschutz, sowie natürlich ausreichend zu trinken. Bei längeren Touren empfiehlt sich außerdem auch Wechselwäsche mitzunehmen.



Und jetzt noch was in "eigener Sache". Es gab neue Wanderschuhe für mich *jipiiiieeee*. In einem Sportfachgeschäft habe ich viele Schuhe anprobiert und getestet und bin schließlich an diesem Modell von Scappa hängengeblieben und was soll ich sagen? Ein Traum von Schuh. Top Tragekomfort, mit 629 g im Rahmen und zudem auch für Klettersteig geeignet (vielleicht zieht es mich ja doch noch mal in "höhere Gefilde" *grins*). 
Bin total happy mit meinem neuen Schuh und er hat die Probe auf jeden Fall bestanden!



Die Wolken drucksten immer noch so rum, aber wir haben Glück und kommen trocken wieder an der Alpe Höllritz an (die aber an diesem Tag noch geschlossen hatte!). 

Nun haben wir uns eine feine Brotzeit auf der Alpe Gerstenbrändle aber verdient und schnurstracks geht's zurück in die Gunzesrieder Säge.



Mmmmhhh.... das hat richtig gut geschmeckt und ein paar kühle Getränke rundeten das Geschmackserlebnis noch ab... da machte uns auch der kurze Regenschauer, der über uns drüberzog auch gar nichts aus. Schon bald kam auch die Sonne wieder zum Vorschein :).



Wanderschuhe aus - ein wunderschöner Tag ging zu Ende! 

Diese leichte Wanderung kann ich allen ans Herz legen und wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche.

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia
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Juni 08, 2018

Ingwer-Zitronen-Limonade | Pure Summer!


...this is my favorite Lemonade this Year!

Der Sommer ist in vollem Gange und damit kommt auch wieder die Lust auf erfrischende spritzige Getränke. Im letzten Jahr bin ich total auf Wassermelone abgefahren und heute habe ich mir mal eine frische "Zitronen-Ingwer-Limonade" selbst gemacht - der HAMMER!


Sauer macht ja bekanntlich lustig und nebenbei erfrischt die Zitrone auch noch richtig toll und ist durch ihren Vitamin-C-Gehalt auch richtig gesund. In Kombination mit Ingwer bekommt die Limo noch etwas Schärfe, was dieser eine ganz besondere Note verleiht - hach, ich liebe mein Sommer-Getränk 2018 schon jetzt...


Fruchtig, frisch und lecker - diese Definition dürfte für die Zitronen-Ingwer-Limonade wohl am zutreffendsten sein. Auch wenn sie etwas viel Zucker-Gehalt hat (dafür könnte es a bissl Abzug in der B-Note geben), aber in Maßen dürfte das kein Problem sein und vielleicht könnt Ihr dafür auch eine Alternative hinzugeben... Agaven-Saft, Xucker oder Stevia (wobei ich dann leider nicht sagen kann, wie die Limo dann schmeckt!).


Und nun zum Rezept:

Für 1 Liter erfrischende Limonade benötigt Ihr:

1 Liter Wasser
100 g Zucker (oder Alternative)
1 Stück Ingwer (ca. 5 cm Länge)
2 Zitronen (1 für den Saft auspressen)
Eiswürfel nach Belieben

Zuerst den Ingwer zerdrücken (oder raspeln, hobeln oder feine Scheiben schneiden), dann zusammen mit dem Wasser und Zucker kurz aufkochen, dann den Saft der Zitronen hinzugeben, anschließend 10 - 15 Minuten ziehen und abkühlen lassen. Danach durch einen Sieb in eine Flasche füllen und im Kühlschrank kalt stellen.

Nun klein geschnittene Zitronenstück mit in die Flasche geben, sowie ein paar Eiswürfel und EISKALT genießen!

Ich hoffe, Euch schmeckt die Limonade genauso gut wie mir und könnt sie an einem ruhigen Plätzchen auf einer Liege, einem guten Buch oder schöner Musik, oder einfach nur so genießen!

Ich wünsche Euch einen wundervollen Start ins Wochenende - lasst's Euch gutgehen!

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia
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Juni 04, 2018

Bike-Tour zum Giebelhaus im Hintersteiner Tal


... und die Blogpause ist beendet!


Meine lieben Herzallgäuerliebst-LeserInnen und Leser,

ich hoffe, Ihr hattet ein paar schöne Feiertage, vielleicht sogar Urlaub oder 2 wunderbare Ferien-Wochen.

Ich hatte ebenfalls 2 Wochen frei und habe dies in vollen Zügen genossen. Zum Ersten Mal habe ich mir Gedanken über den Erholungs-Faktor eines Urlaubes gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass für mich Weihnachten und auch die Osterfeiertage nicht wirklich erholsam sind. Geschenke müssen besorgt, Weihnachtspost geschrieben, Osternestchen gefüllt und Verwandtschaft besucht werden. Und ehe man sich versieht, sind die Urlaubstage auch schon wieder vorbei ohne auch nur 1 x dabei an sich selbst gedacht zu haben! Nicht wirklich erfüllend oder? Schließlich sollten die Urlaubstage ja auch dazu genutzt werden, um abzuschalten, runterzukommen und neue Energie für die nächsten Wochen am Arbeitsplatz und im täglichen Leben zu tanken. 

Doch in diesem Urlaub gibt's ein ganz klares Fazit: Erholungsfaktor 100 % und ich habe ihn einfach nur genossen. In den Tag hineinleben, spät frühstücken, überlegen was man machen möchte, Freunde einladen, gemeinsame Ausflüge in die Allgäuer Bergwelt unternehmen, sich zum Essen einladen lassen, .... hach ja .. und einen Städte-Trip gab´s obendrein und zwar nach Amsterdam, doch davon werde ich Euch ein andermal erzählen. 


Im heutigen Blogpost geht es um eine wunderschöne Bike-Tour bei strahlendem Sonnenschein ins Hintersteiner Tal und zwar zum Giebelhaus. Schon lange planen wir, unsere Bikes zu schnappen und eine Tour durch die Berge zu machen und nun war es endlich soweit: Fahrräder und Kids eingepackt und schon ging´s los nach Hinterstein. 

Selbst für "Spät-Entschlossene" eine tolle Tour.

Geparkt wird in Hinterstein an den ausgewiesenen Parkplätzen (auf denen eine Parkgebühr zu zahlen ist). Und von dort aus geht es auch schon direkt los. Erst über einen Schotterweg, der gleichermaßen von Wanderern und Bikern genutzt wird, danach über eine befestigte Teer-Straße. 


Hier fährt ab und zu der Zubringer-Bus zum Giebelhaus, der es auch "Nicht-Wanderern" ermöglicht, eines der schönsten Fleckchen bei uns im Allgäu zu erleben.

Die Strecke steigt stets leicht an, so dass ständiges Treten unumgänglich ist. Aber über die Strecke von knapp 8,5 km sind 283 Höhenmeter echt gut machbar und auch für nicht so geübte Radler geeignet. 

Es lohnt sich auf jeden Fall immer wieder den Blick in die Allgäuer Bergwelt schweifen zu lassen. Gefühlt habe ich es glaub zig Mal vor mich hingesagt "Ist das SCHÖN hier"! :)

Kleine Kapelle am Ufer der Ostrach


Rechts und Links reiht sich ein Gipfel nach dem anderen und nebenher fließt die Ostrach, die hinten beim Giebelhaus ihren Ursprung hat. 


So klar, so frisch - man hat beinahe das Bedürfnis, hinein zu springen! Wer Zeit dazu hat und sich diese nehmen möchte, sollte seine Beine ruhig mal hineinstrecken. 

Giebelhaus im Hintersteiner Tal

Deftig, erfrischend, süß - für jeden was dabei!
Angekommen am Giebelhaus kann man sich dort mit leckeren Brotzeiten und Kuchen stärken. Die Sonnenterrasse gibt den Blick auf die umliegende Bergwelt frei - ein schöneres Panorama zum Mittagessen kann es wohl kaum geben. 

Dort oben ist der Namensgeber für das Gasthaus zu sehen - der Giebel


Nachdem wir wussten (wir informieren uns wirklich immer und vor jeder Tour, wie die Wetterlage über den Tag so werden soll), dass es noch ein Gewitter geben soll, haben wir unsere Pause zeitnah beendet und sind wieder zurück nach Hinterstein gestartet und jetzt...... ja jetzt kommt der wahre Genuss (für "Faulis" wie mich *lach*). Es geht nur bergab, mal schneller, mal langsamer, in einem flotten Tempo (dabei natürlich immer auf Wanderer, Radler und den Bus bedacht) ging´s wieder zurück - Huuuuiiiiiiiiii! Herrlich, denn so hat man auch noch etwas Zeit, sich umzuschauen und die Natur und die grandiose Landschaft dort hinten zu genießen - ein Traum!

Ein paar Bänkle am Wegesrand laden zum Verweilen und Genießen ein



Auf den letzten Metern sahen wir es dann auch schon blitzen und nun hieß es "Beeilung", denn wie wir alle wissen, kann das mit den Gewitter in den Bergen recht flott hergehen. Fahrräder ans Auto gebracht und ab nach Hause - puh, Glück gehabt!


Ich muss zugeben, es sieht tatsächlich sehr bedrohlich aus, aber wir hatten Glück und kamen noch trocken ans Auto.

Und wieder stelle ich fest, dass es noch viel zu viele Fleckchen in meiner Heimat gibt, die auch ich zum ersten Mal sehe, entdecke und erlebe. Und darum schätze ich mein Zuhause auch so sehr... wer die Natur, die Berge, das Land und die Leute liebt, wird sich hier immer wohlfühlen, Rückzugs-Orte finden und eine Heimat finden. Für dieses Glück bin ich unendlich dankbar und wünsche Euch hiermit einen guten Start in die neue Woche... packen wir's an - es gibt viel zu Tun!

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia


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Mai 18, 2018

Herzallgäuerliebste Blog-Pause | Zeit zum durchschnaufen


Das 1. Halbjahr schon fast geschafft


Meine lieben LeserInnen und Leser,

kaum zu glauben, aber schon bald ist bereits wieder ein halbes Jahr vorbei und man fragt sich schon, wo die Zeit nur bleibt? 
Manchmal hat man das Gefühl, man dreht sich in einem Hamsterrad, hangelt sich so von Wochenende zu Wochenende und denkt 24 Stunden am Tag wären nicht genug.

Auf dem Weg zum Imberger Horn mit Blick hinab auf Bad Hindelang 

Noch ein Grund mehr, eine kleine "Kreativ-Pause" einzulegen und durchzuatmen. Wie Ihr vielleicht bemerkt habt, blogge ich seit diesem Jahr weniger - aber nicht mit weniger Herzblut. Es ist mir vielmehr wichtig, dass die Beiträge, die ich verfasse auch tatsächlich von Euch gelesen werden, denn sonst würde sich die Zeit und die viele Arbeit dafür nicht wirklich lohnen. Ich freue mich immer wieder über Euer tolles Feedback, die lieben Nachrichten und Bilder, die mich erreichen und mich außerdem weiter motivieren, damit weiterzumachen, was ich so sehr mag: Für Euch meine schöne Heimat erkunden und dies dann mit Bildern in einen Blog-Beitrag zu packen und Euch zu zeigen. 

Viele neue Bekanntschaften habe ich seit Beginn meines "Blog-Works" gemacht und bin um jede dankbar. Es ist spannend, sich mit Gleichgesinnten zu treffen, sich auszutauschen, Erfahrungen zu sammeln und so vielleicht auch eingetretene Pfade zu verlassen (obwohl ich ja ein mega-krasses "Gewohnheit-Tier" bin und von Veränderung nicht allzu viel halte, so hat mich das Hobby "bloggen" motiviert und inspiriert, mich für Neues zu öffnen, neugierig zu bleiben und den Blickwinkel zu verändern). 

Doch nun ist es Zeit für eine Pause - in der ich neue Kraft schöpfen, neue Energie auftanken und ich selbst zur Ruhe kommen kann. Daher hoffe ich sehr, dass auch Ihr diese Pause für Euch nutzt - vielleicht gehts ja in den Urlaub oder Ihr stöbert mal in meiner "Ausflugs-Rubrik" KLICK, wohin der nächste Trip gehen könnte oder lasst es Euch einfach so richtig gutgehn. 

Bis Bald und Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia
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Mai 09, 2018

Mit Herzblut Backen und Schenken | Himbeer-Sekt-Törtchen zum Muttertag..


...und ein weiterer Gastblogbeitrag aus der ZweiSchwestern-Backstube!

Am 13. Mai ist Muttertag - und wie jedes Jahr machen wir uns Gedanken, wie wir unsere lieben Mütter zu diesem Ehrentag überraschen und verwöhnen können.
Danke sagen wir ja öfter, aber wenn es schon einen Tag für Mütter gibt, dann sollten wir diesen auch feiern und unseren Mamas für all das danken, was sie uns das ganze Jahr hindurch geben. Ein wundervolles Gefühl, wenn man weiß "Mama ist immer für mich da!".

Selbstgemachtes liegt ja nach wie vor noch sehr im Trend (sehr zu meiner Freude!) und dabei spielt es keine Rolle, ob genäht, gehäkelt, gebastelt, gemalt oder.... worum es im heutigen Blogpost geht: GEBACKEN!

Ich freue mich daher sehr, dass ich vor der herzallgäuerliebsten Blog-Pause die ZweiSchwestern Moni und Elisabeth noch einmal mit einem feinen Rezept zum Muttertag als Gastblogger gewinnen konnte. 

Da Liebe bekanntlicherweise durch den Magen geht und Mamas gerne mit süßen Gaumen-Freuden verwöhnt werden, gibt es heute das brandaktuelle Rezept der beiden Schwestern, das zudem auch in der aktuellen Ausgabe von "Die Allgäuerin" zu finden ist und nun - auch hier im herzallgäuerliebsten Allgäu-Blog *freufreu* :).

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Ihr Lieben, 

...so kurz vor dem Muttertag machen wir ganz frech nochmal eine kurze Stippvisite bei unserer lieben Saskia - und natürlich wird zum Muttertag bei uns wieder fleissig gebacken - habt ihr auf unserem Blog schon das Muttertags-Rezept für ein leckeres Himbeer-Sekt-Törtchen entdeckt? (https://www.zweischwestern.net/rezept-i-muttertags-torte-mit-sekt-und-himbeeren/) 

Zum Rezept gibt es diesmal übrigens auch eine Druckvorlage für hübsche Tortenstecker dazu - mit der könnt ihr ganz einfach Eurem Danke an die Mama einen ganz besonderen Touch geben. 


Es ist wirklich Wahnsinn, wie gerade die Natur richtig loslegt und innerhalb von wenigen Wochen alles sprießt und blüht. Vielleicht möchtet ihr das Törtchen statt mit Rosen einfach auch mit einem herrlich blühenden Apfel- oder Kirschzweig verzieren? Oder mit Vergissmeinnicht oder Gänseblümchen von der Bio-Wiese nebenan?  Wusstet ihr, dass diese sogar essbar sind?

Oh, jetzt haben wir uns gar nicht vorgestellt, aber ihr herzallgäuerliebsten Leser kennt uns sicher mittlerweile schon :) -  
Wir, Elisabeth und Moni sind die zweiSchwestern die eine Leidenschaft für süßes Gebäck haben. In unserer Backstube kannst du ganz besondere Backkurse zu unterschiedlichen Themen buchen. Im Mai zum Beispiel backen wir mit Euch lauter kleines Glück backen (Saskia hat über diesen Kurs vor kurzem schon mal einen zuckersüßen Beitrag verfasst - lieben Dank - KLICK)
In diesem Kurs geht es vor allem ums ausprobieren, es gibt unterschiedliche Cupcakes mit verschiedenen Toppings, Tartes und superschokoladige Kekse, die in unterschiedlichster Art und Weise verziert werden. Oder wie wäre es mit Oma’s Schätzchen? Unser Backkurs, in dem wir die leckersten Familienrezepte verraten - freut euch auf einen Nachmittag mit Rhabarber, Erdbeeren, Streusel und unsere Familienbackgeheimnisse. 


Auch wenn der Frühling gerade erst angefangen hat, werden wir in den nächsten Wochen auch schon die Herbstkurse online stellen - wir haben wirklich Tolles mit Euch vor und sind schon ganz aufgeregt. Apropos aufgeregt - ihr findet uns in der aktuellen Ausgabe der Allgäuerin, dort verraten wir euch übrigens, was ihr aus dem gleichen Grundteig des Muttertags-Törtchens noch zaubern könnt! Schaut doch mal bei uns vorbei - wir freuen uns riesig auf Euch und wünschen euch einen ganz wunderschönen Frühling!

Lasst es euch gut gehen! 

Liebe Grüße
Eure ZweiSchwestern - Moni + Elisabeth



Rezept: 

Muttertags-Torte mit Himbeeren und Sekt 
(Durchmesser 16 cm Springform)

Teig:
3 Eier
150 g Mehl
150 g Zucker
150 g Butter
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz, Innere ½ Vanilleschote

Füllung:
5 Blatt Gelatine
1 kleines Fläschchen Sekt
250 g Quark (40%)
250 g Sahne
60 g Zucker
125 g Himbeerpüree

Verzierung
150 g Sahne
1 EL Zucker
Goldstaub (essbar), 1 Schale frische Himbeeren, eine Rose (ungespritzt)



So geht‘s
Für den Rührteig das Mehl in eine Rührschüssel gebe, Backpulver, Salz und den Zucker hinzugeben und mischen. Butter und die Eier, sowie Vanilleschote zugeben. Alles mit dem Handrührgerät verrühren. Eine kleine Springform (16 cm Durchmesser) ausfetten, den Boden mit Backpapier belegen und den Teig hineingeben.

Im vorgeheizten Ofen bei 175°C (Ober- Unterhitze) ca. 50 Minuten backen. Ggf. Stäbchenprobe machen.

Den Kuchen aus dem Backrohr nehmen und erkalten lassen. Danach waagrecht in 3 gleichmäßige Böden schneiden.

Für die Füllung Gelatine in Sekt einweichen. Die Sahne steif schlagen und beiseite stellen.
Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Das Himbeerpüree mit 2 EL Sekt verrühren.

Quark in eine Rührschüssel geben und mit dem Zucker verrühren. Gelatine ausdrücken und in einem Topf erhitzen, bis sie sich gelöst hat, sofort unter ständigem Rühren unter die Quarkmasse arbeiten. Hier schnell vorgehen, damit die Gelatine keine Klümpchen bildet. Zuletzt die Sahne unterheben.

2 EL des Himbeerpüree, sowie 3 EL der Quarkcreme auf die Seite stellen, diese werden später wieder gebraucht.

Die Ombre-Schichten werden nun gemischt. Dazu für die dunkelste Schicht 150g der Quarkcreme unter das Himbeerpüree rühren. Die restliche Quarkcreme mit den 2 EL Himbeerpüree vermischen.
Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen, mit 2 EL Sekt tränken und eine Springform eng darum legen. Die dunkelste Himbeercreme darauf streichen, den nächsten Boden auflegen und wieder mit dem 2 EL Sekt tränken.
Nun die helle Himbeercreme darüber geben, den letzten Boden auflegen und wieder mit 2 EL Sekt tränken. Zuletzt die 3 EL Quarkcreme auf den obersten Boden streichen und die Torte in die Kühlung geben.
Sie sollte einige Stunden, am Besten über Nacht kühlen.

Für die Verzierung der Torte, 150ml Sahne in einer hohen Rührschüssel steif schlagen und den Zucker unter rühren. Die Torte damit rundum einstreichen.

Zuletzt die Torte mit Goldpuder verzieen. Dazu einen Pinsel in den Goldpuder tauchen und durch Pusten von unten die Torte im Ombre-Look verzieren.
Großzügig mit Himbeeren und Rosen belegen und wenn gewünscht, mit dem Tortensticker verzieren.

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Vielen Dank für dieses leckere und feine Rezept liebe Elisabeth, liebe Moni - ich bin mir ganz sicher, dass sich jede Mama darüber freuen wird. 
Und ich freue mich schon jetzt über eine weitere kulinarische Köstlichkeit aus der ZweiSchwestern-Backstube *yummi*. Und wer einen Kurs bei den beiden Schwestern besuchen möchte, dem kann ich dieses wärmstens ans Herz legen - es macht super viel Spaß, mit den beiden zu backen und kleine Köstlichkeiten zu zaubern :).

Euch, meinen lieben Herzallgäuerliebst-LeserInnen und Leser wünsche ich gutes Gelingen und viel Freude beim Überraschen! :)

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia
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