Juli 15, 2019

Gipfelstürmer | Wandertagebuch | 3 Gewinner


Meine lieben Herzallgäueriiebst-LeserInnen und Leser,

erst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die am Gewinnspiel für 1 der 3 Wandertagebücher von Miriam Dornemann teilgenommen haben. 

Ich muss schon sagen, das weckt das Fernweh und die Wanderlust.



Eure schönsten Wanderungen machen Lust, direkt wieder die Wanderschuhe zu schnüren, den Rucksack mit einer deftigen Brotzeit zu packen und sich auf den Weg zu machen. Viele von Euch sind schon weit in der Welt herumgekommen, andere wiederum kennen sich dafür in der nächsten Umgebung bestens aus. Das Wanderherz kennt keine Grenzen und egal, wohin unsere Füße auch gehn, wir sollten immer mit ganzem Herzen gehn!


Am liebsten würde ich Euch alle Touren der Teilnehmer hier im Blog vortragen, aber das würde doch den Rahmen sprengen. Deshalb gibt es für Euch die Touren der 3 Gewinner, die sich über das tolle Wandertagebuch "Gipfelstürmer" freuen dürfen.


Über das Taschenbuch, das für alle Bergwanderer, Kletterer, Familien, Tourengeher und Outdoorbegeisterte geeignet ist, dürfen sich freuen:

Misszottel 
"vom Neunerköpfle zum Traualpsee, dann runter zum Vilsalpsee. Die Wandertagebücher sehen wahnsinnig toll aus".

Sarah Margarete Teßmer
"Unsere schönste Wanderung verlief durchs Tannheimer Tal. Die sensationelle Tour aufs Gaishorn. Und beim Abstieg war noch Alpfest mit ordentl Musi auf der Stuibenalm. Und so könnten wir noch von zig anderen schönen Touren aus dem Mannheimer Tal berichten".

Christoph Ludolph
Die schönste Wanderung war eine mehrtägige Wanderung in  2500 – 3000 m Höhe rund um Zermatt mit naturkundlichen Themen.
Der Höhepunkt war eine Sternenklare Nacht auf der Terasse vor der Schönbielhütte mit Blick auf die mondbeschiene Matterhorn-Nordwand.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und weiterhin viel Freude beim Wandern! 

Bei allen anderen, bei denen es nun leider nicht geklappt hat - halb so wild, das Wandertagebuch gibt es auch bei Amazon *klick* zum Preis von 5,50 Euro zu bestellen. 

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia
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Juli 07, 2019

Gipfelstürmer | Verlosung


Bist auch Du ein GIPFELSTÜRMER?


Meine lieben Herzallgäuerliebsten LeserInnen und Leser,


Das Wandern steht weiter hoch im Kurs und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Gerade unser schönes Allgäu bietet dafür eine vielfältige Plattform in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsformen, egal ob für Groß oder Klein. 

Die Urlauber entscheiden sich für das Allgäu, wenn sie Aktivurlaub machen wollen: Skifahren, Natur erleben, Rad fahren und wandern. Dazu wollen sie die regionale Küche genießen.

Wenn auch Du zu den Menschen gehörst, die ihren Urlaubsort/ihre Heimat oder die schönsten Touren und Momente in den Bergen, Tobeln usw. gerne per Pedes erkunden, habe ich vielleicht etwas für Euch: 


Ein Wandertagebuch zum Eintragen der schönsten Routen. Mit Platz zum Eintragen von Start- und Endzeit, Wanderzeit, Einkehrmöglichkeiten, Wetter etc.



Auf jeder Seite findet sich noch etwas freier Platz, zum Beispiel für das Höhenprofil oder die
Zeichnung einer Alpenpflanze.



Das Buch wurde hier im Allgäu von einer Illustratorin entworfen und ist im Eigenverlag
erschienen. Die Bücher werden erst nach Eingang der Bestellung gedruckt. So wird eine
Überproduktion verhindert und Ihr habt die Auswahl aus verschiedenen Covern. Clever,
oder? Trotzdem braucht das Buch nur wenige Tage bis zu Euch. 



Drei dieser Wandertagebücher werden direkt hier auf dem herzallgäuerliebsten Allgäu-Blog verlost. 


So gehts:


Ihr müsst uns nur einen Kommentar unter dem Gewinnspiel-Post auf Facebook und/oder Instagram hinterlassen und uns verraten, welches die schönste 
(längste, oder lebensverändernde) Wanderung war, 
die Ihr je unternommen haben. Alternativ könnt Ihr aber auch durch eine E-Mail mit Eurer Antwort an herzallgaeuerliebst@gmail.com teilnehmen!

Egal ob Allgäu oder in der weiten Welt. Schwelgt in Erinnerungen und lasst uns daran teilhaben. 

Teilnahmeschluss ist, Freitag, der 12. Juli 2019, 23.59 Uhr. Nach Auslosung der Gewinner
werden die Adressen an die Autorin weitergegeben, sie verschickt die Bücher direkt. Die
Adressen werden ausschließlich zum Versand der Bücher genutzt und danach gelöscht.

Ich habe gleich mal die Autorin der Gipfelstürmer-Bücher gefragt, welches ihre liebste
Wanderung war. Da brauchte sie nicht lange überlegen, hier ihre Antwort: 

Meine eindrucksvollste Wanderung ging auf den Guagua Pichincha, den knapp 5000 Meter hohen Hausvulkan von Quito, Equador. Es ist unglaublich anstrengend in dieser Höhe zu wandern, aber die Wanderung auf dem Kraterrand war atemberaubend (im wahrsten Sinne des Wortes). Hier im Allgäu liebe ich die Wanderung auf den Grünten. Der Gipfel belohnt einen mit einem wunderbaren Ausblick über das Allgäu! Und da keine Seilbahn zum Gipfel führt, ist es noch keine „Wanderautobahn“.

Dann wünsche ich Euch für Eure nächste Wanderung gutes Wanderwetter, etwas
Rückenwind und eine tolle Aussicht. Vergesst aber Wandertagebuch und Stift nicht. ;-)

Hier noch die Teilnahmebedingungen:


*Es kann jeder nur 1 x teilnehmen. Ein Kommentar hier und bei Facebook erhöht die  Gewinnchancen nicht.
* Teilnahme ab 18 Jahren
Verlosung erfolgt nur innerhalb Deutschland
* Das Gewinnspiel beginnt mit dem Tag der Veröffentlichung des Posts 07.07.2019 und endet am Freitag, den 12.07.2019 um 23.59 Uhr
* Zu gewinnen gibt es eines von 3 Wandertagebüchern der Autorin Miriam Dornemann
* Die Ermittlung des Gewinners erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Er wird per E-Mail benachrichtigt und der Gewinn zeitnah verschickt (nur innerhalb Deutschland). Dafür ist eine gültige E-Mail-Adresse zur Kommunikation mit dem Gewinner nötig. Wird diese nicht angegeben, verfällt die Gewinnmöglichkeit zu Gunsten eines anderen Teilnehmers. Die Rückmeldung zur Gewinnbenachrichtigung muss innerhalb 3 Tagen erfolgen, ansonsten wird der Gewinn weiterverlost.
* Der Gewinner erklärt sich einverstanden, namentlich im Gewinnbenachrichtigungspost hier im Blog und/oder auf Facebook erwähnt zu werden. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht. Lediglich die Adresse wird an die Illustratorin Miriam Dornemann zum Versand der Bücher weitergegeben, danach wieder gelöscht.
* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Eine Barauszahlung ist nicht möglich!

Und nun wünsche ich Euch ganz viel Glück, drücke Euch die Daumen und habt einen schönen und entspannten Sonntag, lasst's Euch gutgehen... vielleicht bei einer kleinen, aber feinen Wanderung?

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia


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Juli 05, 2019

Der Bannwald in Ottobeuren | Einer der schönsten Wälder im Allgäu


Der Bannwald Ottobeuren -eine der schönsten Waldregionen des Allgäus


Gerade in der heutigen Zeit, in der wir alle unter ständigem Termindruck, Alltagsverpflichtungen und gewissen Anspannungen stehen, sehnen wir uns nach Ruhe-Oasen, Erholungsorten und Entspannungs-möglichkeiten. Und dabei müssen diese nicht zwangsläufig mit hohen Kosten verbunden sein - im Gegenteil! Der größte und schönste Erholungsort - die Natur selbst - bietet uns Möglichkeiten zu einem hohen Erholungswert für Körper und Geist.


Meine lieben Herzallgäuerliebst-LeserInnen und Leser,

wir alle gehen gerne in den Wald, gerade weil wir Erholung suchen, uns eine Auszeit gönnen und die Ruhe des Waldes genießen wollen. 
Tatsächlich war es bei mir schon eher so, dass ich zwar mit allen Sinnen bisher durch den Wald spaziert bin, jedoch nach meinem Bericht, der in der aktuellen Ausgabe von "Die Allgäuerin" erschienen ist, ich noch viel genauer hinsehe und alles noch viel bewusster wahrnehme als bisher. Dies habe ich dem zuständigen Förster Tobias Kraus, der u. a. für den Bannwald in Ottobeuren zuständig ist, zu verdanken. Er hat sich für mich Zeit genommen, und mir einiges "rund um den Wald" erklärt und gezeigt. Mit seiner Hündin Ronja, die meine Tochter dann führen durfte ging es für uns mitten durch den Wald - und es steckt doch viel mehr dahinter, als vermutlich jeder von uns gedacht hätte. 

Ward Ihr schon mal in Ottobeuren und habt den Bannwald besucht? Wenn ja, bin ich mir sicher, dass dies nicht Euer letzter Besuch gewesen ist, wenn nein - dann lasst Euch von meinem Beitrag und heutigen Blogpost inspirieren - Viel Spaß beim Lesen.....


Walderlebnispfad mit dem “Buntspecht”

In der heute zunehmend digitalisierten Zeit ist es gerade für Kinder bereits wichtig, draußen die Natur und ihre Umwelt kennenzulernen, hautnah zu erfahren und zu erforschen. Nirgendwo sonst lernen Kinder auf so spielerische Art und Weise, die Umwelt mit ihren Kostbarkeiten zu respektieren und auch zu schätzen. 
Der familienfreundliche Walderlebnispfad bietet hierzu einen informativ angelegten Lehrpfad, an dem an 11 Stationen Fragen rund um die Natur beantwortet und so das Wissen über den Wald erprobt werden können. Hierzu folgt man einfach den Schildern mit dem “Buntspecht” und lernt so die Geheimnisse und alles Wissenswerte über den Wald und die naturnahe Forstwirtschaft kennen. Die Gesamtstrecke des Weges beträgt ca. 2,8 km bei einer Gehzeit von ca. 1,5 Stunden. Dieser ist zudem auch mit einem geländegängigen Kinderwagen gut zu befahren (wenn man der beschilderten Umleitung folgt), so dass die ganze Familie von Groß bis ganz klein voll und ganz in den Genuss des Waldes kommt, der mit allen Sinnen erforschen werden kann. Der Lehrpfad beinhaltet beispielsweise neben einem “Holz-Pavillon”, in dem die verschiedenen Holzarten anschaulich dargestellt werden, auch eine Station “Lebensraum Steine”, sowie auch ein Waldxylophon und Balancierbäume, an dem gerade die kleinen Gäste ihre Freude haben. Bei der sog “Lothar-Eiche” können die kleinen Waldbesucher sogar durch den Baum hindurch steigen. 



Wie der Bannwald zu seinem Namen kam

Im Mittelalter wurden viele Wälder intensiv beweidet - so auch der Bannwald. Die dunklen Fichten-Tannen-Buchenwälder wurden durch die Beweidung in lichte Buchen-Eichenwälder umgestaltet. Hier fand das Weidevieh mehr Nahrung und konnte besser vor den natürlichen Feinden, wie Wölfen und Bären, geschützt werden. Im Jahre 1537 wurde der letzte Bär bei Ottobeuren erlegt. 
Der Ottobeuren Abt Leonhard erkannte 1524, dass die Waldweide für den Wald selbst sehr schädlich war und bannte seinen Klosterwald. So entstand der Name Bannwald. Weidevieh durfte nun nicht mehr in den Wald getrieben werden und die Holznutzung wurde geregelt. Durch die Säkularisation (bedeutet ursprünglich die staatliche Einziehung oder Nutzung kirchlicher Besitztümer (Land oder Vermögen)) fiel der Wald 1802 ins Eigentum des Freistaates Bayern, und wird heute durch die Bayerischen Staatsforsten naturnah und nachhaltig bewirtschaftet. 



Der Bannwald als Rückzugsort und Kraftquelle

Kaum etwas eignet sich so gut zum Abschalten und Auftanken, wie ein Spaziergang im Wald. Er macht den Kopf frei, erfrischt und belebt Körper und Geist. 
Die sog. “Bannwaldrunde” ist mit ca. 5 km die längste Runde und verläuft meist am Rand des Waldes entlang. Dieser führt an der Volkssternwarte Ottobeuren, sowie am Bienenlehrpfad vorbei. 
Nach einer kleinen Weile führt der Weg auch wieder in den Wald hinein und man kommt am “Motzenbächle” vorbei, der die Besucher ein Stück weit beim Spaziergang begleitet. 
Hin und wieder stehen Bänke bereit und man sollte es nicht auslassen, dort Platz zu nehmen um die herrliche Natur auf sich wirken zu lassen: das Vogelzwitschern, Bienen summen, das Rauschen des “Motzenbächle´s”, der Specht, der sich ein neues Zuhause baut oder das Rauschen des Windes in den Baumkronen, die sich sanft hin- und herbewegen. All dies füllt unsere Energie-Reserven wieder auf, um gestärkt in den Alltag zurückzukehren. 



Terrainwege - Vital und gesund bleiben

Die Terrainwege laden sportbegeisterte, aktive und gesundheitsbewusste Besucher ein, in der herrlichen Natur den Kreislauf in Schwung zu bringen. Drei Terrainwege im Bannwald des Klosters sind auf die Bewegung-Therapie im Naturheilverfahren von “Wasserdoktor” Sebastian Kneipp ausgerichtet. Sie ergänzen das Bewegungsangebot im Kneippkurort Ottobeuren mit einem Nordic-Walking-Parcour im Sommer und einem Langlauf-Loipennetz im Winter. 
Für die “Wasserkur” ist ein “Kneipp-Tretbecken” angelegt, das gerade im Sommer bei heißen Temperaturen eine wohltuende Erfrischung verspricht. 



Wissenswertes aus der Forstwirtschaft

Naturschutz im Wald, das ist für die Bayerischen Staatsforsten Verpflichtung und Herzensangelegenheit zugleich. Um die hochgesteckten Ziele in Bezug auf den Waldnaturschutz zu erreichen, haben die Bayerischen Staatsforsten seit Unternehmensgründung 2005 eine Vielzahl von Projekten bereits umgesetzt. Die Bewirtschaftung des 63 ha großen Bannwaldes erfolgt im Einklang mit der Erholung. Revierleiter Tobias Kraus kümmert sich dabei u. a. um die Instandsetzung der Waldwege, sowie um den Naturschutz und sieht nach den Baumbeständen, von denen bspw. durch  Borkenkäfer befallene Bäume gefällt werden müssen. Im Bannwald gibt es unzählige Arten an Laub- und Nadelholzbäumen, wie bspw. die Eibe, sehr starke Douglasien, Tannen uvm., die stets überprüft werden müssen. Derzeit ist die Esche durch einen Pilz geschädigt, d. h. durch diese Infizierung stirbt diese langsam ab. Aber auch das sog. „Totholz“ bietet einigen Waldbewohnern wichtigen Lebensraum. Alte Baumbestände werden gefällt, um jungen Bäumen die Chance zum Aufwachsen durch Lichteinfall zu ermöglichen. Die Arbeit im Wald ist außerdem mit großer Verantwortung verbunden, da auch immer das Sicherheitsrisiko abgewogen werden muss, um weiter die Sicherheit für die vielen Spaziergänger und Besucher des Waldes zu gewährleisten. Nicht ganz ideal ist der Wald hingegen für Mountainbike-Fahrer, da es keine gesonderten Wege gibt, die Spaziergänger und Biker voneinander trennen. Hier sollte stets rücksichtsvoll miteinander umgegangen werden. Der Bannwald dient allen Naturfreunden als Rückzugs- und Erholungsort und sollte daher respektvoll behandelt und genutzt werden. 



Ich wünsche Euch viel Spaß beim Erkunden und Erleben des wundervollen Bannwaldes.

Herzallgäuerliebste Grüße und einen guten Start ins Wochenende wünscht Euch

Eure Saskia


Wichtiger Hinweis: 

Das Betreten des Bannwaldes erfolgt auf eigene Gefahr!
Das Forstamt übernimmt keine Haftung. 


Christbaum-Verkauf
Am Freitag, den 13. Dezember 2019 Christbaum-Verkauf ab 14 Uhr beim Forstbetrieb




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