November 30, 2014

7 Sachen Sonntag | 1. Advent

sieben sachen sonntag {30.11.2014}



Der 1. Advent - auch heute wieder der Tag, an dem die liebe Anita von Grinsestern alle 7 Sachen sammelt (Dankeschön dafür!), für die man seine Hände gebraucht hat. Ob für 5 Minuten oder länger, ganz egal.

Nach einer Idee von Frau Liebe..... zeige ich heute meine 7 Sachen:




Wieder von oben links nach rechts usw. ;-)

Nachdem wir alle schön ausgeschlafen haben, haben wir ein ganz gemütliches Adventsfrühstück gemacht und dabei feierlich die 1. Kerze entzündet..

Anschließend habe ich für unseren Stand auf dem Weihnachtsmarkt einen Kuchen gebacken - Apfelkuchen sehr fein! (Ich halte mich mittlerweile an einfache Rezepte, da ich mit "Torten auswärts" nur schlechte Erfahrungen gemacht habe - aber schmecken tut´s auch so!)

E-Mails gecheckt..

Gebaaaaastelt.... ja ja, Ihr ahnt es schon. Das 1. Werk ist nun geschafft, drei weitere folgen. Wenn  sie alle fertig sind, gibt´s hier auch einen Blog-Post dazu :). Dort werdet Ihr auch erfahren, wie es mir dabei erging.....

Nach dem Mittagessen genießen wir am Wochenende gerne einen feinen Espresso *mmhhh*....

Danach habe ich noch die letzte Weihnachtsdekoration angebracht - Indoor ....

als auch Outdoor.... (huch, jetzt sind es ja 8 Bilder, zählt als 1 ok?)

Jetzt werde ich mich dann in meinen kuschelwarmen Loop und meine ebenso kuschlige Bommelmütze samt kuschlig warmer Jacke werfen und mit meiner Familie noch auf den Weihnachtsmarkt gehen, auf dem heute außerdem auch der Nikolaus samt Gefolge seinen Auftritt hat.

Ich wünsche Euch allen noch einen wundervollen 1. Advent - in dem auch Ihr Euch hoffentlich schon etwas auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen könnt - macht´s Euch heute einfach gemütlich und schön!

Herzallgäuerliebste Grüße

Saskia
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November 28, 2014

herzallgäuerliebste Bastelei zum Advent | Freutag

In rasender Geschwindigkeit hat sich der nicht enden wollende Herbst nun endgültig verabschiedet, die Temperaturen sinken stetig und schwupps, ist die schöne Adventszeit da.

Zeit, das Haus weihnachtlich zu dekorieren und Advents-Stimmung in die eigenen 4 Wände zu bringen.
Ich muss zugeben, dass ich bislang noch gar nicht in Stimmung war, überhaupt weihnachtliches zu arrangieren, aber so langsam, gaaanz langsam holt es auch mich wieder ein, das besondere Gefühl im Advent.

In diesem Jahr fällt dies bei mir aber trotzdem eher zurückhaltend aus, wohl auch aus Zeitgründen und weil ich mir dieses Mal einfach dachte: 
Weniger ist Mehr!






Also habe ich beschlossen, nur einzelne Akzente in Sachen "Weihnachts-Ambiente" zu drapieren.
Gesagt getan, bin ich erstmal in die nächste Gärtnerei los und habe mir dazu das passende "Grünzeug" und noch ein paar Accessoires und eine Kerze besorgt.

Und dann habe ich mir zunächst unsere Deko-Säule vorgenommen. Dazu muss ich noch kurz erwähnen, dass mir diese Säule bisher leider nur wenig "Glück" bzw. Freude gebracht hat, denn das Glas, das obenauf gestellt war, hat es urplötzlich eines Nachts in 1000 Scherben zerfetzt, so dass ich senkrecht im Bett saß, weiß Gott was denkend! Der Witz dabei: Es stand zwar eine Kerze darin, aber die hat noch nie gebrannt, darum war es uns echt ein Rätsel, wie dieses Glas einfach so zerspringen konnte?!
Nun stand die Säule kahl und leer da und irgendwie wusste ich nicht so recht, was ich damit anfangen sollte.

Darum habe ich beschlossen, sie jetzt einfach weihnachtlich zu dekorieren:



Eigentlich ist ROT/WEISS und auch GOLD in Verbindung mit BRAUN, MATTWEISS und BEIGE meine absolute Farbe in der Advents- und Weihnachtszeit, aber ich wollte im Flur Das "GRÜN" im rechten Bild wirkt hier vielleicht etwas "zu viel", aber was wahrscheinlich auch daran liegt, weil ich es leicht von unten (auf der Treppe) fotografiert habe.



Ich habe in der Mitte einen Steckschwamm platziert, in den ich von unten nach oben verschiedene Nadelhölzer und auch etwas Thuja aus meinem Garten gesteckt habe. Dann habe ich die Kerze in die Mitte gesetzt und nach und nach die Kugeln, Strohsterne, Zimtstangen, Engelsflügel und den Stern angebracht. Die Kerze könnte fast noch etwas größer sein, da habe ich mich etwas verschätzt und vielleicht werde ich noch ein paar Tannenzapfen aus dem Wald holen und herabhängen lassen, aber für den Moment würde ich sagen: FERTIG! :)

Hier noch ein kleiner Tipp für Euch, wie Ihr einen Draht problemlos in einer Kerze zum feststecken anbringen könnt. Ich habe dafür allerdings Nägel verwendet, da ich keinen dicken Draht mehr hatte.



Den Nagel über eine brennende Kerze halten, bis er ganz heiß ist. So lässt er sich ganz einfach in die Kerze hineinschieben und sorgt so für den nötigen Halt.

Mal sehen, welche Weihnachtsdeko noch bei uns einziehen wird?.... ich denke da gerade an eine Amaryllis ;) ...

Jedenfalls freu ich mich über meine neue Errungenschaft, die außer mir auch meine Familie erfreut und deshalb mein heutiger FREUTAG ist 
(Ich liebe "florales werkeln", die Leidenschaft dafür wurde bereits vor vielen Jahren schon bei der floristischen Gestaltung, unserer lieben Blumenfee Andrea geweckt, bei Ihr durfte ich mich eine zeitlang kreativ ausleben - hach war das schön!) 

Herzallgäuerliebste Grüße und einen guten Start ins 1. Advents-Wochenende
wünscht Euch

Saskia
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November 26, 2014

Nichts für schwache Nerven / Mittwochs mag ich......

..........mich gruseln!


Gruselt Ihr Euch gerne? Ich finde gruseln ist nicht gleich gruseln. Was ist schon eine Geisterbahn? Pipifax! Es gibt auch Sachen, die richtig unter die Haut gehen - diverse Filme zum Beispiel, nach denen man sich nicht mehr traut in den Keller zu gehen......



Und dann gibt´s noch den Schrecken, der einen von Kinderbeinen an begleitet. Bei dem der Puls hoch geht, wenn man nur ein Geräusch davon hört. Die Nackenhärchen stellen sich auf und obwohl man ein bisschen Angst hat, ist es ein aufregendes und gutes Gefühl. Für mich ist ein solches Kindheitserlebnis das Klausentreiben am 5. Dezember. Warum schreibe ich das heute? Vergangenes Wochenende fand im Nachbarort ein total irrer Umzug statt.
 

Über 20 Gruppen haben ihre schaurig-schönen Masken präsentiert. Vom Krampus bis zum Bärbele war alles dabei. Leuchtaugen, Kuhschellen, Ketten und jede Menge Pyrotechnik. Faszinierend und gruselig zugleich. Untermalt von harter, böser Rockmusik zogen sie durch den Ort. Ein wahres Gänsehauterlebnis - lasst die Bilder auf Euch wirken ;-)




 
Ganz kurz hatte ich mir überlegt, einen riesen Post zu schreiben über die Unterschiede zwischen Klausen, Krampus, Bärbele und was da noch so alles kreucht und fleucht. Schnell wieder verworfen! Ich glaube, alles was irgendwie mit regionalem Brauchtum zu tun hat ist so komplex und doch individuell, dass ein einziger Artikel gar nicht ausreicht. Und meine Zeit zum Einlesen leider auch nicht. Ist auch total egal - was zählt sind die Hennabrupfa.



Wer allerdings mehr über die Veranstaltung und die teilnehmenden Gruppen erfahren möchte, KLICK einfach hier. Ich versuche jetzt, meinen Puls wieder in normale Bahnen zu lenken, denn in einer guten Woche treiben die Klausen bei uns wieder ihr Unwesen.......

Und weil ich mich gar so gern grusle, und heute Mittwoch ist, wandert dieser Beitrag zu Frollein Pfau. Viel Spaß beim Stöbern!

herzallgäuerliebste Grüße

Carmen
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November 25, 2014

A new Star is born.... | creadienstag

Wohl mit das Schönste auf unserer Welt ist es doch, wenn ein neuer kleiner Stern geboren wird und diesen beim heranwachsen zu begleiten.

Wie ein kleines Wunder erscheint es mir jedes Mal, wenn man so ein kleines Menschlein betrachtet. So friedlich, zart und zerbrechlich - voll und ganz auf uns angewiesen, nehmen wir uns als Eltern dieser Aufgabe an und wachsen mit dieser in die Zukunft. 

Jedes Lächeln, jede neue Errungenschaft - ob sitzen, greifen, stehen oder laufen, jede Umarmung, das erste gesprochene Wort, macht uns glücklich.
Man wächst als Familie zusammen und gestaltet die Zukunft neu.
Ach wie schön das doch ist.




Meine liebe Freundin durfte vor einigen Wochen nach ihrem Sohn eine süße kleine Tochter zur Welt bringen. Und sie hat - wie könnte es anders sein? - alle Herzen im Sturm erobert.
So klein und winzig, so wach und neugierig - einfach zuckersüss die kleine Maus.

Nachdem wir natürlich auch gerne etwas zur Geburt des kleinen Sonnenscheins schenken wollten, habe ich spontan an eine Wimpelkette für das Kinderzimmer 
(HIER gibt´s ne kleine Anleitung dazu) im neuen Haus gedacht und bin mit meiner Tochter losgetigert, um ein paar hübsche Stoffe dafür herauszusuchen.

Wir haben uns für helle, frische Farben entschieden:



Alle Stoffe sind Baumwoll-Stoffe und daher angenehm in der Verarbeitung.



Die Stoffe werden rechts auf recht gelegt und (auf Wunschgröße) zugeschnitten.







Danach geht das große "Rechnen" los, denn
zu einer abwechselnden Abfolge der Stoff-Farben wollte ich auch noch die Buchstaben passend darauf anordnen und aufnähen:



S   O   P   H   I   A


Also habe ich alle Stoff-Dreiecke nacheinander angeordnet und die Buchstaben darunter gelegt, damit nichts durcheinander kommt.






Da der Baumwollstoff relativ dünn ist, ist es schon eine kleine Fisselei, die Buchstaben herauszuschneiden und anschließend auf den Wimpel aufzunähen.

Leider hatte ich kein doppelseitiges Bügel-Vlies mehr, so dass ich lediglich ein einfaches Vlies zur Verstärkung aufgebügelt und mit StyleFix fixiert habe.

Ich habe keinen ZickZack-Stich zum aufnähen verwendet, da ich mir nicht sicher war, ob der Stoff sich dann verzieht und Falten wirft. 

Ein ganz normaler gerader Stich sorgte aber auch für ausreichenden Halt...









..... und e voilá!






Als alle Buchstaben aufgenäht waren, habe ich sie wieder mit den anderen Wimpel-Teilen aneinander gelegt und an ein Schrägband mit Stecknadeln fixiert. 
Jetzt konnte die Wimpelkette fertiggestellt werden - tadaaa!




Wir wünschen Dir, liebe Sophia, viel Freude mit diesem persönlichen kleinen "Farb-Klecks" für Dein eigenes kleines Reich zuhause und den Eltern nochmals alles Liebe und Gute für die Zukunft mit Euren beiden Mäusen.

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia (mit Family)


Dieses Nähprojekt schicke ich heute zum Creadienstag weiter und werde gleich mal nachsehen, was die anderen heute so alles gewerkelt, gebastelt und gezaubert haben. Einen schönen Tag Euch allen!





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November 24, 2014

SINNblick 2014 | November

gesehen - gehört - gerochen - gedacht im November

[SINNblick2014]




So, noch ganz schnell, bevor der November vorbei ist und der Weihnachts-Monat Dezember an die Türe klopft, heute mein SINNblick für November.

Früh morgens, wenn man die Rollläden hochzieht, sieht man das wohl eindeutigste Zeichen dafür, dass wir November haben. Ganz typisch wabert der Nebel über die Wiesen, durch Bäume und man kann richtig dabei zusehen, wie er sich in den warmen Sonnenstrahlen auflöst. Am frühen Nachmittag kommt er dann zurück, schleichend, leise, aber doch in enormer Geschwindigkeit kappt er die Sonnenstrahlen und die Kälte nimmt deutlich wieder zu. 

Offen gesagt, mag ich den November nicht:
Die Bäume verlieren ihre letzten Blätter, die Natur verliert ihr berauschendes "Bunt", und der Nebel drückt doch so manchen Tag auf die Stimmung und man hat manchmal das Gefühl, dass es draußen gar nicht richtig hell wird.

Es ist wohl der Monat, an dem wir uns wieder nach drinnen zurückziehen und uns auf die kalten Winter-Monate vorbereiten, die ich wiederum sehr schön finde. Dann machen wir es uns mit einer schönen Tasse Tee vor dem Schweden-Ofen gemütlich und bewundern die Eisblumen, die der Winter an die Fenster "malt". Das knistern des Holzes ruft Behaglichkeit in uns hervor und es werden wieder Brettspiele, Puzzles und "liegengebliebenes" (ja ja diese "To-Do-Listen" ;) ) herausgezogen.
Dick eingemummelt wandern wir dann wieder durch die Winterlandschaft und lauschen dem knarzen des Schnee´s unter unseren Schuhen - wie herrlich!

Als nächstes steht wohl die Weihnachtsbäckerei an - aber soweit bin ich leider noch nicht. Wie denn auch? Bei 14 Grad, Sonne - wie soll man denn da in Stimmung kommen? :)

Die liebe Annette von blick7 sammelt in ihrer neuen Fotoprojekt-Galerie alles, was jeden Monat so an "Sinnes-Erlebnissen" zusammenkommt - HIER, die Sinnes-Erlebnisse für November.

Eine sehr schöne Idee, wie ich finde:

Einmal im Monat besucht man einen Ort seiner Wahl (nach Möglichkeit immer denselben), und betrachtet diesen mit "Sinnen":

gesehen - gehört - gerochen - gedacht



   gesehen: November-Grau. Die Bäume, Sträucher und Gehölze haben beinahe alle                               ihre Blätter verloren und ragen bizarr in den Himmel. Die Iller fließt ruhig und schnell und hat einen eher tristen Farbton. Kleine Wellen schwappen an die Kies-/Sandbank und schwemmen Äste und herabfallende Blätter an. Die Sonne hat heute Mühe, durch die dünne Wolken- und Nebelschicht hindurch zu kommen - ein sehr mystischer Anblick, wie ich finde. 








   gehört:  Blätter-Rascheln und ein paar Vögel, die sich nicht in Richtung Süden           aufgemacht haben, um dort den Winter zu verbringen. Auf dem Rückweg schlägt die Kirchturmuhr, es ist Zeit nach Hause zu fahren....





   gerochen: Das modrige und zu faulen beginnende Laub. Auch die Steine, die mit
 Schlick, Sand und Schlamm umspült werden geben einen modrigen Geruch von sich ab. Da atme ich lieber die frische klare Luft des Morgens ein....



   gedacht:  Langsam neigt sich das Jahr dem Ende entgegen und es ist immer wieder
aufs Neue spannend, die Natur in ihrem Jahres-Wandel zu erleben und zu beobachten. Facetten-Reichtum, obwohl man immer an die gleiche Stelle zurückkommt. Auch die Ruhe, die von diesem Ort ausgeht, finde ich herrlich und wahrscheinlich ist es auch mitunter der Grund, dass ich immer wieder gerne - ob allein oder mit Familie und Freunden, an diesen Ort zurückkomme.

Ich wünsche Euch allen einen ganz persönlichen SINNblick, den ihr mit allen Sinnen genießen könnt.

Herzallgäuerliebste Grüße

Saskia


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November 20, 2014

Gastbloggerin Birgit Wild im November 2014 | Kurfürstenallee












Nach diesem, doch eher bescheidenen Sommer, hat man uns mit einem wundervollen Herbst entschädigt. An einem schon eher Altweibersommertag im November war ich für euch an der Kurfürstenallee in Marktoberdorf und habe die unendliche Palette an Herbstfarben dort erlebt. Einfach einzigartig, aber schaut selber


Beginnend von der Pfarrkirche St. Martin direkt in Marktoberdorf kann man ganz gemütlich die knapp über 2 km lange Allee genießen.... die Seele baumeln lassen und dem Wind beim Rascheln zuhorchen, einfach schön!


Auf dem Weg bietet sich dann der schönen Panoramablick in die Berge..


Was könnten diese Bäume doch für Geschichten erzählen, immerhin sind einige von ihnen bereits 200 Jahre alt. Der Kurfürst von Augsburg hat sie damals zwischen dem ehemaligen fürstbischöflichen Schloss (seiner Sommerresidenz) und dem sogenannten „Tempel“ pflanzen lassen.

Einen wirklichen Tempel gibt es dort leider nicht, lediglich ein Felsstein und eine Gedenktafel markieren den Punkt wo früher wohl etwas Prunkvolles gestanden hat. Trotzdem hat sich der Spaziergang gelohnt... einfach nur schön anzusehen!





Ganz viele dieser wunderschön, sonnigen Herbsttage wünscht euch eure Birgit von Ostallgäuer LebensArt!

Herzlichen Dank liebe Birgit, dass Du uns auf diesen wundervollen Herbstspaziergang durch diese herbstliche Allee mitgenommen hast! An den warmen Farben kann man sich kaum sattsehen - einfach wunderschön!

Wir "sehen" uns im Dezember wieder - ob es dann wohl schon ein paar Bildchen mit weißem Winterkleid geben wird? ;-) Lassen wir uns überraschen ....

Herzallgäuerliebste Grüße

Saskia & Carmen
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November 18, 2014

Advent Advent | Ein herzallgäuerliebster Basteltipp | DIY


Wie schön sie doch ist, die Adventszeit. Und noch schöner ist es, jeden Tag durch das Öffnen eines Türchens die Zeit des Wartens auf das Weihnachtsfest zu verkürzen.
Der Adventskalender ist nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen sehr beliebt - welch´ süße Überraschung sich wohl hinter dem Türchen verbirgt?

Dieses geheimnisvolle Rätsel darf ab dem 01. Dezember nun jeden Tag gelüftet werden und erfreut dabei so manches Herz.

Doch vorher gilt es, sich auch Gedanken darüber zu machen, mit was der Adventskalender gefüllt werden soll? Es ist gar nicht schwer, denn nützliche Kleinigkeiten, wie z. B. ein Stückchen Seife, ein Gewürz, ein Teelicht oder ein Teebeutel feinster Advents-Tee lassen die Seele für ein Weilchen baumeln und erfreuen sich dabei großer Beliebtheit.

Ihr habt noch keinen Kalender, den ihr befüllen könnt? Dann haben wir hier genau das Richtige für Euch: Eine Bastelanleitung für einen

„herzallgäuerliebsten Adventskalender“.

Schritt für Schritt zum „24-Tage-Adventskalender-Glück“.

Das braucht ihr:

Buchseiten (aus einem alten Buch) Maße ca. 20x18 (HxB)
Holzwäscheklammern
dünnes Satinband in rot
Paketschnur
Masking-Tape oder bunte Klebestreifen
Stempel, (Bastel-)Scheren, Kleber
Farbiges Tonpapier







 Los geht’s:



Schritt 1: Die Buchseite mit der längeren Seite nach oben vor sich ablegen und sodann die linke und rechte Seite in die Mitte falten. Immer darauf achten, dass sich die Kanten dabei leicht überschneiden und sauber glatt gestrichen werden. Dies gilt  für alle nachfolgenden Schritte.

Schritt 2: Nun die Mitte mit einem Streifen eines Masking-Tapes überkleben, von oben nach unten.

Schritt 3: Mit einem Bleistift von der unteren Seite 4 cm nach oben abmessen und markieren.

Schritt 4: Nun das untere Ende bis zur Markierung nach oben klappen.

Schritt 5: Beide Ecken leicht nach innen zur Mitte herunterdrücken (die Falte öffnet sich).

Schritt 6: Jetzt kann die untere Kante bis kurz über die Mitte nach oben gefaltet werden…

Schritt 7: … und dann die obere leicht überlappend über die untere Kante.

Schritt 8: Abschließend die beiden Ecken mit einem Masking-Tape zusammenkleben und fixieren.

Schritt 9: FERTIG! Du hältst nun das fertige Tütchen für deinen neuen Adventskalender in den Händen. Wer möchte, kann die Tütchen auch mit weihnachtlichen Motiven noch bestempeln.



Zur Befestigung der Tütchen werden Holzwäscheklammern mit Masking-Tape (Klebebänder) in weihnachtlichem Dekor beklebt oder nach Belieben auch selbst bemalt. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Für die Zahlen können geschriebene Nummern aus Büchern, Zeitschriften, etc. verwendet oder aus dem Computer ausgedruckt oder fantasievoll selbst beschriften werden.

Aus farbigem Tonpapier mit einer Bastelschere (z. B. Wellen- oder Zackenschere) einen Kreis ausschneiden (wir haben ein kleines Glas zur Hilfe genommen), der ein wenig größer als die Zahl ist, um einen schönen Rand zu erhalten. Anschließend die Zahl aufkleben und mit dem Locher ein Loch herausstanzen, ebenso in das gefaltete Tütchen (es empfiehlt sich dabei, die obere Öffnung ein- bis zweimal nach unten zu falten). Durch die Nummer und das Tütchen wird nun das rote Satinband hindurchgezogen und verknotet/befestigt. Jetzt kann das Tütchen mit der Wäscheklammer an der Paketschnur aufgehängt werden.

Der Adventskalender kann an einer kleinen Holz-Leiter oder einfach nur quer durch das 
(Wohn-)Zimmer aufgehängt werden.








Der Adventskalender ist nun fertig und kann mit kleinen Köstlichkeiten, süßen Naschereien und kleinen Geschenken befüllt werden – viel Spaß dabei!

Unser Adventskalender-DIY wandert heute zum Creadienstag und auch wir werden gleich mal schauen, was die anderen gebastelt, gewerkelt, genäht, gezaubert, gemacht haben :).

Herzallgäuerliebste Grüße

Saskia und Carmen
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November 13, 2014

BabyBoom im Freundeskreis | Babyhose RAS

Wenn ich meine beiden Kinder so anschaue, frage ich mich manchmal schon: Wo ist nur die Zeit geblieben?
Waren sie doch gerade noch so klein und jetzt? - sind sie schon so selbständig, haben ihre eigenen Hobbys, Freunde und ihren eigenen Weg ins Leben eingeschlagen. 
Natürlich genießen wir jeden Augenblick, gerade weil wir wissen, wie vergänglich dieser Moment doch ist. 
Bei jedem Erfolg wird mitgefreut und weiter motiviert, bei einem Mißerfolg ermuntert und getröstet. So ist das Leben, ein Geschenk, es miteinander gestalten und erleben zu können mit all seinen Höhen & Tiefen.

Auch in meinem Freundeskreis gibt es wieder Nachwuchs und wir freuen uns einfach nur mit!


Es ist doch ein Geschenk Gottes, wenn so ein kleiner Winzling das Licht der Welt erblickt und einen ab dem ersten Augenblick verzaubert. 


Gerne heißen auch wir die neuen kleinen Erdenbürger herzlich willkommen mit etwas "Selbstgemachtem":

Darf ich vorstellen, meine erste RAS von *Nähfrosch*.



Eine witzige Babyhose mit nur einer Naht. Eine ausführliche Anleitung bzw. ein Gratis-E-book gibt´s HIER zum Download für Nähbegeisterte. Eine Schritt für Schritt-Anleitung hilft Euch, diese süße Babyhose innerhalb kurzer Zeit fertigzustellen. Ich finde es klasse, dieses E-Book entdeckt zu haben und sag einfach mal DANKE dafür an den "Nähfrosch".


Der grüne Stoff mit den Blümchen drauf hat mir am Besten gefallen und als Kontrast habe ich das Bündchen und die Beinabschlüsse in einem knalligen Pink gewählt - eine tolle Farbkombination wie ich finde - so schön frisch und farbenfroh :).
Natürlich kann die Hose auch beliebig aufgepeppt werden, aber ich habe mich (vielleicht auch, weil´s meine Erste ist) dafür entschieden, den Stoff einfach mal für sich wirken zu lassen :).



Das kleine Häschen soll zum Begleiter des kleinen Sonnenscheins werden und ihr viel Freude bereiten :).



Jetzt wird das Ganze noch hübsch verpackt und an die kleine Maus samt Eltern überreicht. Wir hoffen, es wird ihr viel Freude bereiten.
Endlich habe ich den Schritt gewagt und freue mich über das Ergebnis - das wird sicherlich nicht die letzte Babyhose gewesen sein.... ;).
Und da es "was für Mädels" ist, schicke ich es heute zur "Meitlisache".

Herzallgäuerliebste Grüße

Saskia
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November 10, 2014

So a alter Gruscht | Sammeltassen von anno dazumal Teil 1

Entweder man hat es oder man hat es nicht: Ein Faible für "Altes" - ob Geschirr, Accessoires, Möbel usw. 
Das ist wohl ein Gen, das auch ich von meiner Mama geerbt habe: 

das "ein-Faible-für-Altes"-Gen 

sozusagen.

Es begann alles mit einer alten Wasch-Schüssel, die ich mir von meiner Mum zu meiner Hochzeit gewünscht hatte. 


Aber wo findet man solche Schätze? Ganz klar - auf dem Flohmarkt. Wie sie mir verraten hat, hat sie dieses herrliche und wunderschöne Set für ein "Butterbrot und ein Ei" erstanden (naja, manche wissen halt einfach nicht, welche "Goldschätze" sie zum Verkauf anbieten - Hauptsache "WEG" - meiner Mum sollte es Recht sein).

Mit "Hintergedanken" habe ich mich nun selbst zusammen mit meiner Familie auf den Weg zu einem Flohmarkt in unserer Allgäu-Metropole gemacht - auf der Suche nach:




Diese Tassen sind sogenannte "Sammel-Tassen" und kennt sicherlich jeder, der schon einmal in Omas Küchen-Buffet hineingeschaut hat. Schön aufgestellt im Glas-Schränkchen, vielleicht ein Geschenk zur damaligen Kommunion oder auch Hochzeit. Hach, welch´ Erinnerungen wohl an jedem einzelnen Stück hängen....

Aber sie einfach nur in der Vitrine zu haben, ist ja beinahe schon fast zu schade. Es gibt noch mehr, was man daraus machen kann und ich mir jetzt sozusagen zur "Aufgabe" gemacht habe....

Manche von Euch werden es sich sicherlich schon denken können, was daraus einmal werden soll ;-).
Jetzt bleibt mit Spannung zu erwarten, ob es mir auch tatsächlich gelingt (ich könnt jetzt schon die Lippen zusammenbeißen, wenn ich nur daran denke, was dazu nötig ist, um das Endergebnis zu bekommen).

Ich bin voll motiviert und hoffe, Euch schon bald das Ergebnis zeigen zu können, natürlich mit einer kleinen DIY-Anleitung zum nachmachen.

Einen wunderschönen Tag mit einem guten Start in die neue Woche wünscht Euch

mit herzallgäuerliebsten Grüßen

Saskia


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November 07, 2014

Ein "kuhler" Freutag

Ja ist denn scho wieda Freitag? :) Dann ist es Zeit für meinen Freutag...

Sie sind das, was das landschaftliche Bild unseres schönen Allgäus prägt und auf die man einfach nicht verzichten kann:

Die echten Allgäuer Kühe!

Noch dürfen sie draußen auf der Weide grasen und sich die Sonne auf ihr braunes, weiches Fell scheinen lassen.

Aber sobald der Winter sein weißes Kleid über die Landschaft legt, heißt es für die Vierbeiner "ab in den Stall", bis das Frühjahr wieder kommt. 
Da dieser mit Sicherheit nicht mehr lange auf sich warten lässt, hier nochmal eine "Mini-Foto-Serie" des Allgäuer Braunvieh´s:


Mit dieser "kuhlen" Collage wünsche Euch allen einen schönen FREUTAG äh Freitag und ein schönes, entspanntes Wochenende mit 

herzallgäuerliebsten Grüßen

Saskia
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November 05, 2014

Ebb´s warm´s auf d´Ohra | Mittwochs mag ich...

Winter-Häkelei | mmi #81 {Etwas warmes auf die Ohren}


Ja, so langsam aber sicher sinken die Temperaturen, werden die Tage kürzer, fallen die Blätter..... der Winter naht. Und ehe man sich´s versieht und eigentlich an diesem wundervollen Herbst mit seinen traumhaft schönen und warmen Farben festhalten möchte, müssen wir uns wieder auf den Winter mit seinen eiskalten Temperaturen und dem Winterkleid, dass sich bis ins Frühjahr über die Landschaft legt, einstellen.

Schon vor ein paar Jahren habe ich begonnen (als der "Häkel-Wahn" seinen Lauf nahm), individuelle Mützen für meine Familie und mich, aber auch Freunde und Bekannte zu häkeln.

Nachdem die Kiddies ja auch aus ihren Mützen rauswachsen, habe ich mich wieder mit Wolle eingedeckt und drauf losgehäkelt. Allerdings nicht, wie gewohnt, im Ringel-Design sondern jetzt habe ich mich an das Muster in "Muschel-Optik" gewagt. Dank you***e und den zahllosen Häkelanleitungen ist es auch mir gelungen, für unsere Tochter eine Mütze in diesem Design zu fertigen. Naja, der 1. Versuch war nicht gerade der Brüller, aber: "Gut Ding will Weile haben" und ich habe mich einfach an den nächsten Versuch herangewagt.

Für den Großen gab´s ne freche, bunte Mütze, die er bereits jetzt schon heiß und innig liebt und auch bei seinen Freunden richtig gut angekommen ist. Und gaaanz wichtig: (bei Jungs ab einem gewissen Alter) keinen Bommel! Naja, auch diese Zeit wird vielleicht irgendwann wieder einmal kommen...

Was nun dabei herausgekommen ist, zeige ich Euch jetzt:



Auch wenn die warme November-Sonne uns noch vom blauen Himmel herabstrahlte, machte es den Kids sogar ein bisschen Spaß, ihre neue Mütze vor der Kamera zu "präsentieren".


Die lila-farbige Mütze passt prima zur Jacke unserer Tochter. Leider habe ich beim fotografieren (in meinem Eifer) übersehen, dass die Mütze hinten nach innen geklappt ist... sie bildet natürlich auch dort den rosa-farbigen Abschluss :).

Bei dieser Häkel-Technik benötigt man etwas mehr Wolle, als bei einer normalen Mütze. Ich habe dafür 3 Knäuel (Boston) verwendet. Und sie dauert auch etwas länger, aber solange sie nun gerne getragen wird, hat sich die Arbeit gelohnt :).

Wünsche Euch allen einen schönen, kreativen Tag - vielleicht bei einer "Häkel-Mütze"? ;)

Dieser Beitrag wandert heute - auch wenn unser Sohn mit dabei ist - zur Meitlisache  und zu "Mittwochs mag ich von Frollein Pfau (mmi #81)" und ich freue mich schon darauf, auch dort ein bisschen durchzustöbern :).

Herzallgäuerliebste Grüße

Saskia

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